Barbares
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Quadrifonic |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| JP Louveton |
guitar, vocals |
| Guillaume Fontaine |
keyboards, flute, background vocals |
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| JB Itier |
drums, background vocals |
| Lionel B. Guichard |
bass, background vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
L.D.I.
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9:40
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| 2. |
19:59
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6:46
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| 3. |
Le Film de ma vie
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7:40
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| 4. |
L'armée des omorcs
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10:02
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| 5. |
Faux semolancs
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7:59
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| 6. |
Barbares
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25:52
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| Gesamtlaufzeit | 67:59 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Intro / Apprentis
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5:52
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| 2. |
L'éternel hiver
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3:16
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| 3. |
Danse de la pluie
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2:35
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| 4. |
Pantins
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4:45
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| 5. |
Sorciers
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3:51
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| 6. |
Même peau, même destin
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9:12
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| 7. |
Digressions sur "L'homme idéal"
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3:47
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| 8. |
L'homme idéal II
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4:11
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| 9. |
Ici, maintenance
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6:01
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| 10. |
Si
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7:29
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| 11. |
Duo Rythmique
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3:45
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| 12. |
Introduction à la différence
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4:29
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| 13. |
Les enfants rois
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2:43
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| 14. |
Mégalomanie
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3:36
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| 15. |
Présentations et adieux (1914)
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6:22
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| Gesamtlaufzeit | 71:54 |
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Rezensionen

Die neue Nemo ist da... aber irgendwie auch wieder nicht. Verwirrend? Nun, das Album "Barbares" erscheint offiziell am 05.01.2009, in zwei Editionen, einer Standard-Ausgabe und einer 'Edition Limitée', die als Digipak daherkommt und eine Bonus-CD enthält. Jetzt sind beide Ausgaben aber schon im Dezember 2008 erhältlich, über die Quadriphonic-Website, bei ausgewählten Versendern und für Fans gab es natürlich wieder eine Vorbestellaktion. Das könnte zu dem kuriosen Effekt führen, dass die auf 500 Stück beschränkte 'Edition Limitée' schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin vergriffen ist.
Aber was bietet uns denn "Barbares" nun? Nach dem Doppel-Konzept-Album "SI" schaltet JP Louveton einen Gang zurück und bringt uns ein songorientiertes Album, welches allenfalls einen thematischen Rahmen hat (es geht wohl um Konflikte, Kriege und Auseinandersetzungen), aber eben kein zusammenhängendes Konzeptalbum darstellt. Vermutlich genau der richtige Schritt bevor sich Nemo völlig in aufgebauschten Themenalben verrennen. Da ist "Babares" ein sympathischer Gegenentwurf. Zumal sich Nemo jenseits aller Prog-Schubladen erstmal erstaunlich modern präsentieren. "L.D.I." kommt als moderne Rockmusik mit Grungeanleihen und angedeutetem Sprechgesang (um das Wort Rap zu vermeiden) daher. Das ist ungewohnt aber megalässig gemacht.
JP Louveton steuert mit dominanten Gitarrenparts die Band unbeirrt in seine Zielrichtung moderner, sinfonischer Rock, knallig, erdig und doch auch verspielt. Die Rhythmiker Itier und Guichard ziehen voll mit und legen einen dichten Rhythmusteppich, auf dem sich Louveton und Tastendrücker Fontaine austoben können. Wobei gerade Fontaine zu Beginn des Albums so ein bisschen gegen Louveton zu arbeiten scheint und einige böse Klänge aus dem Keyboard-Quietsch-Archiv abschießt. Aber die Mischung moderne Rockmusik, versetzt natürlich immer noch mit Neo- und Retroprog-Elementen, klappt durchweg gut. Kleines Atemanhalten im halbballadesken "Le Film de ma vie" inbegriffen. Louveton lässt zwischendurch mal bluesige und jazzige Klänge ertönen, Fontaine sorgt für kleine klassische Einlagen und ausgedehntes Pianospiel. Und wem Nemo bis dahin zu modern waren, der wird mit dem abschließenden Titeltrack zufriedengestellt. Über 25 Minuten geben Nemo hier dem Prog-Affen Zucker mit einem vielgestaltigen Longtrack, der geschickt immer wieder ein leicht folkiges Grundthema, welches gleich zu Beginn von der Gitarre vorgestellt wird, aufnimmt, variiert, ausweitet und wieder zurück kreist bis zum hymnischen Ausklang. Das ist die retro-folk-hard-proggige Vollbedienung.
