A Room Of Fairy Queen's
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Mauro Montobbio |
Elektrische, klassische und akustische Gitarren, Roland Gr30 Gitarrensynthesizer, Keyboards, Effekte und Programmierung, Bass Pedale, Tamburin, Percussions, E-Bow |
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Gastmusiker
| Alfredo Vandresi |
Schlagzeug (1-5) |
| Roberto Costa |
Bass (4), Fretless Bass (1, 2, 5-7) |
| Edmondo Romano |
Flöten (2, 4), Dudelsack (4), Sopran-Saxofon (6) |
| Valeria Caucino |
Gesang (2, 7) |
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| Vittorio Mainenti |
Bass (3) |
| Alessandro Corvaglia |
Gesang (3, 6, 7) |
| Saverio Malaspina |
Schlagzeug (6, 7) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Earth (Je Cherche la Vie)
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5:22
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| 2. |
A Room Of Fairy Queen's
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5:36
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| 3. |
Lord Of The Headline
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7:40
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| 4. |
The Lake
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6:54
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| 5. |
Coming Off My Shadow
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1:48
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| 6. |
Desert
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7:49
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| 7. |
Wake Up
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10:17
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| 8. |
Into The Light
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6:05
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| Gesamtlaufzeit | 51:31 |
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Rezensionen

Narrow Pass ist ein Soloprojekt des italienischen Multiinstrumentalisten Mauro Montobbio. Zwar bedient er auf seinem Album ?A Room Of Fairy Queen's? ein weites Spektrum an Instrumenten, hauptsächlich Gitarren und Keyboards, greift aber auf den ein oder anderen Gastmusiker zurück, um seinen Stücken mehr Würze zu verleihen.
Montobbios Wurzeln im Neoprog der 80er lassen sich klar im Gesamtbild des Klangs festmachen, an den Keyboardklängen, an der Rhytmik, an der Vortragsweise. Darüber hinaus gibt es aber den ein oder anderen Anklang an 70er-Proggrößen wie Yes und Camel und natürlich Genesis, was eigentlich nicht explizit erwähnt zu sein braucht, wenn es um Neoprog geht. Durch den Ex-Eris Pluvia-Holzblasmeister Edmondo Romano wird die Musik mit folkloristischen Aspekten gewürzt. Dem ein oder anderen sollte auch Gastsänger Alessandro Corvaglia bekannt sein, der schwingt sonst nämlich bei den Retroproggern von La Maschera di Cera die Stimmbänder.
Solch in eingeweihten Kreisen renommierte Musiker werden natürlich nicht irgendjemandem folgen; und tatsächlich präsentiert sich Montobbio als guter Musiker und Komponist, wenn auch sein Englisch (man betrachte z.B. den Apostroph im Titel des Albums) nicht ganz fehlerfrei ist. Besonders gefallen hat mir seine Gitarrenarbeit, sei es elektrisch oder akustisch, hervorzuheben die elegischen Gitarrensoli, die nie ins Kitschige abdriften. Sein Engagement am Keyboard ist auch stets geschmackvoll, wohl auch, weil sich sein Experimentiertrieb stark in Grenzen hält. Insgesamt zeigt er eine große Variabilität.
Also alles klasse? Nicht ganz. Der Einstieg in das Album fiel mir sehr schwer, da die meines Erachtens nach schwächsten Stücke gleich zu Anfang gespielt werden. 'A Room Of Fairy Queen's' ist mir des Liebreizes zuviel und 'Earth' plätschert zu sehr vor sich hin. Genannte Gastmusiker leisten dafür aber einen ordentlichen Beitrag. Das stark folkige 'The Lake', mit Romano am Dudelsack, gefällt mir dabei am besten. Langsam wird eine naturnahe, verträumte Stimmung erzeugt, bis ein genial gespielter Dudelsack erklingt und die sanfte, trotzdem nicht überzuckerte Melodie von der Rhythmusfraktion getragen wird. Hier wird die Nähe zu Romanos Ex-Combo stark spürbar, auch die Bretonen Seven Reizh bieten einen guten Vergleich.
Die sehr neoprog-esken, rockigen Stücke 'Lord Of The Headline' und 'Wake Up' zeigen dazu im Kontrastprogramm, was man mit einer tollen röhrigen Stimme bewegen kann ? Corvaglias Stimme lässt sich mit Peter Gabriel vergleichen, wirkt aber kräftiger.
Wer mit irgendeiner der genannten Bands etwas anfangen kann, der darf hier sicher ohne Vorbehalt zugreifen. Ich persönlich halte diese gesunde Mischung aus Neoprog und Folk für gelungen, ähnlich erfolgreiche ?Mischversuche? zeigte im letzten Jahr ja auch der britische Künstler Steve Thorne. Vielleicht ist dies die perfekte Nische für dieses doch mittlerweile etwas festgefahrene Genre.
| Anspieltipp(s): |
'The Lake', 'Lord Of The Headline' |
| Vergleichbar mit: |
den im Text genannten Gruppen |
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| Veröffentlicht am: |
31.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
30.8.2006 |
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