Live in Bedburg 1976
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenproduktion |
| Durchschnittswertung: |
keine Wertung (1 Rezension) |
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Besetzung
| Dieter Müller |
Gesang, Flöten, Percussion |
| Alfred Büssgen |
Gitarre, Gesang |
| Norbert Keimer |
Orgel |
| Bert Merkens |
Gitarre |
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| Christoph Wilkens |
Bass |
| Georg Kaltenbach |
Drums, Percussion |
| Winni Windelschmidt |
Mischpult |
| Dominik Müller |
Drums (8) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Monster
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8:44
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| 2. |
She made up my Mind
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9:09
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| 3. |
La gana para viver
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5:06
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| 4. |
Italian Cemetery
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10:16
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| 5. |
Rip van Winkle
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6:15
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| 6. |
Park of the pink Visions
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11:03
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| 7. |
Mind's Labyrinth
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9:13
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| 8. |
Modern Trapper (2004)
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4:12
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| Gesamtlaufzeit | 63:58 |
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Rezensionen

Die goldenen Jahre des Prog liegen nun schon lange zurück. Aber noch immer wird Material zu Tage gefördert, das bislang in irgendwelchem stillen Kämmerlein vor sich hinstaubte. Es gibt kleine Labels wie Garden of Delight oder World in Sound, die seit einiger Zeit Musik z.T. von Bands veröffentlichen, die zu Zeiten ihrer Existenz keine LP veröffentlichen konnten. Und dann gibt es auch Bands, die die Sache selbst in die Hand nehmen, um ihren Beitrag dazu zu leisten, dass kleine Schätze progressiver Rockmusik aus den 70-ern Jahren nicht unwiederbringlich verloren gehen. Dank den Möglichkeiten von CD und Internet ist dies heute erfreulicherweise auch viel eher möglich.
Fond of Music aus Düren waren in den Jahren 1975 bis 1977 eine Band von eher regionaler Bekanntheit. Aus der damaligen Zeit sind zwei Konzertmitschnitte erhalten. Der größere Teil des Konzertmitschnitts Live in Bedburg 1976 ist instrumental gehalten. Fond of Music entwickeln hier einen locker groovenden, treibenden, leicht jazzrockig-psychedelischen Prog mit viel Orgel und Flöte. Auch wenn sich die Band bei She made up my Mind frech bei Gentle Giant (Just the Same) bedient, entwickelt sie das Motiv durchaus eigenständig, jam-artig weiter. Der Jazzrock-Einschlag der Aufnahmen ist dabei allerdings weniger schräg, sondern geht vielleicht eher so in die swingende Dave-Brubeck-Richtung. Vielleicht kommt auch daher etwas das gelegentlich spürbare 60-ies Flair, das stellenweise auch Santana-Assoziationen weckt.
Nicht ganz so gelungen wirken auf mich die Vokaleinsätze. Hier kommt die Qualität der Aufnahme am bescheidensten rüber. Dabei sind die Melodien von "Mind?s Labyrinth" oder "Italian Cemetery" durchaus ansprechend. Dies ist auf einer EP der Band aus dem Jahr 2006 hörbar, auf der "Italian Cemetery" nochmals mit neuer Sängerin auf EP aufgenommen worden ist.
Als Bonus enthält Live in Bedburg noch den kurzen Titel Modern Trapper, der 2004 im Studio eingespielt worden ist.
Die Klangqualität bei den Live-Titeln ist den Umständen entsprechend ? es handelt sich um keinen professionellen Mitschnitt. Der Klang ist eher dumpf, gelegentlich gibt es kleinere technische Probleme und an den ruhigeren Stellen sind gelegentlich auch undeutliche Gesprächsfetzen zu hören. D.h. die Aufnahme hat Bootleg-Qualität aus den 70-ern. Wenig professionell ist auch die Gestaltung des CD-Covers (s/w-Kopie auf festem Karton). Man bedenke, dass es sich um Eigenproduktionen handelt. Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass es diese CD ? und auch die Doppel-CD des Abschiedskonzertes ? gibt. Denn die Zugänglichmachung von Aufnahmen wie diesen ermöglichen es dem heutigen Hörer progressiver Rockmusik, ein umfassenderes Bild der damaligen Szene zu erhalten als dies bislang möglich war. Außerdem macht die Musik auf der CD ? trotz genannter Soundeinschränkungen ? dem Hörer ebenso Spaß wie hörbar den Musikern.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
23.3.2012 |
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