JP Louvetons Gesang ist natürlich immer noch nicht wirklich der Hit, trotzdem dass er sich von Album zu Album verbessert, aber soviel wird hier nicht gesungen. Und wenn dann öfters alle zusammen im Chor, was wiederum recht gelungen 'rüber kommt.
Nemo gelingt mit "Barbares" ein Album, welches nach den ausladenden Konzeptalben der Band eine Art Verschnaufpause auf hohem Niveau ermöglicht. Sozusagen eine geschickte Seitwärtsentwicklung, die mindestens die Fans erfreuen bis begeistern dürfte, aber auch als guter Einstieg in die Klangwelt von Nemo dienen kann.
Die 'Edition Limitée' hält auf der schon erwähnten Bonusdisk ein besonderes Fan-Schmankerl bereit: Es gibt gut eine Stunde Nemo live in concert von der letztjährigen SI-Tour. Leider habe ich Nemo bisher noch nicht live erlebt, da kommt so ein Zuckerl natürlich besonders gut an. Gegenüber dem ersten Livealbum "Immersion Publique" zeigen sich Nemo hier gefestigt und selbstbewußt. Die Songs der beiden SI-Alben werden etwas rauher und direkter dargeboten (wie eben live meist üblich), ohne dass allzuviele Arrangement-Feinheiten geopfert würden. Jeder der Akteure bekommt einen ausführlichen Solospot, wobei hier besonders die fantasievolle Bearbeitung von Themen aus "L'homme idéal" von Guillaume Fontaine überzeugt. Für Fans ist die 'Edition Limitée' sowieso Pflicht (aber schnell sein, siehe oben!), auch wegen des hübschen Digipaks mit gegenüber der Standard-Ausgabe auch verändertem Artwork (siehe Cover-Scan, oben ist das Cover der Standard-Ausgabe, unten das der 'Edition Limitée', wobei niemand auf das erstere Bild verzichten muss, denn dieses ziert auch bei der Spezialausgabe das Booklet).
| Anspieltipp(s): |
L.D.I. |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.12.2008 |
| Letzte Änderung: |
20.3.2013 |
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Mit "Barbares" haben die französischen Progressive-Rocker um Mastermind Jean Pierre Louveton seit dem Jahr 2002 doch schon zum Ende des Jahres 2008 ihr sechstes Studioalbum veröffentlicht. Und lohnenswert ist definitiv die seit Januar 2009 vergriffene "Limited Edition", da die 72 Konzertminuten der Extra-CD druckvolle Versionen ihrer Musik von der 2007er "Si-Tour" beinhalten und ihre Spielfreude zu spüren ist.
Die Kollegen haben die wesentlichen Fakten von "Barbares" schon treffend erfasst, wobei für mich die Güte der musikalischen Darbietung mit dem originellen chansonesken Gesang von JPL (der nicht von großer Qualität gekennzeichnet ist, sondern von einem besonderen Charisma) einen höheren Stellenwert einnimmt. Wenn NEMO auch mit diesem Output etwas Wesentliches charakterisiert, dann ist es ihre konstant hohe schöpferische Qualität der Veröffentlichungen, die trotz Wiedererkennungswert immer facettenreich daher kommen und mit kompositorischen Überraschungen glänzen. Sie kombinieren raffiniert klassischen Neoprog mit hardrockenden Soundelementen, wobei sie dazu geschickt moderne Klangstrukturen einflechten, was gerade auf "Barbares" einen würzigen Mix ausmacht. Hierdurch hat diese Scheibe ihren besonderen Esprit.
Im Vergleich zu den sonstigen Veröffentlichungen der letzten Monate im Prog-Genre gehört für mich die aktuelle Nemo-Scheibe klar im Bereich zwischen verdammt gut bis sehr gut. Klangauszüge findet ihr mal wieder bei Myspace.
| Anspieltipp(s): |
L.D.I.; Barbares |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.1.2009 |
| Letzte Änderung: |
28.2.2012 |
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