Black Hills Jam - Preserves Vol. 2
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Flying Spot Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| David Broyles |
guitar (stereo left) |
| Michael "Smitty" Smith |
guitar (stereo right) |
| Steven Munger |
sax |
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| Jess White |
bass |
| Joel Veatch |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Black Hills Jam
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15:27
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| 2. |
Wormhole
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4:23
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| 3. |
Westside Highway
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7:03
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| 4. |
Trees
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10:42
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| 5. |
Groove Monkey
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8:39
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| 6. |
Swamp Gas & Moonshine
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15:15
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| 7. |
Dangerous In Deed
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7:50
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| Gesamtlaufzeit | 69:19 |
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Rezensionen

Kennt Ihr dieses Gefühl, wenn man nach einem Album denkt ?da wäre aber mehr drin gewesen?? Ja? Ist irgendwie doof, oder? Zumindest unbefriedigend... mich macht das zuweilen ärgerlich. Leider ist der vorliegende ?Black Hills Jam? so ein Fall.
Wie schon bei seinem Live-Album pendelt das Seattle-Quintett zwischen tollen Momenten und Leerlauf. Zwei Gitarren, Sax, Bass, Schlagzeug, dass lässt möglicherweise an Panzerballett denken, aber diesen Gedanken darf man getrost streichen, auch wenn mich diese Hoffnung unter anderem zum Kauf des Albums motiviert hat. Mit metallischen Momenten haben Jam Camp nichts am Hut, hier kommt aller höchstens mal ein hardrockiges Riff vor, und die Münchner sind doch um einiges aufregender.
Jam Camp starten stark in das Album. Der titelgebende Jam bietet eine Achterbahnfahrt aus rockigen Gitarrenriffs, jazzigem Sax und solider, wuseliger Rhythmusarbeit. Immer wieder halten kleine Ideen das Feuer am Leben, so dass man abwechslungsreiche über 15 Minuten erlebt. Dann allerdings verfallen Jam Camp wieder in eher gemächliches Tempo. ?Wormhole?, live noch relativ gelungen, entpuppt sich hier als weichgespülter Langweiler. Munger düdelt mit dem Sax vor sich hin, von den Gitarren kommt kein Druck. Überhaupt ist Sax-Spieler Munger ziemlich oft der Schwachpunkt. Zu konturlos, zu weich ist sein Spiel, wo aggressive Einsätze gefragt wären, kommt oftmals nur ein Lüftchen.
Und so kämpfen sich Jam Camp durch die restlichen Songs. Mal ziehen sie das Tempo an, dann gelingen ihnen mitreißende, ja atemberaubende Sequenzen, gerade wenn die Gitarren jaulen und Munger sich dann doch mal ein Herz fasst und volle Pulle mitbläst. Da wird dann schon mal crimsonesk gerifft, Southern Rock gestreift, West Coast Psychedelic beschworen oder floydige Stimmungen erzeugt. Dann kommen aber wieder diese seltsam lethargischen Momente, in denen die Band anscheinend einschläft oder einfach ziellos vor sich musiziert. Gut, vielleicht muss das beim Jam-Rock hin und wieder so sein, bis wieder einer die nächste zündende Idee hat, aber schade ist es halt doch. Glücklicherweise sind gerade die beiden abschließenden Tracks mit überwiegend spannenden Momenten gesegnet, so dass das Album wenigstens wieder einiges gut macht.
Insgesamt sollte ?Black Hills Jam? genügend spannende Momente enthalten, dass zumindest Jam-Prog-Genre-Fans hier zugreifen können. Wer nur mal ?reinschmecken? möchte, hält sich vielleicht lieber erstmal an Umphrey's McGee, meinetwegen Lobster Newberg oder The Station, von denen noch zu berichten sein wird.
| Anspieltipp(s): |
Black Hills Jam |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.7.2008 |
| Letzte Änderung: |
13.7.2008 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Jam Camp
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2006 |
Live |
9.00 |
1 |
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