Est
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Marco Paradis |
Gitarre, Klavier |
| Serge Tremblay |
Gesang, Bass, Keyboards |
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| Jean-Claude Tremblay |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Mémoire privée
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5:38
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| 2. |
La fuite
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5:06
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| 3. |
Capsule
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4:13
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| 4. |
Touriste urbain
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4:26
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| 5. |
Naufragé
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6:35
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| 6. |
Soldat
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11:40
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| 7. |
Soldat (finale)
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2:03
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| 8. |
Dernière issue
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8:07
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| Gesamtlaufzeit | 47:48 |
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Rezensionen

Dass aus Kanada größtenteils gutklassige bis hervorragende progressive Musik zu uns rüberschwappt, ist ja für unsere schnuckelige, gemütliche Underground-Szene meist kein Geheimnis mehr. Nun veröffentlichen drei Kanadier (nein, leider nicht Rush) dieser Tage ihr mittlerweile viertes Album, welches nun auch uns, die Underground-Szene, erreicht hat.
?Direction? heißt die Band und ?EST? das Album, welches laut Bandinfo wie eine Mischung aus Rush, Yes, Genesis, Pink Floyd, Styx, Led Zeppelin ?and other great music from the 70?s? klingt. Die üblichen, werbeträchtigen weil gutklingenden Verdächtigen halt. Dabei legt die Band Wert darauf, ihre Vorbilder nicht zu arg zu kopieren und immer noch ihren eigenen Stil durchklingen zu lassen (so steht?s übrigens auch in der Bandinfo).
Wie klingt EST nun wirklich? Das mit dem "...ihre Vorbilder nicht zu arg zu kopieren..." ist gelogen, denn gleich der Opener ?Mémoire privée? dringt mit einer fast 1:1 geklauten Banks-Akkordfolge und einem Steve Hackett-Gedächtnis-Solo vor, bis ins zentrale Genesis-Massiv. Allein der französische Gesang sorgt für ein wenig Abwechslung.
Das gleiche gilt für ?La fuite?. Alle möglichen Fragmente stammen hauptsächlich aus der ?Trick of the Tail?-Phase und überraschen nicht wirklich. ?Nufragé? ist dabei so derb dreist eine leicht umgemodelte Version von ?Deep In The Motherlode?, dass ich mir tatsächlich überlege, ob das Absicht war und ich es nur nicht erkannt habe.
Das Ganze ist natürlich musikalisch, wie auch von der Instrumentierung her solide umgesetzt, aber letztendlich zählt für mich eigentlich die eigene Kreativität der Musiker, die man auf ?EST? nur ansatzweise bei Songs wie z.B. ?Capsule? oder dem Longtrack ?Soldat? findet.
Eigentlich schade, dass die Jungs mehr als die Hälfte ihres Albums mit quasi Coverversionen vollgespielt haben, dabei wäre genug Potential vorhanden, mehr eigene Ideen in die Songs zu packen. Auch rein spielerisch und soundtechnisch gibt?s hier nicht viel zu meckern, aber ich persönlich brauche so was eigentlich nicht. Gut, es macht zumindest am Anfang Spaß die ganzen Genesis-Zitate zu zählen, aber letztendlich höre ich mir doch lieber die Originale an.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Genesis, Rush |
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| Veröffentlicht am: |
26.10.2008 |
| Letzte Änderung: |
26.10.2008 |
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Direction aus dem französischsprachigen Teil von Kanada bieten auf ihrem Album "Est" einen von griffigen Melodien getragenen Neoprog. Symphonische Elemente umrahmen eine fröhlich-poppige Songbasis und dominieren das Album im schwungvollen Drive. Die im Opener "Mémoire privée" noch enthaltenen Retroelemente weichen im Verlauf schnell einem eingängigen Songwriting, das in seiner bodenständigen Unbekümmertheit zwar keinesfalls enttäuscht, aber doch auch für solch einen progressiven Melodic Sound die notwendigen Konturen vermissen lässt.
Auch wenn in einem Titel wie "Naufragé" durchaus gefällige und atmosphärisch gehaltene Stimmungen vorherrschen, fehlen über die gesamte Albumlänge insgesamt doch die erforderlichen Spannungsmomente, um die volle Konzentration der Hörerschaft zu garantieren. So verflacht der Songfluss doch recht oft im zwar netten, aber doch zu wenig differenzierten Gleichklang. Der französischsprachige Gesang des Bassisten und Keyboarders Serge Tremblay präsentiert sich zwar in einer bemühten Ausdrucksstärke, wirkt aber insgesamt zu flach und gepresst. Da hätte die Band doch lieber auf die eine oder andere Textpassage verzichten sollen.
Im Longtrack "Soldat" zeigt sich die Formation von ihrer besseren Seite und überzeugt mit einem episch strukturierten Songaufbau und gefühlvollem Bombast.
Insgesamt liegt hier trotz sichrlich gefälliger Songansätze ein doch recht durchwachsenes Album vor, dem die Substanz zu einem nachhaltigen Hörerlebnis fehlt.
| Anspieltipp(s): |
Soldat |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.11.2008 |
| Letzte Änderung: |
15.11.2008 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Direction
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2011 |
VA |
6.00 |
2 |
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