From The Treasure Box
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
BTF |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Andrea Pavoni |
piano, keyboards, programming |
| Fabio 'Zoeli' Ciliberti |
bass, backing vocals |
| Riccardo Sandri |
guitar |
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| Andrea Moneta |
drums, percussion |
| Alfredo De Donno |
keyboards |
| Michela Botti |
vocals |
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Gastmusiker
| Sofia Baccini |
vocals (1,4,7) |
| Franceso Chillemi |
speaking voice (1) |
| Alessandro Tomei |
flute (5,6) |
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| Pierpaolo Ferroni |
drums (7) |
| Pierpaolo Ranieri |
bass (7) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Il Cunicolo
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5:08
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| 2. |
Dentro la citta'
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1:46
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| 3. |
Abbiamo ragione
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5:00
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| 4. |
Dondolando sui laghi di smeraldo
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5:30
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| 5. |
La gabbia
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3:58
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| 6. |
Pollicino
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7:04
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| 7. |
Preludio... to the end
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26:22
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| 8. |
Intro
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3:20
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| 9. |
...
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0:13
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| 10. |
...
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0:13
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| 11. |
...
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0:13
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| 12. |
...
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0:13
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| 13. |
Là, Dove
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1:55
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| Gesamtlaufzeit | 60:55 |
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Rezensionen

"From The Treasure Box" der Italiener Greenwall beschäftigt mich nun schon einige Zeit. Schließlich will man einem Album ja eine gerechte Rezension zu Teil werden lassen. Mir fällt es aber schwer, mich hier für gut oder schlecht, interessant oder langweilig, gelungen oder knapp daneben zu entscheiden. Ein bisschen ratlos bin ich auch nach vielen Hördurchläufen noch...
Ein bisschen was zu Einordnung des Albums: Es ist das dritte Studiowerk von Greenwall. Zumindest das dritte Studiowerk, welches unter diesem Namen erscheint, denn das zweite Album ("Elektropuzzles") ist faktisch ein Solowerk des Bandleaders Andrea Pavoni. Auf der Greenwall-Website wird stolz bereits in den News von 2003 verkündet, dass "In The Treasure Box" nun fertig sei und bald beim Label erscheinen würde. Wirklich erschienen ist es aber scheinbar dann erst in 2005, zumindest datiert die mir vorliegende Ausgabe so. Aber dazu gibt es auf der Website keinen Kommentar... Greenwall haben einen hauptamtlichen Sänger, der allerdings auf dem Album wenig in Erscheinung tritt, dafür hat man die stimmgewaltige Sofia Baccini (bekannt z.B. von Presence) als Gastsängerin an Bord, die den Löwenanteil der Gesangsparts bestreitet. Auch das ist irgendwie seltsam. Und dann ist das Album so uneinheitlich, dass eine Bewertung "über alles" schwierig erscheint. Gut, Bandleader Pavoni will die Stile von Progressive Rock über New Age, Fusion, Jazz bis hin zu klassischer Musik verschmelzen und irgendwie macht er hier das auch.
Eindrücke von Song zu Song:
"Il cunicolo" startet ruhig, mit sanftem Geplinge von der Gitarre und relativ geradlinigem Schlagzeug. Ein Popsong, wenn da nicht neoproggiges Keyboard-Gewaber den gesamten Background ausfüllen würde. Etwas besonderes wird der Song, wenn Sofia Baccini zu singen beginnt...
Das Doppel aus "Dentro la Citta'" und "Abbiamo raggione" beginnt mit Samples von Stadtgeräuschen, elektronischen Klängen und Percussiongeklopfe. Dazu gesellt sich alsbald eine etwas rockigere Gitarre und es baut sich dramatische Spannung auf, die sich in locker-flockigen Jazz-Rock entlädt... Den Neoprog-Freunde unter uns spendiert Pavoni noch ein ausladendes Keyboard-Solo ;-)
"Dondolando sui lago di smeraldo" ist balladesker, verträumter Italoprog mit dem aussergewöhnlichen Gesang von Sofia Baccini, die hier gelegentlich an Kate Bush erinnert. Ein ungeheuer gefühlvolles Gitarrensolo zwischen Gilmour und Clapton rundet den Song ab...
Schließlich folgt mit "La Gabbia" ein ruhiges Instrumental (man sieht schon allzu bewegt ist das Album bis jetzt nicht), welches zwischen folkigen Motiven und moderner Elektronik hin und her pendelt.
"Pollicino" ist sicherlich der erste Höhepunkt des Albums. Es beginnt wieder eher ruhig, ein balladesker Rocksong scheint sich anzubahnen. Aber dann übernimmt wieder Sofia Bacchinis schöne Stimme das Regiment. Und dazu gesellt sich eine euphorische, schwebende Gitarre, die den Song ausladend solierend begleitet. So eine Art "Telegraph Road" (Dire Straits!) im Italo-Prog-Gewand entspinnt sich hier.
Unvermittelt beginnt dann der klassische Progteil des Albums: "Preludio... to the End" ist ein wahrlich klassischer Longtrack. Neoproggiges Keyboardgewaber, elektronische Klänge, knackiger Bass, gezupfte Akustikgitarre, das klingt alles schon wie bei den klassischen Genesis. Aber der Song hat mehr, viel mehr zu bieten. Es geht über jazz-rockige Pianoläufe in rockige Gefilde, in denen die Gitarre auch mal krachen darf, nur um dann einen Schwenk zur klassischen Musik mit chorartigen Einlagen zu unternehmen. Also auch mal Bombast pur. Dieser Track ist der Musik gewordene Traum des Andrea Pavoni. Der Song macht nicht nur Spaß, komischerweise passt hier auch irgendwie alles zusammen. Und das obwohl (oder vielleicht gerade deshalb?) der Song in seinen über 26 Minuten nicht viel ausläßt...
"Intro" führt uns dann nochmal in verträumte, folkige Welten, die mit an Klassik angelehnten musikalischen Versatzstücken gepaart werden. Der ruhige Ausklang zum Abschluß eines etwas verworrenen Albums. Ausklang, nicht ganz.... nach allerlei Pausen folgt noch der sogenannte Ghost Track: "Là, Dove", ein sanftes Klanggemälde mit neoproggigem Touch und weiblichem Sprechgesang.
Fazit?
Tja... wie soll nun dazu das Fazit lauten? Trotz all seiner Sprünge und Seltsamkeiten mag ich das Album irgendwie. Es ist sicherlich mal kein klassisches italienisches Progalbum, auch wenn es natürlich Retroelemente mal zitiert und hier und dort ins Neoproggige schwenkt. Die erste Hälfte ist ein bisschen ruhig geraten, lädt aber zum Schweben und Träumen ein. Dafür gibt es dann im Longtrack die volle Progkante um die Ohren... seltsam, etwas skurril, aber liebenswert.
Dazu kommt als Pluspunkt für Sammler noch das liebevolle Artwork. Das Album ist im Rahmen der BTF VM papersleeve series erschienen und kommt im Klapp-Digipak mit künstlerisch gestaltetem Booklet. Die Malereien stammen von Serena Rigletti, die unter anderem die italienischen Harry Potter-Bände gestaltet hat. Es gibt ein zweites Booklet mit den englischen Texten zu den Songs. Alles sehr geschmackvoll gemacht.
| Anspieltipp(s): |
siehe Rezension, was könnte hier schon für einen Eindruck taugen? |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.11.2006 |
| Letzte Änderung: |
16.11.2006 |
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