Fantasia en concerto
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Jacinto Miguel Corral |
electric & acoustic guitars, piano, keyboards, bass, cello, viola, midi percussion, backing vocals |
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Gastmusiker
| Jose Luis Hernandez |
drums |
| Hugo Bistolfi |
keyboards (16) |
| Adrian Barilari |
vocals (16) |
| Daniel Sanchez |
stick (10) |
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| Victor Sanchez |
percussion (4,10,12) |
| Ariel Sanchez |
melodica (10) |
| Ana de Marchi |
cello (10) |
| Mery |
vocals (10) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Intro Terra Hoxe
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0:47
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| 2. |
L'over
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3:27
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| 3. |
Passage Terra I
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0:28
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| 4. |
Antique Song
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5:09
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| 5. |
Passage Terra II
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0:53
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| 6. |
Geomelodysong
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3:36
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| 7. |
Passage Terra III
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0:54
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| 8. |
Relmu Tromen
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4:40
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| 9. |
Passage Terra IV
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1:01
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| 10. |
Desir de liberte (E.14)
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5:18
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| 11. |
Passage Terra V
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1:05
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| 12. |
Intimo
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3:40
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| 13. |
Passage Terra VI
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1:59
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| 14. |
White mind
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6:47
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| 15. |
Terra Hoxe Final
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2:33
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| 16. |
Quien eres tu
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6:45
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| Gesamtlaufzeit | 49:02 |
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Rezensionen

Hyacintus ist das Projekt des argentinischen Multiinstrumentalisten Jacinto Miguel Corral. ?Fantasia en Concerto? ist das zweite Werk und Corral erledigt von Komposition über Produktion bis Musizieren so ziemlich alles alleine. Lediglich bei zwei Stücken greift er auf die Hilfe von Gastmusikern zurück, beim Rest unterstützt ihn lediglich ein Schlagzeuger.
?Fantasia en Concerto? handelt von einem Einsiedler, der am Rande einer großen Stadt lebt. Eines Tages entdeckt er beim Einkaufen die Werbung für ein Konzert. Er beschließt es zu besuchen und erlebt dort eine traumhafte Reise in die Fantasie, aus der er erst durch den Schlussapplaus wieder aufwacht. Das Album beschreibt sozusagen das Konzert an sich und so erleben wir die Traumreise mit bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Applaus ertönt. Schließlich hören wir noch die Zugabe und das Album ist aus.
Corral ist nicht nur Multiinstrumentalist, sondern auch klassisch ausgebildet, unter anderem in Komposition. So erschafft er filigrane bis bombastische Klangwelten, die sinfonischen Rock und Klassik-Anleihen verschmelzen. Das Klangbild ist weich und melodiös und erinnert von daher am ehesten an Neoprog-Werke. Neben allerlei Tastenklängen, die letztlich das sinfonische Fundament der Musik bilden, schwelgt Corral vor allem in epischen Gitarreneinsätzen, die an David Gilmour, vor allem aber an Mike Oldfield erinnern. Daneben läßt Corral immer wieder ? natürlich synthetisch erzeugt ? Orchesterparts entstehen.
Rhythmik wird nur sparsam eingesetzt, denn obwohl Corral extra einen realen Schlagzeuger engagiert hat, klingt das Drumming durchweg steril und wenig groovig. Zuweilen ertönen nur Pauken, fast wie bei einem klassischen Orchester. Das Bassspiel bleibt leider auch eher im Hintergrund, so dass hier nur wenig 'richtiges' Rockfeeling aufkommt. Am ehesten im letzten Track, der allerdings stilistisch auch deutlich aus der Art schlägt.
?Fantasia en Concerto? klingt zuweilen hymnisch, pathetisch, ja gar kitschig und manchmal auch etwas steril, da hier nunmal viel mit Hilfe von Keyboards und Synthesizern erzeugt wird. Soviel als Warnung! Aber - und jetzt kommts - ich mag das Album irgendwie. Die klassisch anmutenden, sinfonischen Tondichtungen von Corral haben irgendwie einen ganz eigenen Charme, der mich nicht losläßt und auf die Fantasie-Reise mitnimmt. Es gibt sicherlich vieles, was man an diesem Album ablehnen oder gar hassen kann, aber mir gelingt das nicht. Allerdings muss man erkennen, dass Corral durch sein Eigenbrötlertum doch einiges an Potential verschenkt. Klarer Höhepunkt des Albums ist nämlich ?Desir de liberte?, der Track an dem die meisten Gastmusiker mitwirken. Hier wirkt die Musik noch lebendiger und das vitale Stickspiel von Daniel Sanchez gibt der Musik ordentlich Drive. Auch der letzte Song, der quasi sinfonische Klassik mit einem Melodic Rock-Sänger kombiniert, zeigt Möglichkeiten, die Corral (noch) weitgehend ungenutzt läßt.
Wie gesagt, mich fasziniert und unterhält ?Fantasia en Concerto? trotz der genannten Schwächen, da dies aber sehr persönlich geprägt ist, möchte ich keine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Reinhören ist allerdings schwierig, also muss der geneigte Leser seine Entscheidung auf Basis meiner Beschreibung fällen. Auf der MySpace-Seite von Hyacintus gibt es Hörbeispiele, die von verschiedenen Alben stammen, aber durchaus repräsentativ sind.
| Anspieltipp(s): |
Nix ist wirklich repräsentativ und wenn, wie sollte man an die Hörprobe rankommen? |
| Vergleichbar mit: |
vage: Mike Oldfield meets Sympho-Klassik... |
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| Veröffentlicht am: |
2.8.2008 |
| Letzte Änderung: |
2.8.2008 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Hyacintus
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2002 |
Elydian |
8.00 |
2 |
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