Darkness To Light
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Harvest |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Andy Dershin |
Bass |
| Jay Dorfman |
Schlagzeug |
| Marvin Kaminowitz |
Gitarre, Gesang |
| Michael Paris |
Saxofon, Blockflöte, Gesang |
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| Jeffrey Dershin |
Klavier, Percussion, Gesang |
| Steve Rosenstein |
Gitarre, Percussion, Gesang |
| Rochus Kuhn |
Violine, Cello |
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Gastmusiker
| Marty Rosenberg |
Percussion (4), Tampura (3) |
| Puppa Kuhn |
Flöte (6) |
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| Peter van de Locht |
Altsaxofon (6) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Just Another Empty Dream
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4:19
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| 2. |
I'd Rather Burn Than Disappear
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4:14
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| 3. |
Kundalini
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13:24
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| 4. |
Believe Me My Friends
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4:28
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| 5. |
Show Me The Way To The War
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5:29
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| 6. |
Darkness To Light
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12:50
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| Gesamtlaufzeit | 44:44 |
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Rezensionen

Nach ihrem Debüt Just A Poke beschlossen Sweet Smoke, ihre musikalischen Aktivitäten eine Zeit lang ruhen zu lassen und begaben sich auf eine Reise durch Indien. Im Herbst 1972 begannen dann die Aufnahmen für das Folgealbum Darkness To Light, das 1973 erschien. Die Band verstärkte sich hierfür um Rochus Kuhn an Violine und Cello, dessen Vater, der Bildhauer Waldemar Kuhn, die Band seit ihrer Übersiedlung nach Deutschland unterstützte. Dazu wirken noch ein paar Gastmusiker mit.
Musikalisch unterscheidet sich Darkness To Light ganz erheblich von seinem Vorgänger. Weitgehend verschwunden ist der das Debüt beherrschende jazzrockige Anteil, stattdessen kommen folkige Einflüsse zum tragen, was sich u.a. in der stärkeren Verwendung akustischer Gitarre manifestiert. Stücke wie Just Another Empty Dream oder I'd Rather Burn Than Disappear gehen deutlich in Richtung des "Acid Folk", des psychedelischen Folkrock, den vor allem britische Bands Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre produzierten. In Believe Me My Friends kommen sogar deutliche Country-Anleihen dazu, während Show Me the Way to the War doch noch einmal mit jazzigen Klängen überrascht, die sogar leicht ins Schräge gehen.
Schließlich gibt es hier deutlich mehr Gesang, wobei die Texte oft von explizit religiösem Charakter sind. Da geht manches schon in Richtung Morse'scher Predigten, beispielsweise wenn im Titelsong immer wieder die Worte "Oh Lord, please lead me from darkness to light" wiederholt werden.
In Kundalini, einem von zwei ausladenderen Stücken, hat der Indientrip der Musiker deutliche Spuren hinterlassen. Wobei ich sagen muss, dass andere Bands es besser verstanden haben, indische Elemente in ihre Musik einfließen zu lassen. Das naive Getrommel und Gesinge klingt doch sehr nach tanzenden Hare-Krishna-Jüngern. Nach knapp fünf Minuten ist diese Phase aber überstanden, dann entwickelt sich das Stück noch zu einem leidlich interessanten Ethno-Psychedelic-Jazzrock-Jam, der auf diesem Album noch am ehesten an die Musik des Debüts erinnert. Das nicht weniger ausladende Titelstück geht nach folkigem Auftakt ebenfalls noch mal in die jazzrockige Richtung.
Darkness To Light klingt aus heutiger Sicht genau so angestaubt wie sein Vorgänger, hat aber längst nicht dessen Charme. Dafür ist es mir stilistisch zu zerrissen, manches ist mir auch zu simpel gestrickt. Da man aber sowieso beide Alben auf einer CD zu günstigem Preis bekommt, sollte man es einfach als nette Dreingabe betrachten, zumal es ja durchaus seine Momente hat.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.2.2009 |
| Letzte Änderung: |
14.10.2010 |
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