The Great Divide
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
2007 |
| Besonderheiten/Stil: |
Folk |
|
|
Besetzung
| Steve Unruh |
steel-string and nylon-string acoustic guitars, violin, drum kit, 4-string and 5-string bass, vocals, silver flute, wood flute, mandolin, frame drum and percussion |
|
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Attack, Retreat, Then Attack Again Of The Acoustichromatic Pixies
|
9:26
|
| 2. |
The Great Divide
1. A Timeless Sea That Dreamed Of Sand 5:07 2. God-Man-Fugue 3:58 3. Something In Heaven Bleeds 6:22 4. The Meeting 5:38 5. Resonate 3:46 6. Our Darkest Hour 4:42 7. A Wish 6:38
|
36:14
|
| 3. |
The River's Bend
|
3:42
|
| 4. |
Seven Journeys East
|
9:40
|
| Gesamtlaufzeit | 59:02 |
|
|
Rezensionen

The Great Divide ist das 7. Soloalbum des Amerikaners Steve Unruh. Im Vergleich zum Vorgängeralbum Song to the Sky (2005) klingt The Great Divide sinfonischer. Unruh bezeichnet seinen Stil selbst als "progressive folk rock, etc.". Mit The Great Divide könnte man die Reihenfolge auch durchaus umkehren und die Musik als folkigen Progressive Rock bezeichnen.
Dabei fußt Unruhs Musik nach wie vor auf seiner dichten akustischen Gitarrenarbeit. Besonders gelungen sind daneben aber auch die Passagen, wenn abwechselnd Violine und Flöten einsetzen. Ein absolut stimmiges Bild gibt gleich der Opener mit dem treffenden Titel Attack, Retreat, Then Attack Again Of The AcoustiChromatic Pixies. Der treibende - und für das Album durchaus typische - Song hat auch ruhigere Abschnitte, ist rhythmisch vertrackt, leicht schräg, aber dabei durchaus melodisch. Unruh variiert seine Themen immer wieder neu und fügt erfrischende Intermezzi hinzu. Bass, Drums und Percussion sorgen für einen dichten Rhythmusteppich.
Kernstück des Albums ist die 7-teilige Suite The Great Divide. Thematisch beschäftigt sich Unruh hier mit dem Themenkomplex, warum Gott, wenn es ihn denn gibt, soviel Schlimmes in der Welt zulässt. Ein durchaus angemessen ambitioniertes Unterfangen... Okay, musikalisch besteht ein eher lockerer Zusammenhang zwischen den Teilstücken. Die mit 36 Minuten recht breit angelegte Suite bietet ausreichend Platz für die Entwicklung verschiedener Stimmungen und Rhythmen bis hin zu einer deftigen Flamenco-Einlage (Something in Heaven bleeds). Der z.T. mehrstimmige Gesang ist von angenehmer Wärme geprägt.
The River's Bend ist ein eher traditionell gehaltenes folkiges Intermezzo ohne Schlaginstrumente. Und das Instrumental Seven Journeys Cast ähnelt in seiner Art dem Anfangsstück Attack..., erinnert aber mehr an Jethro Tull mit Geige und Flöte.
The Great Divide wirkt musikalisch absolut organisch eingespielt. Proggies, die dem Folkrock nicht abgeneigt sind, sollten unbedingt mal reinhören!
| Anspieltipp(s): |
Attack, Retreat, Then Attack Again Of The AcoustiChromatic Pixies |
| Vergleichbar mit: |
Kansas, Jethro Tull |
|
| Veröffentlicht am: |
10.7.2007 |
| Letzte Änderung: |
21.3.2012 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
|