Live At The Point 2007 (DVD)
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Christina Booth |
Vocals |
| Rob Reed |
Keyboards |
| Chris Fry |
Guitars |
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| Dan Fry |
Bass & Acoustic Guitar |
| Martin Rosser |
Guitar |
| Allan Mason-Jones |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Opus 3
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2:19
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| 2. |
Speechless
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4:41
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| 3. |
Envy
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9:42
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| 4. |
Hurt
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5:28
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| 5. |
Moving On
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6:40
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| 6. |
The Journey
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6:20
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| 7. |
Towers Of Hope
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3:53
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| 8. |
Demons
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5:17
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| 9. |
Morning Sunlight
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2:38
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| 10. |
The Dream
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1:45
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| 11. |
The Visionary
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6:47
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| 12. |
Anger
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5:50
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| 13. |
Man The Machine
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14:40
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| 14. |
Genetesis / The warning
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15:20
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| 15. |
Sloth
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9:30
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| 16. |
The White Witch
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6:30
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| 17. |
EXTRAS
1. Behind The Scenes Documentary 15:00 2. Tech-Talk Interviews 10:50 3. Video "Speechless" 4:05 4. Foto Slideshow 14:45
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44:40
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| Gesamtlaufzeit | 152:00 |
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Rezensionen

Mit ?Live at the Point 2007? bringen Magenta nach The Gathering im Jahre 2005 schon ihre zweite DVD heraus. Jedenfalls ist die neue Veröffentlichung bezüglich der musikalischen Darbietung insofern lohnenswert, da mit ?Demons? und ?The White Witch? lediglich zwei Überschneidungen vorhanden sind.
Auch das zuweilen eingefangene historische Ambiente der ehemaligen Kirche ?St. Stephen? in Cardiff sowie die ausgezeichnete Bildqualität mit überwiegend nicht zu hektischen Bildschnitten zeugen von ansprechendem Niveau. Außerdem gefällt es mir, wenn ein Konzert komplett eingefangen wird, sodass man vom ersten bis zum letzten Ton das Event nachträglich zu Hause genießen kann. Das Bildformat wurde standesgemäß in 16:9 gewählt und als Tonspuren stehen Stereo und 5.1 Surround zur Verfügung.
Zum Einlauf der Gladiatoren in die Arena wird bei Magenta standesgemäß die Instrumentalnummer ?Opus 3? von Rob Reed gespielt, die mich immer wieder an die guten alten Zeiten von Rick Wakeman erinnert. Nachdem die Musiker ihre Instrumente und Christina ihr Mikrofon gefunden haben, geht es mit einer sehr Studio-orientierten Version von ?Speechless? ab in eine 104 minütige Konzertreise. Hier liegt für mich auch direkt ein Nachteil der Live-Performance von Magenta, da überwiegend sehr nah an den Originalversionen gespielt wird und somit wenig Raum zum Improvisieren vorhanden ist. Eigentlich ist das Improvisieren oder etwas Umarrangieren ein wesentliches Element, was für mich Konzerte ausmacht. Aber nichtsdestotrotz wissen die Musiker, auch wegen der visuellen Untermalung, sich gekonnt in Szene zu setzen.
So ist eine sympathische Eigenschaft eines Magenta Konzertes eine kernigere, rauere Darbietung ihrer Kompositionen im Gegensatz zu den Studioaufnahmen. Alleine schon die außergewöhnlichen Gesangsleistungen von Christina Booth zu hören, die spielerisch höchste Töne und rauchige Phasen meistert, lohnt eine Zeitinvestition in diese DVD oder mal eines Konzertes. Dass sie barfüßig in einem roten Trägerkleidchen wie im Video von ?Speechless? nicht gerade als geborene Performerin erscheint, ist für mich nicht so von Bedeutung. Sie wirkt sympathisch und ist eine Ausnahmeerscheinung in der progressiv-musikalischen Sänger/Sängerinnen Welt.
Außerdem bereiten mir die beiden Gitarristen Chris Fry und Martin Rosser richtig Spaß. Chris Fry übernimmt zu gut 80 % die Leadgitarrenparts und behandelt die sechs Saiten absolut gekonnt und das sowohl mit Härte als auch mit sehr viel Gefühl. Toller Gitarrist! Und wenn Martin Rosser auch mal an die Front darf, steht ebenfalls ein äußerst gefühlvoll spielender Musiker im Rampenlicht, der mich an das Spiel von David Gilmour erinnert. Nun gut ? Rob Reed zeigt natürlich auch seine Fähigkeiten an den Tastaturen, wobei er sich für meinen Geschmack mehr in den Vordergrund drängen dürfte. Und die beiden Jungs am Schlagzeug und Bass liefern solide Rhythmusarbeit.
Auch wenn die ?Live at the Point? DVD keine richtigen Überraschungsmomente bietet, macht mir die Aufnahme schon Spaß und regt meinen Appetit an, Magenta mal wieder richtig live zu erleben.
Die Extras auf der DVD empfinde ich wie die meisten Anhänge an einer Konzertaufzeichnung nicht besonders erwähnenswert, da selten außergewöhnliche Mitteilungen verkündet oder sonstige Besonderheiten dargeboten werden. Nett sind einige Aufnahmen von dem schönen Veranstaltungsort ?The Point?, der immerhin 92 Jahre als Kirche diente. Seit 2001 hat er seine Zweckbestimmung als Theater und sonstiger kultureller Veranstaltungsort gefunden. Technikfreaks hören vielleicht dem fast 11minütigen Gespräch mit den beiden Gitarristen und dem Sounddirektor etwas interessierter zu. Dafür dürfte aber das Konzert höchstwahrscheinlich vielen Proggies, die am klassischen Prog der 70er Jahre bis zu seinen seichteren Auswüchsen der Nachfolgeära Gefallen haben, einige hören- und sehenswerte Momente bieten.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.6.2009 |
| Letzte Änderung: |
21.6.2009 |
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