The Legend of Vernon McAlister
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cuneiform |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Richard Leo Johnson |
Gitarre ("1930s National Duolian steel-bodied guitar") |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Morning Glory
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4:08
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| 2. |
Love And Trouble
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3:16
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| 3. |
Serve Up The Red Clay And Rhubarb
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1:28
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| 4. |
The Porch Faces Sunset
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3:07
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| 5. |
Angry Angel
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1:47
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| 6. |
Briar Patch Harmony
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2:37
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| 7. |
Uncertain Weather
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1:07
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| 8. |
Quarter Tone Soldiers Marching On The Mill
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0:48
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| 9. |
Everything Is Beautiful And Sad
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3:37
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| 10. |
First Night Alone
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1:47
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| 11. |
Side Road To Splendor
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3:05
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| 12. |
Boxcar Dreams And Dark Tunnels
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3:11
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| 13. |
Three Wishes Wasted
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0:23
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| 14. |
Triumph Over Loss
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1:38
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| 15. |
Koto Cries Whiskey
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2:18
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| 16. |
Eaten By Wolves At Midnight
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3:02
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| 17. |
More Than All The Stars In The Sky
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3:54
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| 18. |
Roundhouse Right
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2:14
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| 19. |
Skin And Bones
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2:29
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| 20. |
Whatever You Want, Whatever You Need
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2:05
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| Gesamtlaufzeit | 48:01 |
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Rezensionen

Also, wenn ich diese CD im Laden gesehen hätte, ich hätte sie wohl nicht näher beachtet. Bei diesem Cover denkt man sicher nicht an irgendetwas, das auch nur im entferntesten mit Prog zu tun hat! Folglich wirkte das Abbild des ländlich-amerikanisch aussehenden Herrn auf der Webseite von Cuneiform zunächst mal etwas befremdlich. Aber mit Cuneiform liegt man (oder jedenfalls ich) selten daneben.
Richard Leo Johnson ist ein Gitarrist aus dem tiefen Süden der USA, er stammt aus der Gegend am Mississippi-Delta, und "The Legend of Vernon McAlister" ist bereits sein zweites Album für Cuneiform. Der Ursprung des eigenartigen Titels wird auf der CD etwa wie folgt erklärt: ein Bekannter schenkte Johnson eine alte, etwas verschrammte Gitarre, genauer eine "1930s National Duolian steel-bodied guitar". Zum Erstaunen von Mr. Johnson war selbige trotz ihres mitgenommenen Aussehens noch voll funktionstüchtig. In den Korpus eingeritzt fand sich der Name Vernon McAlister, vermutlich der frühere Besitzer des Instruments. Nachforschungen über Vernon McAlister brachten kein Ergebnis zutage, und so bleibt er eben eine Legende.
Das Album bietet 20 recht kurze Stücke (nur eines ist länger als vier Minuten, und das auch nur knapp) mit purer instrumentaler Gitarrenmusik, nur ganz gelegentlich um ein paar elektronische oder Tonbandeffekte erweitert. Wie oben erwähnt, handelt es sich um eine Gitarre mit Stahlkorpus, was dem Instrument einen etwas härteren, leicht metallischen Klang verleiht. Dazu erzeugt Johnson häufig so einen "singenden" oder auch "seufzenden" Klang (wohl Slide-Technik, siehe unser Glossar), der für mich etwas typisch amerikanisches hat. Bei lyrischeren Stücken wie "Love and Trouble" wird dies besonders deutlich, da fühlt man sich direkt auf eine Südstaaten-Plantage versetzt ;-)
Aber Mr. Johnson produziert hier keinen bloßen Schönklang, und schon gar keine Country Music, falls das jetzt jemand befürchten sollte. Die meisten Stücke sind jazzig beeinflusst und klingen oft ziemlich sperrig bis avantgardistisch. Da gibt es bizarre Klangminiaturen wie "Quarter-Tone Soldiers", wo die Gitarre permanent zwischen sägenden Geräuschen und metallischem Hämmern wechselt, oder das tiefe Brummen in "First Night Alone", das eher an einen gestrichenen Kontrabass erinnert. In dem Freiformstück "Koto Cries Whiskey" kommen, dem Titel entsprechend, japanische Einflüsse zum tragen - tatsächlich klingt die Gitarre hier wie das japanische Saiteninstrument Koto.
"Eaten by Wolves at Midnight" erzeugt dann echte Gruselatmosphäre, einzelne hingeklimperte Töne werden von bedrohlich klingendem Klappern und anderen merkwürdigen Geräuschen begleitet, "Skin and Bone" ist dann ein gänzlich abstraktes Klanggebilde, in dem auch einige Soundscapes-ähnliche Klänge eingesetzt werden. Mit dem abschließenden "Whatever You Want" kann man sich dann wieder etwas erholen, das Stück klingt wie pure Südstaaten-Folklore.
"The Legend of Vernon McAlister" bietet wunderbare, sehr vielseitige Gitarrenmusik, von Folk über jazzige Klänge bis zur Avantgarde. Empfehlenswert für Liebhaber ungewöhnlicher Klänge!
| Anspieltipp(s): |
Love and Trouble, Eaten by Wolves at Midnight |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
22.8.2011 |
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