Ora pro nobis
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea Records |
| Durchschnittswertung: |
9.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Giuglio Cesare Della Noce |
keyboards |
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Gastmusiker
| Sandro Bassi |
solo snare, percussion |
| Miguel Angel Echevarreneta |
bass (1, 3, 5, 8), spanish guitar, electric guitars (3) |
| Julio D'Hers |
drums (3, 8) |
| Edith Salazar |
voice (5, 8, 10) |
| Leonardo Córdova |
drums (5) |
| Pedro Castillo |
voice (2), electric guitars (2) |
| Nayin Paiva |
solo trumpet |
| Isabel Roch |
trombones |
| Ricardo Parra |
drums (6, 10) |
| Johann Mena |
bass (6, 9), electric guitars (6, 9) |
| Franklin Holland |
electric guitars (6, 10) |
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| Eduardo de Abreu |
electric guitars (6, 9) |
| Demian Mejicano |
electric guitars (6, 8) |
| Gerardo Ubieda |
drums (9) |
| Ramón Perruolo |
harmonica, some voices (9) |
| José Vicente Ziegler |
voice (10) |
| Carola Landaeta |
voice (10) |
| Kreils |
acoustic guitar |
| San Agustin School Military Band |
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| Maria Lucia Carrizo de Della Noce, Aura Marina Franceschi, Aurelia Pérez, Teresa Damato, Victoria Yllas, Estella Araujo, Nadja Prophete, Mael Santiago, Sandro Bassi |
The Faithful (1) |
| Maria Lucia Carrizo de Della Noce, Edith Salazar |
The Faithful (10) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Ora Pro Nobis
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1:53
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| 2. |
The Expert
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3:41
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| 3. |
Seven Pillars Of Wisdom
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6:30
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| 4. |
Keyla
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2:11
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| 5. |
Ocaso
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4:48
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| 6. |
Hombres Honorables
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8:24
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| 7. |
Radiante
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7:53
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| 8. |
Warriors
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5:56
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| 9. |
The Promised Mind
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8:49
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| 10. |
Invocando A La Luz
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4:31
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| Gesamtlaufzeit | 54:36 |
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Rezensionen

Es gibt ja Alben, die lassen sich irgendwie schematisch einordnen: klingt wie Genesis, klingt wie Dream Theater, ist ne Mischung aus Neoprog und Melodic Rock oder ist irgendwie Canterbury oder oder oder... und dann gibt es so seltsame Alben wie Ora pro nobis des Projekts um den Keyboarder einer der wenigen mehr oder weniger, d.h. wohl eher weniger bekannten Prog-Bands aus Venezuela.
Wenn ich da oben bei der stilistischen Zuordnung angebe, dass Einflüsse von Latin und Ethno in den Sound von iX eingehen, dann ist das noch mit Sicherheit richtig. Wenn ich dann aber Moderne Electronica und Jazzrock und AvantProg nenne, dann ist das auch irgendwie richtig, aber irgendwie doch nicht so recht greifbar. Und warum hält unser Schema eigentlich nicht die Zuordnungsmöglichkeit ?symphonisch? bereit? Denn das ist es auch an so einigen Stellen gewiss. Aber man kann es bei diesem Album drehen und wenden wie man will: es ist einfach schwer einzuordnen.
Da ist dieser mysteriöse Name "iX". Da ist dieses surrealistische Cover, dessen Botschaft mit exotischen Schachspielern, Soldaten mit skurrilen technischen Geräten und Gasmasken sowie Außerirdischen und Humanoiden mit Tierköpfen vermutlich kaum entschlüsselbar ist. Zumindest nicht, solange man die Texte nicht versteht, die in spanisch gehalten sind. Da ist dann auch diese Unmenge an Musikern, die allerlei Instrumente spielen und die ich mit Sicherheit auch nicht alle korrekt eingeordnet habe...
Da ist vor allem aber natürlich die Musik.
Die meisten Stücke sind instrumental gehalten, aber es gibt auch zwei Gesangsstücke. Die Musik schwankt zwischen moderner und lateinamerikanischer Rhythmik, sinfonischer Schwelgerei, Latino-indianische-Stimmung und cineastischen Klanggemälden. Allerdings haben die Teile, die wie eine Soundcollage klingen, durchaus ein wenig Längen. Gerade die rhythmisch stringenteren Stücke wie z.B. The Expert wecken bei mir auch Assoziationen zu dem späten Amon Düül II - Werk Nada Moonshine. Insgesamt ist dies aber kein treffender Vergleich.
