Ókomin forneskjan
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
keine Wertung (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Egill Ólafsson |
Gesang, Keyboards |
| Tómas Tómasson |
Bass, Keyboards |
| Ásgeir Óskarsson |
Schlagzeug |
| Þórður Árnason |
Gitarre |
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| Rúnar Vilbergsson |
Fagott |
| Karl J. Sighvatsson |
Keyboards |
| Lárus H. Grímsson |
Orgel, Flöte (15) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Ókomin forneskjan
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5:05
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| 2. |
Of stórt...
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3:04
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| 3. |
Fjandsamleg návist III
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4:04
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| 4. |
Súpa a la carte
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6:04
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| 5. |
Hverju á að trúa - Arab?
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2:41
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| 6. |
Sérfræðingar segja
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4:04
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| 7. |
Harley Davidson
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5:46
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| 8. |
Anarkí
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3:53
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| 9. |
Svífur uppi á silfurhimni
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5:27
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| 10. |
Lísu-blús
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6:01
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| 11. |
Sveinninn er samningi bundinn
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2:40
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| 12. |
Fram allir vöðvar
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2:00
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| 13. |
Sálmur fyrir gullauga
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3:46
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| 14. |
Gegnum holt og hæðir
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4:12
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| 15. |
Frá Vesturheimi
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7:49
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| 16. |
Þögull eins og meirihlutinn (Í Speglinum)
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3:25
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| Gesamtlaufzeit | 70:01 |
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Rezensionen

Bei dieser CD stochere ich etwas im Nebel. Es handelt sich um die fünfte CD der Þursar-Box, und im Gegensatz zu den vier anderen ist sie wohl nie in einer Einzelausgabe erschienen. Auch hier ist wieder jeglicher Begleittext ausschließlich in Isländisch gehalten, und genau das ist der Grund für meine Eingangsbemerkung, denn mehr als die zu jedem Song aufgeführte Jahreszahl kann ich nicht entziffern.
Da aber den Titeln Nr. 1 bis 5, die alle 1983/84 entstanden sind, jeweils die gleiche Bemerkung "Áður óútgefið af 'Ókomin forneskjan'" vorangestellt ist und die Songs auch musikalisch irgendwie zusammenpassen, vermute ich mal, dass es sich hierbei um Aufnahmen für ein nicht vollständig realisiertes Album handelt. Vielleicht gibt es ja in den Weiten des Internets jemanden, der den obigen isländischen Satz übersetzen kann.
Lohnt es sich denn überhaupt, viele Worte über diese Songs zu verlieren, schließlich bot das letzte offizielle Album des Trollhaufens im wesentlichen nur sterilen 80er-Pop? Klare Antwort: Ja! Zwar haben auch diese Songs mit den "klassischen" Werken der Band nichts mehr zu tun, und oberflächlich betrachtet sind die Ingredienzen die gleichen, also viel 80er-Jahre Synthieklänge. Aber die Songs sind doch ganz anders, eine Art Art-Pop (blöde Wortwiederholung, ich weiß) von schleppendem Tempo und eigenartig düsterer Atmosphäre, die so gar nicht zur ausgelassenen Musik der ersten drei Alben passen will. Und sogar das Fagott kommt mal wieder zum Einsatz, wenn auch nur zaghaft. Eine Vereinfachung der Musik ist auch hier festzustellen, aber nicht unbedingt im Sinne einer Verflachung.
Ansonsten enthält das Album noch eine Reihe von überwiegend live entstandenen Aufnahmen aus den Jahren 1978 bis 1982, dazu noch eine von 1991 (wusste gar nicht, dass die Band da noch existierte). Es handelt sich durchweg um Songs, die auf den anderen Alben nicht enthalten sind, darunter Kuriositäten (eigentlich besteht das ?uvre der Band ja nur aus Kuriositäten...) wie das bluesige Lísu-blús. Die Klangqualität ist durchweg in Ordnung, wenn auch nicht immer perfekt, die Spielfreude der Band macht sowieso einiges wieder wett. Interessanterweise stehen übrigens die 1981er Aufnahmen den hier enthaltenen 83er/84er Songs musikalisch viel näher als dem unsäglichen Gæti eins verið....
