Red Queen To Gryphon Three
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Transatlantic |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Richard Harvey |
Horn, Keyboards, Recorder, Wind, Krummhorn |
| Malcolm Bennett |
Bass |
| Brian Gulland |
Bassoon, Horn, Recorder, Krummhorn, Hardhat |
| Ernest Hart |
Organ |
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| Philip Nestor |
Bass |
| David Oberle |
Percussion, Drums, Tympani |
| Pete Redding |
Bass |
| Graeme Taylor |
Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Opening Move
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8:15
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| 2. |
Second Spasm
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9:42
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| 3. |
Lament
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10:45
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| 4. |
Checkmate
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9:50
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| Gesamtlaufzeit | 38:32 |
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Rezensionen

"Gryphon" widmeten sich unter der Führung der beiden klassisch ausgebildeten (Royal College Of Music) Musiker Richard Allen Harvey und Brian Douglas Gulland der Synthese mittelalterlicher/Renaissance- und Rockmusik. Ihr erstes Album "Gryphon" besteht vorwiegend aus Bearbeitungen alter englischer Folksongs für eine Mischung moderner und altertümlicher Instrumente, während das zweite Album "Midnight Mushrumps" eine Verlagerung hin zu Eigenkompositionen und einem etwas stärkeren Rockeinfluss markierte. Mit ihrer dritten LP "Red Queen To Gryphon Three" fanden sie sich dann mitten in Progterritorium.
Das Album hat als Konzept wohl eine Schachpartie, die in vier Sätzen akustisch illustriert wird. Die Musik ist sehr akustisch angehaucht (obwohl E-Gitarre, Synthie etc. zum Einsatz kommen), leichtfüssig und 'gut gelaunt', fast burlesk ("Second Spasm"), aber auch recht komplex und virtuos. Die Band verbindet E-Bass, E-Gitarre, Schlagzeug und Keyboards mit einem fetten Schuss Krummhorn als Leadinstrument(!), Blockflöten, klassischer Percussion (Timpani) in einem Geflecht aus stark durchkomponierten unabhängigen Linien mit vielen unabhängigen Stimmen und ab und an einem etwas rockigeren Groove oder folkigen Stellen. Wegen des stark kontrapunktisch angehauchten Materials werden "Gryphon" gerne mit "Gentle Giant" verglichen; allerdings ist zum einen "Red Queen To Gryphon Three" rein instrumental, zum anderen sind ihre Stücke etwas ausufernder, vielteiliger als deren meist recht kompakte Kompositionen und wirken manchmal etwas bemühter, ohne dabei allerdings anstrengend und zu prätentiös zu werden. Im Gegenteil: die langen Stücke gehen sehr schnell und unterhaltsam vorbei. Auch ein kleiner "Yes"-Einfluss und ein Hauch von Rick Wakeman-Solo (z.B. im Anfang von "Opening Move") liegt an manchen Stellen in der Luft; kein Wunder, schliesslich waren "Gryphon" mal Vorgruppe von "Yes" in den USA.
Alles in allem eine sehr unterhaltsame, erfrischende Platte; ein Tip für jeden, der sich für Renaissance-Sound und Folk im Rockgewand interessieren könnte.
| Anspieltipp(s): |
Second Spasm |
| Vergleichbar mit: |
Gentle Giant |
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| Veröffentlicht am: |
14.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
14.5.2002 |
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