A thousand shades of grey
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Fünfundvierzig |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Kawabata Makoto (Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O.) |
Electric Sitar, Violin |
| Higashi Hiroshi (Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O.) |
Electronics |
| Cotton Casino (Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O.) |
Voice |
| Tsuyama Atsuhsi (Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O.) |
Indian Bamboo Flute |
| Paul Casanove (Escapade) |
Guitars, Prepared Guitars, Electronics, Organ |
| Rob Giffen (Escapade) |
Guitars, Electronics |
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| John Ortega (Escapade) |
Synthesizer |
| Paul Hilzinger (Escapade) |
Synthesizer |
| Russel Giffen (Escapade) |
Bass |
| Hadley Kahn (Escapade) |
Drums, Percussion |
| Jon DeRosa (Escapade) |
Guitars, Tambura |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Because Because Because
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17:58
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| 2. |
European sun
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28:08
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| 3. |
Transformation 2
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13:31
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| Gesamtlaufzeit | 59:37 |
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Rezensionen

Läuft die CD schon? Erst einmal scheint nichts zu passieren, nur ganz langsam kriecht aus dem Off eine elektronische Klangfläche, die sich gaaaaaaanz langsam ausbreitet und den Raum ausfüllt. Schließlich hat man ja Zeit, denn der Opener "Because because because" bringt es auf knapp 18 Minuten.
Auf diese Art beginnt die CD "A thousand shades of grey", die zwei Titel der amerikanischen Formation Escapade zusammen mit dem über 28-minütigen "European sun" der freakigen Japaner Acid Mothers Temple vereint. Beide Bands verbindet, dass sie sich wirklich Zeit für ihre Musik lassen. Musik? Es sind zum Teil eigentlich mehr Soundgemälde, die in minimalistischer Fortentwicklung aufgebaut und gesteigert werden. Wirkliche Action findet nicht statt, vielmehr geht es darum, atmosphärische Gefühlswelten mit spacigem Geblubber und psychedelischen Klangfarben entstehen zu lassen. Die Krux dabei: entweder lässt man sich darauf ein oder man schaltet bereits nach wenigen Minuten auf Durchzug, da es einfach verdammt viel Geduld benötigt, bis sich die Musiker zu einer erkennbaren Fortentwicklung durchgerungen haben.
Krachen dann mal die Gitarren, zieht der Rhythmus schamanenhaft seine Kreise, dann muss man sich mit diesem geänderten Klangbild wieder einige Minuten auseinandersetzen. Dennoch kommt man nicht umhin, diesen scheinbar improvisiert eingespielten Instrumentaltiteln eine gewisse Faszination zu attestieren. Reine Space- oder Psychedelic-Rocker sind beide Bands nicht. Unschwer ist zu vernehmen, dass man gerne mit Klangcollagen experimentiert, sich bis hin zu repetitiven, avantgardistischen Exkursionen treiben lässt. Schwere Kost, die einen strudelförmig mitzieht oder teilnahmslos außen vor stehen lässt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
2.8.2006 |
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