Between The Music And Latitude
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Danilo Citriniti |
Drums |
| Domenico Citriniti |
Bass |
|
|
Gastmusiker
| Salvatore Ciambrini |
guitar solo on 2,4,5,7 |
| Mistheria (???) |
keyboards |
|
| Francesco Fareri |
guitar solo on 6 |
| Alex Argento |
keyboard solo on 8 |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Naked Words
|
5:50
|
| 2. |
Test
|
4:38
|
| 3. |
Comedown
|
5:12
|
| 4. |
Ritual
|
4:27
|
| 5. |
Inferno
|
5:05
|
| 6. |
Time Out
|
5:12
|
| 7. |
Latitude
|
4:18
|
| 8. |
Drunk
|
2:32
|
| 9. |
Invisible
|
5:23
|
| Gesamtlaufzeit | 42:37 |
|
|
Rezensionen

Ein fettes und sperriges Riff eröffnet "Between The Music And Latitude". Ein fetter und dynamischer Sound malt in grellen Farben die Klangbilder aufs Trommelfell. In bester Fusion Manier gehts im Zickzack von einem Break zum anderen. Sehr spannungsgeladen, hier und da gibts funky Gitarrensprengsel, obwohl ein metallischer Sound dominiert.
Das alles sind nur Eindrücke von den ersten Minuten des Eröffnungstracks Naked Words. In der Tat geht das Album saustark los. Und nur unwesentlich schwächer geht es weiter. Die beiden Geschwister Danilo und Domenico Citriniti kommen ursprünglich vom Prog-Metal und legen mit dem hier besprochenen Album ihr zweites Werk vor. An der Gitarre hat man sich Fabrizio Leo dazugeholt, dessen Arbeit das Prog-Metal-Fusion-Power-Trio unterstützt.
Die instrumentalen Stücke glänzen durch abgedrehte Arrangements, sperrige Rhythmik und dennoch auch mit spaßigen Spannungsbögen und Melodien. Der Einfachheit halber werfe ich mal ein paar Vergleiche ein: Niacin (Sound) meets Electrocution 250 (Spaßfaktor) meets Stereokimono (Coolness). Das macht schon jede Menge Spaß und hat vor allem Power. Im Besonderen der stark rhythmusbetonte Sound groovt wie Hölle. Unbedingt empfehlenswert.
| Anspieltipp(s): |
Naked Words, Inferno |
| Vergleichbar mit: |
Niacin, Stereokimono, Electrocution 250, (Spaced Out) |
|
| Veröffentlicht am: |
3.6.2006 |
| Letzte Änderung: |
3.6.2006 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

Citriniti ist die Band der beiden Brüder Danilo und Domenico Citriniti. Sie bilden das rhythmische Grundgerüst an Schlagzeug und Bass, der nach ihrem gemeinsamen Nachnamen benannten Formation. Als melodische bzw. solistische Komponente fungiert der Session-Gitarrist Fabrizio Leo, der die komplexen und filigranen Rhythmen dementsprechend ausschmückt, der Rhythmusmaschinerie einen spielerischen und verspielten Gegenpol liefert.
Ursprünglich aus dem Progmetal kommend, hat sich das Brüderpaar inzwischen dem mehr komplexen Fusion / Progressive Rock zugewandt. Trotz einer gewissen Härte wird hier zuvorderst virtuos auf den Instrumenten herumgefrickelt bis der Arzt kommt. Zu den spielerischen Finessen kommt ein funkiger, grooviger Unterton, der der beeindruckenden Virtuosität so etwas wie Leichtigkeit zurückgibt. Der oftmals in Slaptechnik gespielte Bass kämpft auf hohem Niveau mit der Gitarre um die instrumentale Vormachtstellung, gelegentlicher Gitarrensynthesizer und Keyboards lockern zudem das Zusammenspiel auf.
Leider verfügt die Musik nur über wenig "Seele", denn der Großteil des hier präsentierten Materials scheint sehr kopflastig komponiert, auch wenn man natürlich nicht umhin kommt, den drei Akteuren bei ihren bestechenden Soloeskapaden und -duellen mächtig Tribut zu zollen. So tendiert "Between the music and latitude" grundsätzlich mehr in die Sparte "virtuose Musik für Musiker", denn dieser instrumentale Egotrip lässt es schon mächtig mit erhobenem Zeigefinger krachen. Anschauungsmaterial für Technikfetischisten.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
27.12.2008 |
| Letzte Änderung: |
1.3.2012 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Citriniti
Zum Seitenanfang
|