Dicen que somos dioses y nos sonamos hombres
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Smogless Records |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| José Luis Fernándes Ledesma |
Teclados, Cuerdas punteados, Kalimba, Ocarina |
| Margarita Botello |
Voz, Fender Rhodes, Percussiones |
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Gastmusiker
| Marcela Alvear |
Oboe |
| German Bringas |
Trompete, Sax |
| Roberto Carretero |
Guitarra |
| Alberto Nerr |
Batteria |
| Vera Koulkova |
Violin |
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| Carlos Pena |
Guitarra acoustica |
| César Ramirez |
Gaita |
| Vitali Romanov |
Cello |
| Hugo Santos |
Stick, Bajo fretless |
| Alejandro, Vazquez |
Flauta |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
90 noches
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5:26
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| 2. |
90 dias
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3:29
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| 3. |
Silfos
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6:18
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| 4. |
Alebrije
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5:00
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| 5. |
Angel de Sal
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4:53
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| 6. |
Anunciación
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3:24
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| 7. |
Transmigración
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6:05
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| 8. |
Levitante
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3:35
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| 9. |
Palimpsesto
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8:20
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| 10. |
Danza inerte
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6:21
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| 11. |
La media Luna
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7:09
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| Gesamtlaufzeit | 60:00 |
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Rezensionen

"Dicen que Sonas Dioses y nos Sonamos Hombres" erschien erstmals 1993 als Kassette. Im Jahre 2000 wurde das Album auch auf CD veröffentlicht.
Eine bunte Mischung an Mitmusikern lud sich Ledesma für "Dicen que Sonas Dioses y nos Sonamos Hombres" ins Studio, um exakt eine Stunde an ebenso farbiger Musik einzuspielen. Eine unterhaltsame Mischung aus Folkloristischem, etwas Weltmusik, einem Schuss Jazzrock und sehr viel komplex-symphonischem Prog, den man je nach Gusto, bzw. abhängig von der Stelle, an der man sich im Album befindet als Neoprog, Retroprog, Kammerprog oder einfach modernen, zeitgenössischen Prog bezeichnen könnte. Von den elektronisch-avantgardistischen, bisweilen auch ambientartigen Exkursen, die teilweise auf späteren Alben Ledesmas zu finden sind, ist hier noch nicht viel zu finden. Einige wenige freiformatigere und schwebendere Abschnitte sind allerdings auch schon hier vorhanden.
Das Ganze ist sehr schön gemacht und qualitätvoll zusammengestellt. Antiquierte Tastenklänge (E-Piano, Orgel, Piano, Mini-Moog) bestimmen das Geschehen, ergänzt um diverse, modernere, aber sehr lebendige und unquietschige Keybordtimbres. Dazu kommen E-Gitarre, sehr oft auch eine akustische Gitarre, sehr viel Perkussion, der federleichte Gesang der Botello und die ganzen Beiträge der Gäste, an allerlei zu blasenden, zupfenden und streichenden Instrumenten. Herausheben möchte ich besonders die verschiedenen Stellen, an denen Tasten, Akustikgitarre und verschiedenen Blas- und Streichinstrumente sehr kammerprogressiv durcheinander rocken (im langen "Palimpsesto" z.B.). Das Ergebnis ist ein sehr unterhaltsames, vorwiegend melodisch-entspanntes, bisweilen kantig-bewegteres, alles in allem sehr anspruchsvolles Album mit mexikanischem Prog, welches bei den wenigsten babyblauen Lesern Aversionen auslösen wird.
Eigentlich wäre "Dicen que Sonas Dioses y nos Sonamos Hombres", mit dem er seine ersten progmusikalischen Gehversuche mit Nirgal Vallis deutlich hinter sich lässt, das ideale Einstiegsalbum in die Musik José Luis Fernandez Ledesmas. Da die Scheibe aber schon seit einiger Zeit "out of print" ist, kann ich nur empfehlen auf dem Gebrauchtmarkt danach Ausschau zu halten! Ach ja: Man sollte sich nicht vom für mitteleuropäische Geschmäcker ziemlich naiv-kitschigen Cover abschrecken lassen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.9.2008 |
| Letzte Änderung: |
13.10.2012 |
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