Die Stimmung des Albums ist wie der Titel "Ora pro nobis" und das Artwork mystisch bis endzeitlich, wobei am Ende wohl die Erlösung erreicht wird (Invocando a la Luz). Über weite Teile ist das Album erstaunlicherweise leicht hörbar, was sicher am sinfonischen und Latin-Einschlag liegt, aber dann gibt es auch wieder Teile, die wirklich sehr seltsam sind. Zusammen passen tut aber alles. Irgendwie ein eigenartiges Album, das einen gefangen nimmt, auch wenn man nicht so recht versteht, worum es geht und wie einem geschieht. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein und der nächste Rezensent schreibt: Was hat der nur, der Kerle? Ist doch alles ganz einfach...
| Anspieltipp(s): |
The Expert, Seven Pillars of Wisdom, Ocaso |
| Vergleichbar mit: |
Tempano vielleicht, wenn's hilft... |
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| Veröffentlicht am: |
14.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
15.2.2007 |
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Bei ?iX? handelt es sich um ein Projekt von Keyboarder Giuglio Cesare Della Noce, der ansonsten als Mastermind bei der venezuelanischen Progrock Band Tempano tätig ist. Er hat sich auf ?Ora Pro Nobis? (lateinisch = ?Bitte für uns? ? Gebetsformel der katholischen Kirche beim Anrufen der Heiligen) eine große Schar an südamerikanischen/venezuelanischen Begleitmusikern ins Studio geholt, die z.T. auch bei Tempano, RC 2 und mit PEDRO CASTILLO musizieren. Verbunden mit dem pastoralen Titel sowie den surrealen Motiven auf dem Booklet, scheint hier eine außergewöhnliche Progmusik auf dem Silberling gespeichert worden zu sein, der auch mit entsprechenden Gebeten beginnt.
Und tatsächlich ? zeigt uns Herr Della Noce schon bei TEMPANO seine anspruchsvollen kompositorischen Fähigkeiten, so setzt er der Vielfältigkeit im Spiel mit den Tönen, gepaart mit den verschiedensten Musikstilen, hier die Krone auf. Die zehn Stücke zwischen zwei und neun Minuten Länge zeigen, wie Christian schon richtig anmerkt, ein nicht zu kategorisierendes Feld zwischen rocksinfonischen, folkigen, ambienten, elektronischen, klassischen, ethnologischen und jazzrockenden Klängen. Dazu erklingen auch noch solche Instrumente wie Trompete, Posaune, Harmonika und spanische Gitarre, die auf lediglich zwei Stücken mit spanischem, männlichen und weiblichen Gesang bereichert werden. Zusätzlich hört man auf den anderen Stücken auch hin und wieder Lautgesänge und Sprachsamples.
Von einfacher musikalischer Kost kann hier keine Rede sein, auch wenn schon mal entspanntere und einige melodische Tonfolgen zu verzeichnen sind. Insofern ist das Werk für mich nicht über weite Teile leicht hörbar, sondern fordert meine Aufmerksamkeit, damit der Charme der Kompositionen richtig entdeckt und durchlebt werden kann. Bringt man diese Konzentration allerdings auf, begibt man sich auf eine nicht alltägliche Klangreise, die einem sonst in dieser Art selten geboten wird. Mir gelingt dies allerdings seltener, da das Werk für mich nicht so leicht zu verdauen ist und somit widersprüchliche Regungen in mir geweckt werden. Aber Progherzen, die schon mal gerne die gängigen Pfade verlassen und neue Ufer entdecken möchten, könnten die CD wohl öfters in ihrem Player wiederfinden. Ich benötige nach einem geschafften Hördurchgang oder nach Hörauszügen erst mal eine leichter zu verdauende Progmahlzeit.
Klangauszüge findet ihr bei ixdellanoce.com/ix_samples.html. VIEL SPASS!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
etwas TEMPANO |
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| Veröffentlicht am: |
19.7.2008 |
| Letzte Änderung: |
21.7.2008 |
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