Error
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Fernando de la Vega |
Schlagzeug, Xylophon |
| Nicolás Diab |
Bass, Elektrische Gitarre, Mandoline, Bandurria, Kontrabass, Fender Rhodes Piano |
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| Diego Kazmierski |
Synthesizer, Sampling, Piano, Fender Rhodes Piano, Hammond Orgel |
| Diego Suárez |
Flöte, Piccolo-Flöte |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Eufórico Triblin
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3:15
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| 2. |
Suricata
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7:20
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| 3. |
Leandra
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3:17
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| 4. |
Norma
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4:00
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| 5. |
Verónica G.
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8:21
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| 6. |
Ahora si, chau
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1:54
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| 7. |
Hermanas colgantes
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5:55
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| 8. |
Disposable Blood Oxigenator
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3:55
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| 9. |
La autopsia de Sandoval
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6:59
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| 10. |
Córdoba, Oscar
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6:58
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| Gesamtlaufzeit | 51:54 |
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Rezensionen

Als ich die argentinische Band Las Orejas Y La Lengua mit ihrem Debütalbum "La Eminencia Inobjetable" kennengelernt hatte, vermutete ich, dass sich die Band zum Zeitpunkt der Veröffentlichung - immerhin hatte es sechs Jahre von den Aufnahmen bis zu deren Veröffentlichung auf CD gedauert - längst aufgelöst hatte. Aber da belehrte mich die Website des Labels "Viajero Inmovil" eines besseren: Ein Jahr nach dem Debüt erschien ein Folgealbum namens "Error", mit einem ziemlich kuriosen Cover... Las Orejas Y La Lengua zeigen sich zum Quartett geschrumpft, aber keineswegs kleinlauter oder musikalisch eingängiger!
Auf "Error" perfektionieren die Argentinier ihren eigenwilligen Kammer-Prog-Stil. Schon auf dem Debüt war das laute Los-Rocken ihre Sache nicht (da täuscht der Opener, bei dem es doch ziemlich bewegt wird, etwas über den wahren Charakter des Albums hinweg). Las Orejas Y La Lengua (kurz LOYLL) gehen eher zurückhaltend, durchdacht, ja geradezu mathematisch geplant an die Sache heran. Vertrackte Rhythmen legen die Basis für fein ziselierte, jazzige Läufe von Gitarre und Keyboards. Kuriose, manchmal leicht bedrohliche, Klangbilder werden aufgebaut, die ganz entfernt an die belgischen Avantgardisten von Univers Zero erinnern, aber deutlich weniger düster daherkommen. Sanftes Riffen erinnert an King Crimson, die sicherlich auch auf der Vorbilderliste der Argentinier stehen. Die Flöte setzt immer wieder verträumte, folkige Akzente. Gelegentliche rockige Ausbrüche wie in "Norma" oder gar ein bluesiges Gitarrenthema wie in "Leandra" wirken im sehr beherrschten Klangkosmos von LOYLL umso exotischer. Allerlei elektronische Klangeffekte (und ein Tischtennisspiel!) runden das Erscheinungsbild von "Error" ab.
Zum Abschluß des sonst rein instrumentalen Albums gibt es eine Sprachcollage rund um den Begriff "Cordoba" und einige Namen. Man muß nicht seinen Lebensunterhalt mit Projektarbeiten rund um die Bankensoftware "KORDOBA" verdienen, wie der Rezensent, damit einem hier ein breites Lächeln auf den Lippen steht (aber es verstärkt diesen Effekt erheblich). Ein äußerst kurioser Abschluß eines sehr eigenwilligen RIO / Avant-Albums aus Südamerika... Ich bin ja mal gespannt, ob die Argentinier mal wieder was von sich hören lassen.
| Anspieltipp(s): |
Norma, La autopsia de Sandoval |
| Vergleichbar mit: |
leichtgewichtigen, fröhlichen Univers Zero, Miriodor |
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| Veröffentlicht am: |
21.1.2007 |
| Letzte Änderung: |
21.1.2007 |
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