Live From Paris
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Island Records |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Stomu Yamash'ta |
percussion, piano |
| Steve Winwood |
vocals, keyboards |
| Michael Shrieve |
drum kit |
| Klaus Schulze |
synthesizers |
| Al Di Meola |
solo guitar |
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| Jerome Rimson |
bass |
| Pat Thrall |
guitar |
| Brother James |
congas |
| Karen Friedman |
vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Space Song
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2:31
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| 2. |
Carnival
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1:19
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| 3. |
Windspin
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8:14
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| 4. |
Ghost Machine
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3:43
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| 5. |
Surfspin
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1:46
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| 6. |
Time Is Here
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7:28
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| 7. |
Winner Loser
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5:17
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| 8. |
Solitude
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1:00
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| 9. |
Nature
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4:28
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| 10. |
Air Voice
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0:58
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| 11. |
Crossing The Line
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7:49
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| 12. |
Man Of Leo
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14:21
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| 13. |
Stellar
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1:15
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| 14. |
Space Requiem
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3:18
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| Gesamtlaufzeit | 63:27 |
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Rezensionen

Esoteric Recordings nimmt sich z.Z. des Backkatalogs von Stomu Yamash'ta an und so kommen wir in den Genuss, "Live from Paris" zum ersten Mal in remasterter Form auf CD zu hören. Es gab bereits früher eine Doppel-CD namens "The GO Sessions", die beide Studioalben und eben dieses Live-Dokument vereinte, und die bereits auf diesen Seiten besprochen wurde.
Die Songauswahl ist recht simpel gehalten: es wird einfach das komplette erste Studioalbum "Go" nachgespielt, jedoch, man sieht es schon an den Liedlängen, mit viel mehr Improvisationen, so dass sich die Spielzeit um rund 20 Minuten verlängert. Scheinbar gibt es einige Verwirrung bezüglich der Reihenfolge der Songs. Offenbar wurden beim ersten Go-Studioalbum versehentlich die LP-Seiten 1 und 2 vertauscht. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die hier auf dieser remasterten Fassung gebotene Reihenfolge die richtige ist, zumal es sich ja auch um ein Live-Album handelt, wo das eher schon mal auffällt. Dazu passt es auch, dass das Album mit dem Space Song beginnt und mit dem Space Requiem endet.
Stomu Yamash'ta hat sich für sein Go-Projekt eine richtige Supergroup zusammengestellt. U.a. hat er Steve Winwood (Traffic, Blind Faith, solo), Klaus Schulze (Tangerine Dream, Ash Ra Tempel, solo), Al Di Meola (Return To Forever, solo) und Michael Shrieve (Santana) begeistern können. Und trotz dieser großen Namen harmonieren sie gut miteinander, hat man nicht das Gefühl, dass sich jemand besonders in den Vordergrund drängeln möchte.
Die ersten drei Songs bilden eine Einheit. Klaus Schulze darf mit sphärigen Klängen das Album eröffnen (so ziemlich das einzige Mal, dass er der Musik seinen Stempel aufdrücken kann), ehe sich Schlagzeug und Gitarre dazugesellen und sich der Song zu einem funkigen Space-Rocker mit fiepsigen Synthies entwickelt.
Danach kommt ein ziemlicher Bruch. Der nächste Song ist eine Soul/Funk-Nummer, die durch Steve Winwoods Gesang geprägt ist. Dazu gesellt sich einiges an Percussion, so dass man unwillkürlich an Traffic denken muss. Schließlich setzen dann noch Hintergrundsängerinnen ein, ähnlich wie sie Pink Floyd seit "The Dark Side of the Moon" immer wieder verwenden. Das hat mit Prog wenig bis gar nichts zu tun.
Mit Solitude beginnt der nächste Block (die frühere LP-Seite 3). Jetzt wird es angenehm sinfonisch mit lyrischem Zusammenspiel von Synthie und Piano. Herr Winwood singt wieder, jedoch ohne Traffic-Reminiszenzen, und schließlich gipfelt diese Mini-Suite in einem furiosen Gitarrensolo von Al di Meola.
Man of Leo, auf dem Studioalbum gerade einmal vier Minuten lang, wird hier auf fast 15 Minuten ausgedehnt. Verwurzelt ist das Stück im funkigen Symphonik-Prog. Hier darf Karen Friedman am stimmlosen Gesang brillieren, wobei sie sich quasi ein Duett mit der Gitarre liefert. Sehr schön, das Highlight des Albums. Schließlich wird mit den spacigen Synthies vom Beginn alles ausgeblendet.
Siggy Z. bemängelt in seiner Rezi zu den "Go Sessions" die mangelnde Eigenständigkeit gegenüber Bands wie Weather Report. Da ich die nicht kenne, kann ich das nicht beurteilen. Dass man sich immer wieder mal an Traffic erinnert fühlt, liegt jedenfalls in erster Linie an Steve Winwoods Gesang. Bemängeln könnte man, dass die vier ursprünglichen LP-Seiten zu unterschiedlich ausgefallen sind: da folgt funkiges auf spaciges, schließlich jazzrockiges. Da hätte man im Geiste des Fusion die Stile vielleicht noch etwas mehr mischen dürfen. Aber sei's drum, das Gebotene weiß auch so zu begeistern.
| Anspieltipp(s): |
Man of Leo |
| Vergleichbar mit: |
(angeblich) Weather Report, etwas Traffic |
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| Veröffentlicht am: |
7.12.2008 |
| Letzte Änderung: |
7.12.2008 |
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