Our puzzling encounters considered
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Metal blade records |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Adam "King Auggie" Frappolli |
vocals |
| Christopher "Arpmandude" Arp |
guitars |
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| Fred Decoste |
bass |
| Jon Cole |
drums |
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Gastmusiker
| Karen Schiffmacher |
backing vocals on Whore meets liar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The pig keepers daughter
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3.34
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| 2. |
2
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4.00
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| 3. |
Scissor fuck paper doll
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3.36
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| 4. |
Whore meets liar
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1.54
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| 5. |
Insects
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3.16
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| 6. |
Imogenis Puzzle pt.2
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4.25
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| 7. |
Play some Skynyrd
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0.32
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| 8. |
Kill us
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4.52
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| 9. |
Siobhanis Song
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6.43
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| 10. |
Happy Valentine's Day
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3.11
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| 11. |
Our puzzling encounters considered
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1.55
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| 12. |
-
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0.06
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| 13. |
-
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27.54
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| Gesamtlaufzeit | 65:58 |
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Rezensionen

Psyopus und ihr Zweitwerk "Our puzzling encounters considered". Eine Mathrock-Noisecore-Avant-Attacke für starke Nerven, die manche vielleicht als extremen Progmetal bezeichnen würden. (Die Noten der Babyblauen Seiten werden dem nicht gerecht).
Sind diese von Schreien (einige wenige würden das als extremen Gesang bezeichnen) begleitete, temporeiche, dichte und offenbar durchkomponierte halsbrecherische Klangkaskaden für Bass, Gitarre und Schlagzeug noch handgemacht, oder musste man dazu eine Software einsetzen? Falls ja, wieso ist dabei die Hauptplatine nicht geschmolzen?
Auf "Whore meets liar" gesellt sich noch eine schreiende Dame(?) hinzu.
Fast glaube ich schon, die vier Wahnsinnigen aus Rochester, New York können gar nicht anders, da kommen die mit dem lyrischen Gitarreninstrumental "Siobhanis Song" um die Ecke.
"Imogenis puzzle pt.2" ist zur Abwechslung mal etwas ruhiger als das Meiste auf dieser CD ausgefallen: keine Schreie (einige wenige würden...siehe weiter oben), stattdessen meistens nur angejazzte Gitarrenparts. Ähnlich wie Teile von "Kill us".
"Our puzzling encounters considered" ist krank, erschreckend und zugleich doch faszinierend...Da fällt mir die Kinnlade runter, wozu manche Musiker imstande sind...Passend zum Titel ist das wahrlich eine sehr verstörende Begegnung...(An dieser Stelle verkneift sich der Rezensent einen kurzen, möglicherweise leicht hysterischen Lachanfall...)
Als wäre das noch nicht genug, versuchen Psyopus den Hörer zum Abschluß mit dem nicht aufgelisteten Track No.13 und seiner endlosen "annoying"-Schleife zu ärgern. Die Schleife entstammt dem vorangegangenen Telefonanruf einer offenbar sehr enttäuschten Lebensabschnittspartnerin.
Wem die Exzesse von Mike Patton mit seinen "Psycho-Projekten" Fantomas und Mr.Bungle zu wenig virtuos und mit zu vielen Ruhepausen behaftet waren, der findet auf "Our puzzling encounters considered" was er braucht. Für Freunde von Dillinger Escape Plan wäre das vielleicht auch was.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.3.2008 |
| Letzte Änderung: |
14.3.2008 |
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Our puzzling beginnt wie Ideas of Reference geendet hat (sieht man vom humorigen Hidden Track ab): Mit komplexen und verspielten Mathcore. Und da Stillstand langweilig ist, hat sich der Bandsound weiterentwickelt. Oder besser weiter-, schnell- und höherentwickelt: Arpmandudes Gitarre klingt noch etwas abgefahrener, was auch seine Mitstreiter dazu angeregt hat es ihm gleich zu tun, so dass es in den meisten Nummern unglaublich dicht zugeht. Wie schon in meiner Rezi zum Debüt, muss ich der Band aber auch hier zugute halten, dass sich in all dem Chaos nach einigen Hördurchläufen zum Kopfnicken einladende Beats finden lassen. Ich würde sogar so weit zu gehen zu behaupten, dass die Band songorientierter geworden ist, was auch immer das im Mathcore-Kontext bedeuten mag.
So finde ich Whore Meet Liar trotz heftigem "Stop and Go"-Geriffe sehr eingängig, was mit ziemlicher Sicherheit am ohrwurmigen Refrain (?) liegen mag, den Grümelmonster Frappolli gemeinsam mit Karen Schiffmacher bestreitet. Außerdem ist Arpmandudes Spiel zwar sehr ungewöhnlich und beim ersten Hören abstoßend dissonant, aber er versteht es, seine Tapping- und Vibratoattacken genau in dem Maß zu wiederholen, dass sie zum einen mit der Zeit ins Ohr gehen, zum anderen aber auch nicht langweilig werden. Als Beispiel dafür kann das auf Whore Meet Liar folgende Insects dienen.
Die Befürchtung, dass Imogen?s Puzzle zu einer Twelve-step Suite ähnlichen Heimsuchung auf allen Alben werden könnt, hat sich zumindest hier als falsch erwiesen. Es werden lediglich Fragmente und das mehrstimmige, zweihändige Tapping des ersten Teils aufgegriffen. Ansonsten ist pt. 2 ein eigenständiges Stück Musik, das zusammen mit Siobhan?s Song als (irreführender) Einstieg in die Welt von Psyopus taugen könnte. Vor allem Letzteres ist wunderschön. Ja wirklich!
Guter Nachfolger, den ich beim Erscheinen zu oberflächlich gehört habe und erst jetzt richtig zu schätzen weiß. Empfehlung!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.9.2010 |
| Letzte Änderung: |
25.9.2010 |
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