Large Afternoon
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Chris Cozens |
drums |
| Dave Greenslade |
keyboards |
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| Tony Reeves |
bass |
| John Young |
keyboards, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Cakewalk
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4:56
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| 2. |
Hallelujah Anyway
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6:46
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| 3. |
Large Afternoon
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4:34
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| 4. |
No Room ? But A View
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3:38
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| 5. |
Anthems
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6:09
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| 6. |
On The Night
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5:19
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| 7. |
On Suite
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6:46
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| 8. |
Lazy Days
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4:18
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| 9. |
May Fair
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4:13
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| Gesamtlaufzeit | 46:39 |
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Rezensionen

Angst vor diesem Album hatte, wer sich wie ich über die vorausgegangene Veröffentlichung von Liveaufnahmen aus den 70ern gefreut hatte. Mystic scheint daraufhin Dave Greenslade dazu gedrängt zu haben, ein neues Studioalbum zu veröffentlichen. Leider, wie man sagen muss. Man traut sich oft gar nicht, so ein Album zu rezensieren, vor allem dann, wenn man, wie ich, ein alter Anhänger der entsprechenden Band ist. Deshalb hat es in diesem Falle auch so lange gedauert, ich habe das Album nämlich gleich frisch aus der Brennerei gekauft. Greenslade ist für mich eine der sympathischsten Bands aus der zweiten Reihe. Aber leider sind solche Comeback-Alben oft alles andere als großartig, man denke nur an Renaissance, Happy the Man, Gnidrolog oder Starcastle, alles tolle Bands, die einen mittelmäßigen Schnellschuß, der meist eher das Karriereende besiegelt, als frischen Wind in dieselbe zu blasen, nicht verdient haben.
Wie alle Greenslade-Alben, so weist auch "Large Afternoon" die typische Balance zwischen Songs und instrumentals, akustisch und elektrisch, Folk und Rock auf, ebenso die weichen Sounds, die meist aus Greenslades Keyboards stammten. Insofern ist eine Anknüpfung also gelungen. Auch sind ein paar Vertreter der alten Garde auf dem Album zu finden, etwa Patrick Woodroffe, der die lyrics zu "Hallelujah Anyway" geschrieben hat.
Leider ist das Album ansonsten ein Fehlschlag auf der ganzen Linie. Die Kompositionen sind schlapp und uninspiriert, Dave Lawson fehlt an allen Ecken und Enden, und Andrew McCullogh fehlt umso mehr, als der Drumsound klinisch ist und derart desinteressiert dahergeklopft wird, dass es ein Graus ist. Seltsam, hat doch ausgerechnet Schlagzeuger Cozens das Album produziert. Dazu gibt es Käsesax aus der Dose, Käseakkordeon aus ebenderselben. Billig, billig, billig. John Young, bekannt von Asia und Qango, singt zwar besser als Dave Lawson mit seiner doch immer etwas brüchig gewesenen Stimme, es fehlt ihm dadurch aber auch an Charakter. Bisweilen klingt er gar nach Barry Manilow. Greenslades Talent für brillant-schöne Keyboard-Melodien mit leichtem Schauereffekt, der defninierende Charakterzug der alten Greenslade, scheint nur selten auf. An die alten Greenslade erinnert allenfalls "Cakewalk" ein bißchen, oder "May Fair", das ein wenig mehr Finesse bietet, als der Rest, sowohl kompositorisch, als auch was Soli und Klanggestalt angeht. Ein ganzes Album auf diesem Niveau hätte den Fans Achtung abverlangt, leider besteht der Rest aber aus lahmem Folkrock, der die Fans von Songs wie "Feathered Friends" oder "Sunkissed You're Not" schwer enttäuschen dürfte.
| Anspieltipp(s): |
keine |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
26.2.2007 |
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