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The Wilde Flowers

The Wilde Flowers

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1994 (Aufnahmen von 1965-69)
Besonderheiten/Stil: Beat; Blues; Canterbury; Rock / Pop / Mainstream
Label: Voiceprint
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Brian Hopper Guitars, Sax, Vocals, Flute
Hugh Hopper Bass
Robert Wyatt Drums, Vocals, Percussion
Kevin Ayers Vocals
Graham Flight Vocals
Richard Sinclair Guitars, Vocals
Richard Coughlan Drums
Pye Hastings Guitars, Vocals
Mike Ratledge Organ, Piano, Flute
Dave Lawrence Bass, Voice
Bob Gilleson Guitar
John Lawrence Guitar, Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Impotence 2:10
2. Those Words They Say 2:40
3. Memories 1:35
4. Don´t try to change me 2:26
5. Parchman farm 2:18
6. Almost grown 2:50
7. She´s gone 2:13
8. Slow walkin´talk 2:26
9. He´s bad for you 2:49
10. It´s what I feel (a certain kind) 2:19
11. Memories (instrumental) 2:08
12. Never leave me 2:36
13. Time after time 2:45
14. Just where I want 2:10
15. No game when you lose 2:53
16. Impotence 1:16
17. Why do you care 3:13
18. The pieman cometh 3:15
19. Summer spirit 3:28
20. She loves to hurt 3:12
21. The big show 4:12
22. Memories 3:03
Gesamtlaufzeit57:57


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Die Wilde Flowers waren die Ursprungsband der Canterbury-Szene. Es gab zwar noch zwei weitere Gruppen, die wichtig für die Entstehung des Genres waren (Delivery mit Phil und Steve Miller, Pip Pyle und Roy Babbington und Uriel mit Dave Stewart, Steve Hillage und Mont Campbell), doch liegen die Wilde Flowers als der Vorläufer von sowohl Soft Machine als auch Caravan eindeutig an erster Stelle. Zudem kamen Delivery und Uriel gar nicht aus Canterbury.

Die Wilde Flowers entstanden irgendwann Anfang 1964 (jedenfalls stammt die erste Aufnahme der Gruppe aus dem Sommer jenes Jahres) als sich Robert Wyatt (Schlagzeug), Hugh Hopper (Bass), Brian Hopper (Gitarre), Richard Sinclair (Gitarre) und Kevin Ayers (Gesang) zu einer Band zusammenschlossen. Ayers war es auch, der den Namen der Band prägte. Zumindest hat er nach dem von ihm verehrten Oscar Wilde das "e" ans erste Wort des Gruppennamens angefügt.

Ständige Besetzungswechsel prägten die etwas unübersichtliche Bandgeschichte. So kam z.B. der Schlagzeuger Richard Coughlan in die Gruppe, weil Wyatt sich (nachdem Ayers ausgestiegen war) ganz dem Singen widmen wollte. Für Richard Sinclair kam später Pye Hastings als Gitarrist. Nachdem auch Robert Wyatt die Gruppe verlassen hatte um mit Ayers, Daevid Allen und seinem alten Freund Mike Ratledge Soft Machine zu gründen, bestand die letzte Besetzung der Wilde Flowers im Frühjahr 1968 aus Hastings, Coughlan, Richard Sinclair (der als Bassist zurück gekommen war) und dessen Cousin Dave, der, ursprünglich als Bassist engagiert, erstmals eine Orgel in die Band gebracht hatte. Einige Wochen später benannten sich die Band in Caravan um.

Zu Lebzeiten haben die Wilde Flowers keinen Tonträger veröffentlicht. Trotzdem haben sich verschiedene Aufnahmen der Band erhalten, entstanden meist unter semiprofessionellen Bedingungen in Studios, im Probenkeller, zu Hause bei einem der Bandmitglieder oder bei Konzerten. Daraus hat das Label Voiceprint eine CD zusammengestellt und 1994 veröffentlicht. Das posthume Album der Wilde Flowers enthält somit verschiedenste Stücke von eher unterdurchschnittlicher Klangqualität, die zwischen 1965 und 1969 entstanden sind. Einige Stücke - wie das unverwüstliche "Memories" - sollten (vor allem im Solorepertoire von Ayers und Wyatt) in späteren Projekten der Bandmitglieder wieder auftauschen.

Kurze Songs, Beat, Bluesiges, leicht psychedelisch und etwas angejazzt, bietet diese Sammlung, die die Grundlage dafür liefern, was Soft Machine und Caravan auf ihren jeweiligen ersten Alben gemacht haben. Auch die Solomusik von Kevin Ayers wird hier schon skizziert. Für den Canterburyliebhaber ist das natürlich interessant zu hören, auch wenn der Klang - wie schon erwähnt - mitunter ziemlich schlecht ist. Einige Stücke wurden offenbar von Acetatpressungen überspielt, was zusätzlich zur schon schwachen Produktion noch schleifende Rillengeräusche beschert.

Zwei Gruppen von Aufnahmen auf dieser CD stammen nicht von den Wilde Flowers, stehen mit diesen aber in Beziehung. Einmal sind dies drei Stücke von Zobe in durchaus ähnlichem Stil aus dem Jahre 1968. Zobe war eine von Brian Hopper nach seinem Ausstieg bei den Wilde Flowers gegründete Gruppe, bei der Dave Lawrence in die Saiten griff, der auch einstmals für einige Zeit Mitglied der Flowers war. Schließlich gibt es auf "The Wilde Flowers" noch vier Nummern (Tracks 1, 20, 21, 22) mit ehemaligem Wilde-Flowers-Material, die aber erst im August 1969 von Robert Wyatt, Pye Hastings, den Hopper-Brüdern und Mike Ratledge eingespielt wurden. Eine Nostalgie-Session? In klanglicher Hinsicht sind dies natürlich die besten Stücke dieser Sammlung.

"The Wilde Flowers" ist eine interessante Scheibe für den Canterbury-Adepten, der in die ersten Gehversuche (die allerersten sind es nicht, gab es doch schon 1963 das Daevid Allen Trio mit Allen, Wyatt und Hugh Hopper), einiger wichtiger Protagonisten des Genres hineinhören möchte. Einige Stücke, wie z.B. "Impotence" oder "No game when you lose", sind sogar richtig gut. Trotzdem: Nur für Canterbury-Freaks (oder Sammler von 60er-Jahre-Obskuritäten)!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.10.2008
Letzte Änderung: 13.10.2013
Wertung: 7/15

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