Lumière de la Nuit
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
ProgQuébec |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Charles Kaczynski |
Geige, Bratsche, Cello, Kontrabass, klass. Gitarre, ak. Gitarre, 12-saitige Gitarre, Piano, Orgel, Melodika, Querflöte, Sopran- und Sopranino-Blockflöte, Pauken, Becken, Bongo, Congas, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Eclipse
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3:34
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| 2. |
Lumière de la nuit
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5:58
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| 3. |
Éveil du soleil
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2:35
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| 4. |
Chant de rêve
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0:35
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| 5. |
Liberté
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5:39
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| 6. |
Pere de la terre
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2:02
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| 7. |
Arrivée
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2:02
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| 8. |
Réincarnation
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2:59
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| 9. |
Naissance
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3:38
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| 10. |
Conscience
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2:44
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| 11. |
Indépendance
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2:10
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| 12. |
Évolution
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0:53
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| 13. |
Utopie
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1:12
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| 14. |
Euphorie
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2:32
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| 15. |
Départ
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2:26
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| Gesamtlaufzeit | 40:59 |
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Rezensionen

"Einzelgänger"-Alben, also Platten, auf denen ein Musiker nahezu alles im Alleingang aufgenommen hat, gibt es viele. Oft genug handelt es sich dabei vor allem um grässliche Keyboard-Orgien, was vor allem durch die Technik-Entwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten begünstig wurde. Aber schon in den Siebziger Jahren gab es einige solche Werke, die eindrucksvoll demonstrierten, was mit genügend Talent und Zeit nahezu alleine möglich ist, etwa Mike Oldfields Meilenstein "Tubular Bells" oder auch Jon Andersons "Olias of Sunhillow".
Vielleicht noch deutlich beeindruckender, aber mit Sicherheit wesentlich weniger bekannt, sogar sträflich unbekannt, blieb die vorliegende LP des Frankokanadiers Charles Kaczynski, "Lumière de la nuit". Kaczynski wirkte auf dem ersten Album der Gruppe "Conventum" als Gastviolinist mit; bei seinem Solo-Debüt spielt er nicht nur Violine, sondern auch Kontrabass, Cello, Viola, Klavier, Orgel, akustische Gitarre, Blockflöten, Querflöte und verschiedene Percussion (und obendrein singt er auch noch). Und zwar all dies so kompetent, dass man in keiner Weise davon sprechen könnte, dass hier jemand dilletieren würde. Zwar reicht nur sein Violine-Spiel und auch sein Klavier-Spiel in den Bereich des "eindrucksvollen", aber sein Können an den restlichen Instrumenten reicht voll und ganz dafür aus, einen satten kammerorchstralen Klangeindruck zu erzeugen, wie ihn auch ein angemietetes kleines Orchester nicht besser hätte herstellen können.
Passend zur genannten Besetzung handelt es sich bei der Musik um schwärmerische, melodische Klänge, die mal fast symphonisch, mal folkig ausfallen, in denen es nur gelegentlich ansatzweise schrägere Ausbrüche gibt, wenn Kaczynski ein Violinen-Solo vom Stapel lässt und dabei die vorherrschende Zurückhaltung aufgibt. Allerdings bleiben Instrumentierung und Kompositionen immer abwechslungsreich und charmant genug, um trotz der luftig-melancholischen Grundstimmung keinerlei Langeweile aufkommen zu lassen. Die fünfzehn Stücke bilden dabei eine durchgängige Suite mit fließenden Übergängen.
Jedenfalls ist dem kanadischen ProgQuebec-Label zu danken, dass es diese kleine Perle des außergewöhnlichen Siebziger-Jahre-Prog durch ihre 2006er-CD-Wiederauflage vor der Vergesssenheit gerettet hat (anscheinend wurde "Lumière de la nuit" auch als "Light of Night" als "englische" LP herausgebracht, bei der aber wohl nur das Cover angepasst, der musikalische Inhalt aber identisch war). Kaczynski hat nach "Lumière de la nuit" ein weiteres Album namens "5 Sens" mit einem Tabla-Spieler veröffentlicht und arbeitet anscheinend inzwischen als Co-Musikalischer-Direktor des kanadischen Varieté-Zirkus "Cirque Éloize", der mit zwei Truppen durch die Lande tourt, unter anderem im Sommer 2006 durch Deutschland. Wenn die Musik der "Cirque Éloize"-Show ähnlich hochwertig ausfällt wie die auf der vorliegenden CD, könnte es sich lohnen, alleine deshalb einen Besuch zu wagen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.6.2006 |
| Letzte Änderung: |
15.8.2006 |
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Ein sträflich unbekanntes Werk, das kann man wohl sagen! Diese Mischung aus symphonischen und folkigen Klängen sucht wahrlich ihresgleichen. Obwohl gewisse Parallelen zur Musik von Mike Oldfield oder auch Anthony Phillips bestehen, handelt es sich hier doch um ein völlig eigenständiges Werk. Komplett akustische Instrumentierung, weder elektrische Gitarren noch Keyboards kommen zum Einsatz - trotzdem entwickelt die Musik immer mal wieder eine kräftige Dynamik, vor allem, wenn Kaczynski auf der Violine brilliert. Überwiegend geht es aber eher zurückhaltend und ein bisschen pastoral zu.
Einziger kleiner Wermutstropfen ist der Gesang, den ich etwas schwachbrüstig finde. Auch sind mir am Ende etwas zu viele "aaahaaahaaas". Da die instrumentalen Passagen aber bei weitem überwiegen, sollte man sich davon unter keinen Umständen abschrecken lassen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.7.2006 |
| Letzte Änderung: |
27.7.2006 |
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