Da Ókomin forneskjan ausschließlich als Teil der erwähnten Þursar-Box erhältlich ist, erübrigt sich eine Empfehlung, oder besser gesagt empfehle ich hiermit nochmals nachdrücklich den Erwerb der Box!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.6.2008 |
| Letzte Änderung: |
22.6.2008 |
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Okomin forneskjan ist ein Album innerhalb der Thursa-Box, bei dem es an die Resteverwertung geht. Damit ist fast schon das Wesentlichste gesagt, nämlich, dass es sich um ein Album handelt, das sich dezidiert an die Fans der isländischen Trolle wendet. Daher ist es in der Box auch gut aufgehoben. Es zeigt eine Band auf der Suche nach ihrem eigenen Weg.
Die Zusammenstellung gliedert sich folgendermaßen: die ersten fünf Stücke sind nach dem letzten Studioalbum von Thursaflokkurinn aufgenommen und können wohl in der Tat als Material für ein nie veröffentlichtes viertes Studioalbum betrachtet werden. Danach folgen fünf Live-Aufnahmen der Jahre 1978-1981, von denen eine (Serfraedingar Segja) es auf das dritte Studioalbum geschafft hat und hier in einer recht rohen Version - noch ohne den einnehmenden Refrain - zu hören ist. Die Stücke 11-13 sind Aufnahmen aus dem Jahr 1980, d.h. sie liegen zwischen dem zweiten und dritten Album und können als Versuch der Neuorientierung nach den ersten beiden folk-prog-trolligen Studioalben gesehen werden. Bei Salmur fyrir Gullauga handelt es sich dabei um eine Vorstufe (Gesang und Piano) zu Gegnum holt og haedir, das auf dem dritten Album Gaeti eins verid zu hören ist und hier gleich im Anschluss noch einmal in einer Live-Aufnahme aus dem Jahr 1991. Schließlich kommt noch eine feine Live-Aufnahme aus dem Jahr 1978 und eine rockige Studioaufnahme von dem Sampler Rokk i Reykjavik (1982) hinzu.
Mein Eindruck ist der, dass die Aufnahmen der Jahre 1983/84 nicht allzu konsistent ausgefallen sind. Die Stücke selbst sind durchaus hörenswert, aber sie schwanken sehr zwischen relativ (!) gefälligen Post-Wave-80er-Jahre-Balladen (Ökomin forneskjan, Of stört und Sopa a la carte), einer vagen Erinnerung an die guten alten Zeiten (Fjandsamleg navist -III) und einem psychedelisierten Experimentalstück (Hverju a ad trua Arab). Da war wohl nicht mehr so richtig klar, wohin es gehen soll.
Ein ähnliches Problem weist das Material aus dem Jahr 1980 auf, als die Band sich anschickte, ein drittes Album aufzunehmen. Da hören wir zunächst eine swingende Latino-Jazz-Nummer, danach eine Art Polka und schließlich die genannte Vorstufe zu Gegnum holt of haedir, die in ihrer minimalistischen Art sehr einfühlsam klingt und einen interessanten Vergleich zur wavigen Endversion zulässt. Soweit es diese magere Auswahl erlaubt bin ich froh, dass es Thursaflokkurinn anschließend zu einem recht konsistenten wavigen dritten Album geschafft haben, auch wenn des klassischen Proggies Herz dies natürlich auch mit einem weinenden Auge sieht... Die Live-Aufnahmen dazwischen geben eine hübsche Ergänzung zur Live-Scheibe ab, erreichen aber nicht deren Niveau.
Insgesamt ist diese Bonus-CD ein wunderbares Geschenk für die Fans. Ein eigenständiges Album ist es freilich nicht.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
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|
| Veröffentlicht am: |
27.1.2009 |
| Letzte Änderung: |
8.3.2012 |
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