Etarlis
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Evelyn Downing |
Lead and harmony vocals, flute |
| Jamie Field |
Acoustic guitars, occasional electric guitar and backing vocals |
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| Andrew Garman |
Keyboards, bass, drums, percussion |
| Nigel Hooton |
Lead and rhythm electric and acoustic guitars |
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Gastmusiker
| Kate Belcher |
Lead and harmony vocals on ?Nowhere To Hide?, ?Siren Song? and ?Shadow Girl? |
| Wendy Marks |
Cor Anglais, oboe, recorders |
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| Troy Donockley |
Uillean Pipes on ?The Running Tide? |
| Jonathan Edwards |
Keyboard solo on ?Slide And Sway? |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Prelude
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2:11
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| 2. |
A Different Sky
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5:17
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| 3. |
Walking With Ghosts
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4:01
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| 4. |
Dark Cover
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4:37
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| 5. |
Nowhere To Hide
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7:08
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| 6. |
Siren Song
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3:14
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| 7. |
A Sea Change
1. The Lighthouse 2. The Running Tide 3. In Deep 4. Slide And Sway 5. In Deep - Reprise
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7:20
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| 8. |
Shadow Girl
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4:04
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| 9. |
Beat The Drum
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6:35
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| 10. |
Crayola Skies
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5:34
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| 11. |
The City Of Clouds (Qway-Lin)
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10:30
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| Gesamtlaufzeit | 60:31 |
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Rezensionen

Die Stücke auf dem mittlerweile dritten Album der Briten Mermaid Kiss wurden von einem Fantasyabenteuer inspiriert, in dem es um die Reise der beiden Freundinnen Anna und Gerri in das Land Etarlis geht. Eine Story, die sehr detailliert und liebevoll durchdacht ist. Wer sich noch etwas intensiver mit Etarlis und dem Konzept dahinter beschäftigen will, kann dies auf der extra dazu angelegten Homepage www.etarlis.co.uk ausgiebig tun.
Zu jedem Konzeptalbum gehört natürlich ein Intro oder auch "Prelude", wie im Falle von "Etarlis", welches mit seinem weichen, aber dramatischen Streichereinsatz tatsächlich zu einem schön kitschigen Fantasyfilm gepasst hätte.
Die folgenden Songs wie "A Different Sky" und das leicht folkige "Walking With Ghosts" passen allerdings nicht mehr so ganz dazu. Vielmehr erinnern die Neo-Prog-lastigen Keyboards und die Gitarrensoli ein wenig an Karnataka und der Gesang von Evelyn Downing an den von Hannah Stobart (The Wishing Tree, Soloprojekt von Steve Rothery).
Bei dem starken, sehr atmosphärischen "Dark Cover", welches mit einer wunderbaren Flötenmelodie, warmen Keyboardflächen und einem packenden Gitarrensolo aufhorchen lässt, schimmert bei Downing sogar ein leichter Kate Bush-Einfluss durch. Aber wirklich nur leicht.
"Nowhere To Hide", "Shadow Girl" und das größtenteils akustische "Siren Song" wären eigentlich nur nett, also belanglos, wäre da nicht die äußerst schöne, angenehme Stimme von Gastsängerin Kate Belcher, die den beiden Songs das "gewisse Etwas" bzw. einen sehr warmen Wohlfühl-Touch geben. Wieder kommt mir hier sofort The Wishing Tree in den Sinn. Warum hat die junge Dame nicht das ganze Album eingesungen? Da wären sicher ein paar Pünktchen mehr drin gewesen.
Den Kern von "Etarlis" markiert wohl das Stück "A Sea Change", welches gleichzeitig auch für mich zu den Höhepunkten des Albums gehört. Unterteilt in 5 kurze Abschnitte, zieht man hier in bester Neo-Folkprog-Manier, u.a. mit Troy Donockley an der Uillean Pipe, vom Leder und lässt den eingefleischten Iona-Fan (also mich) durchaus mit dem Fuß mitwippen. Für eine Iona-Extase reicht es natürlich bei mir noch nicht, jedoch könnte der geneigte Fan von Keyboardsolos hier vielleicht doch leicht feucht unterm Schottenrock werden.
"Beat The Drum" lockert die ruhige, melancholische Atmosphäre von "Etarlis" zwischendurch mit etwas mehr Tempo und einer freundlichen Melodie auf, aber das wieder sehr ruhige, spärlich instrumentierte "Crayola Skies" klingt leider wirklich nur "nett" und macht mich nicht sonderlich an. Grund: Falscher Gesang. Kann man aber getrost drüber hinweg sehen, denn das gute, über 10minütige "The City of Clouds (Qway-Lin)" lässt "Etarlis" auf gutem Niveau ausklingen.
Das in seiner Grundstruktur eher ruhig gehaltene Album fängt zwar leicht schleppend an, überzeugt aber spätestens ab "Dark Cover" mit schönen, leicht folkigen Melodien, nicht ganz neuen, aber trotzdem interessanten Ideen und ausdrucksstarkem Gesang. Zwischenzeitlich spannt man mal ein, zwei Pferde mehr vor den Karren, was dem Album im Gesamten sehr gut tut. Wer auf ruhigen, melancholischen Folk-Prog-Rock steht, kann hier eigentlich nix falsch machen.
| Anspieltipp(s): |
A Sea Change |
| Vergleichbar mit: |
Karnataka, The Wishing Tree |
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| Veröffentlicht am: |
28.7.2007 |
| Letzte Änderung: |
28.7.2007 |
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