One by One
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Island |
| Durchschnittswertung: |
7.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Stomu Yamash'ta |
Drums, Percussion |
| Sammi Abu |
Vocals, Percussion, Flute |
| Hisako Yamash'ta |
Violin |
| Gary Boyle |
Guitars |
| Frank Tankowski |
Guitars |
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| Bernie Holland |
Guitars |
| Brian Gascoigne |
Keyboards |
| Hugh Hopper |
Bass |
| Nigel Morris |
Drums |
| Mike Travis |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
One by One
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5:00
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| 2. |
Hey Man
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5:15
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| 3. |
One by One Reprise
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0:28
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| 4. |
Black Flame
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5:29
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| 5. |
Rain Race
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1:31
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| 6. |
Tangerine Beach
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3:24
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| 7. |
Superstar
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4:26
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| 8. |
Loxycycle
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7:47
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| 9. |
Nurburgring
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2:36
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| 10. |
Seasons
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1:31
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| 11. |
Accident
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0:52
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| 12. |
At Tangerine Beach
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2:21
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| Gesamtlaufzeit | 40:40 |
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Rezensionen

Das zweite und letzte Album von Stomu Yamashtas East Wind - "One By One" - ist der Soundtrack für einen gleichnamigen Film. Offenbar geht es darin um Autorennen. Zumindest sind auf der Rückseite des LP-Covers verschwommene Abbildungen eines Formel-1-Bolliden zu finden. Wieder hat Yamashta einige vornehmlich in Canterbury-Gefilden bekannte Musiker im Studio versammelt. Zu Hopper und Boyle, die schon auf "Freedom is frightening" mit dabei waren, kommen nun noch Nigel Morris (Isotope) und Mike Travis (Gilgamesh). Travis ist allerdings nur, zusammen mit Frank Tankowski und Bernie Holland, in den beiden Stücken "Superstar" und "Loxycycle" zu hören, in denen sie vermutlich Morris und Boyle ersetzen. "One by One" ist meines Wissens, wie auch "Freedom is frightening", bis dato nicht auf CD erschienen.
Als progressiv-symphonischen Jazzrock mit Canterbury-Einschlag habe ich die Musik von Yamashta bezeichnet, die auf "Freedom is frightening" zu hören war. Dies gilt im Grossen und Ganzen auch für "One By One", nur dass die Musik nun etwas leichtgewichtiger, funkiger und gelegentlich klassisch-symphonischer ausgefallen ist. Mit dem Titelstück geht das Album noch sehr canterburesk-jazzig los. Treibende Bassarbeit, filigrane E-Gitarrenlinien, Flöte, Violine und sehr viel Perkussion erzeugen Musik, die irgendwo in der Mitte zwischen Isotope und dem Mahavishnu Orchestra angesiedelt ist, aber doch einen sehr eigenen Charakter entwickelt. Druckvoll rockt die Musik voran, um nach gut 5 Minuten plötzlich in einen funkigen Song umzuschwenken ("Hey man"), mit recht viel soullastigem Gesang von Sammi Abu. Nach der kurzen "One By One Reprise" wird es dann bombastisch-symphonisch. Elektronisches Flirren leitet "Black Flame" ein, ehe die Violine eine Bach-Sonate zitiert und mächtige, Bläser imitierende Synthesizersounds, begleitet von Paukenschlägen, einsetzen. Das Ganze wabert noch eine Weile dahin, um dann in den lockerleichten Pop-Jazzrocker "Rain Race", mit zuckrigen Streichern und Bossa-Nova-Atmosphäre, überzugehen. Das Stück wird zum Glück bald ausgeblendet, um Hugh Hoppers knurrendem Bass Platz zu machen, der "Tangerine Beach" einleitet. Die Nummer entwickelt sich dann aber in eine etwas seichte Filmmusik-Klassikimitation voller süßlicher Streicher- und Spinettklänge.
Die zweite LP-Seite bietet zuerst die gut 12 Minuten lange Dublette aus "Superstar" und "Loxycycle", ein flott dahintreibendes Gemenge aus funkigem Jazzrock, etwas Soul-Gesang und sehr viel Perkussion. Danach folgt noch das kurze elektro-symphonische "Nurburgring", mit recht interessantem Blechbläser- (wer hier musiziert ist dem Cover der LP nicht zu entnehmen), Bass- und Elektronikdurcheinander in der Mitte. Elektro-Symphonik, versetzt mit Vivaldizitaten bringt die Musik dann à la Tomita zu Ende.
"One By One" ist zwar deutlich abwechslungsreicher als "Freedom is frightening" ausgefallen, bietet sogar einige elektronisch-experimentelle Momente, wirkt aber als Ganzes, ob der funkigen Ausrichtung großer Teile der Musik und der seichten Soundtrackstreicherei, deutlich kommerzieller und glatter als der Erstling. Canterbury-Komplettisten können wegen der Mitwirkung von Hugh Hopper wohl trotzdem zugreifen. Ansonsten ist die Scheibe aber relativ belanglos, wenn auch nicht wirklich schlecht. Als Zugabe zu "Freedom is frightening" im Rahmen einer CD-Wiederveröffentlichung wäre das Material aber allemal brauchbar!
Nachtrag November 2008: Inzwischen gibt es das Album von Esoteric Recordings auch auf CD!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.3.2007 |
| Letzte Änderung: |
1.12.2008 |
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Auch dem zweiten Album der East Wind-Formation hat sich Esoteric Records angenommen, es mit Liner Notes versehen und ohne Bonus Tracks wieder veröffentlicht. Der Stil der Band hat sich gegenüber "Freedom is frightening" um einiges geändert. In erster Linie dafür verantwortlich zeichnet Sammi Abu, der mit seiner Percussion-Arbeit für viel Funk und Drive sorgt. Gerade im Zusammenspiel mit dem Fender Rhodes erinnert das vom Rhythmischen her sehr, sehr stark an die frühen Santana. Und wenn er gelegentlich anfängt zu singen, würde das genauso gut zu Santana passen. Die Gitarre tut ein übriges dazu, auch wenn sie etwas jazziger gespielt wird, als Carlos Santana das getan hat. Die E-Geige wiederum geht mehr in Richtung Mahavishnu Orchestra.
Daneben gibt es aber noch über rund 1/3 der Spielzeit neoklassisches Geschwurbsel. Immerhin hat Stomu Yamash'ta mit Seiji Ozawa einen namhaften Mentor in Klassikkreisen. Was jedoch diese Klassikeinlagen auf dem Album zu suchen haben, kann man wohl nur verstehen, wenn man den Film kennt. So jedenfalls ist das schon ein herber Kontrast zu dem funkigen Jazzrock. Dabei werden echte Streicher und Bläser verwendet, denen ein Synthesizer zur Seite gestellt wird, der á la Tomita eingesetzt wird. Das erinnert mal an Strauss' Alpensinfonie, den Soundtrack zu "Tanz der Vampire", dann werden gar Vivaldis Jahreszeiten gecovert und zu guter letzt gibt es noch ein Streichquartett.
Diese Mischung verschiedener, sehr unterschiedlicher Stile wirkt insgesamt sehr unausgegoren. Vermutlich fehlen die Bilder dazu, jedoch soll der Film, wie man so liest, nicht unbedingt sehenswert sein. Und so kann ich mich Achims Urteil nur anschließen: nett gemacht, aber nicht wirklich von Belang.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
jazzigere Santana |
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| Veröffentlicht am: |
30.11.2008 |
| Letzte Änderung: |
30.11.2008 |
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