Sonic Gastronomy Volume 1
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Juan Pablo Pe De Rigard |
Guitars |
| Senor José |
Bass |
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| Digitus |
Drums |
| El Cathedralico |
Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Alice Road
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1:00
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| 2. |
Cahracack
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3:08
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| 3. |
Guatemala Dreaming
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2:57
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| 4. |
Chasm
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2:42
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| 5. |
Le Hesusaracha
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5:05
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| 6. |
Elizabeth Z. Herman
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3:58
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| 7. |
Trl ttt...
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2:22
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| 8. |
Arbeit
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2:55
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| 9. |
Nelson
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1:55
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| 10. |
He-Bill Eviskus
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2:48
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| 11. |
Nabroflex
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4:47
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| 12. |
Schwinnland Schwinnland
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1:07
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| 13. |
Petrosimul
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4:01
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| Gesamtlaufzeit | 38:45 |
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Rezensionen

"Dadaistic math-core" und "avantgarde experimental metal", so charakterisiert die Plattenfirma, welche "Sonic Gastronomy Volume 1", das dritte oder vierte, aber offenbar das erste "richtige" Album (das davor erschienen Material waren entweder EPs oder selbstverfertigte CDRs) der kroatischen Band Hesus Attor veröffentlicht hat, die Musik der Gruppe. Zudem werden Mr Bungle, Mike Patton, die Boredoms, Ruins, die Melvins und John Zorns Naked City als Vergleiche, bzw. in Verbindung mit der Phrase "for fans who like" als Empfehlung bemüht. Damit sollte auch endgültig klar sein, welcherart Klänge hier auf den Hörer warten.
Hesus Attor bieten eine deftige Mischung aus Metallischem, Krach, wirren Stilzitaten und dadaistischen Vokaldarbietungen zwischen sonorem Grunzen, aggressivem Gekreische, "normalem" Gesang und hochtönendem Heulen. Dazu kommen ab und an (eher selten) gewisse slawisch-orientalische Einflüsse, die auf den westeuropäischen Hörer wie Zitate von polkaartigen Tanzfragmenten bzw. Basargesängen wirken. Gitarre, Bass und Schlagzeug, diverse Vokaldarbietungen und eine ganze Menge Elektronisches, Samples und Geräusche bestimmen das Klangbild.
Die Musik ist wirr und deftig, wie man es von den oben genannten Vergleichsbands her kennt und in instrumental- oder produktionstechnischer Hinsicht gibt es nicht viel zu meckern (nur ein paar etwas abgestandene Midi-Tastensounds stossen übel auf). "A mixture of parody, shizophrenia and the absurd", schreibt wiederum die Plattenfirma, und damit liegt sie eigentlich ganz richtig.
Soweit so gut, doch muss ich sagen, dass mich das Ergebnis nicht sonderlich begeistert. Solch durchgeknalltes Stilmischen auf metallisch-lärmender Basis ist nun wahrlich nichts Neues mehr und geht mir mehr und mehr auf den Wecker. Wer nach den diversen Produktionen der weiter oben genannten Bands, den unzähligen Einspielungen hyperventilierender Japaner und den diversen Alben ehemaliger Death-Metal-Combos, die sich plötzlich von Jazz, Musical, Folkstanz, Punk oder Oper beeinflusst sehen (oder Jazz-, Folk- und Punkbands, die plötzlich gen Metal schielen), wirklich noch eine Scheibe braucht, auf der ein spinnerter Sänger sich zu heftigem Geriffe, schrägen Jazzzitaten, nudelndem Elektronikgedudel, wüster Rhythmusarbeit, heftigem Gefrickel und wirren Sprachsamples an konfusen Texten verausgabt, der kann sich auch noch "Sonic Gastronomy Volume 1" zulegen. Mir, der ich vor bald 20 Jahren mit Zorns erster Naked-City-Scheibe in die Materie eingestiegen bin, entlockt das Ganze allerdings nur noch ein müdes Gähnen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.12.2008 |
| Letzte Änderung: |
12.12.2008 |
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Ist interessant zu lesen, wie unterschiedlich man sich an dieses Album heranhören kann. Achim denkt von John Zorn und japanischen Irren her, ich dagegen von Electrocution 250 und Fantomas, letztlich also vom Metal her. Dem Infoflyer der Plattenfirma nach zu schließen, ist mein Approach damit sicherlich der, der der Intention der Band eher entspricht. Damit hat Achim natürlich nicht weniger Recht - aber es funktioniert im Sinne der Band: Wenn ich diese Kür bewerten soll, greife ich vier Täfelchen weiter nach rechts als der Kollege. Warum? Der Metal braucht noch ein Weilchen solche Alben, und das nicht nur, damit der Artikel "Experimental metal"/"avant-garde metal" noch deutlich anwächst und ausdifferenziert wird - den es natürlich nur in der englischsprachigen Wikipedia gibt.
Einstweilen freuen sich Wirrköpfe wie ich, die angehörs Electrocution 250 und Fantomas schier ausgerastet sind, über ein weiteres jener (viel zu wenigen) Spaßalben, die Stile (und zwar: ALLE Stile) zwar mixen, dabei aber nicht vergessen, dass man sie zusammenmixen muss, nämlich zu einem kohärenten Ergebnis. Metal, in diesem Fall.
Nun zum subjektiven Teil der Rezension.
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
Ist das geil! Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Ist das geil! Ist das geil! Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Gib's mir! Ja! Ja! Jaaaaaaaaaaaaaa! Geeeeeeiiiiiiil! Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah! Jaaaaaaaaaaaaaaaa! Die volle Bedienung! Jaaaaaaaaaaaaaa! Ah! Ah! Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr-hahaha! Cha cha cha!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.2.2013 |
| Letzte Änderung: |
5.2.2013 |
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