Gling-Glo
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Smekkleysa |
| Durchschnittswertung: |
13/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Guðmundur Ingólfsson |
piano, tambourine |
| Guðmundur Steingrímsson |
drums, maracas, christmas bells |
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| Þórður Högnason |
bass |
| Björk Guðmundsdóttir |
vocal, harmonica |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Gling Gló
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2:37
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| 2. |
Luktar-Gvendur
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4:00
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| 3. |
Kata Rokkar
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2:56
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| 4. |
Pabbi Minn
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2:40
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| 5. |
Brestir Og Brak
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3:18
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| 6. |
Ástartröfrar
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2:43
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| 7. |
Bella Símamær
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4:00
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| 8. |
Litli Tónlistarmaðurinn
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3:23
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| 9. |
Það Sést Ekki Sætari Mey
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4:00
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| 10. |
Bílavísur
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2:38
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| 11. |
Tondeleyo
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3:29
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| 12. |
Ég Veit Ei Hvað Skal Segja
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3:03
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| 13. |
Í Dansi Með þér
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2:26
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| 14. |
Börnin Við Tjörnina
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2:46
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| 15. |
Ruby Baby
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4:00
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| 16. |
Can't Help Loving That Man
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3:40
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| Gesamtlaufzeit | 51:39 |
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Rezensionen

Irgendwann im Sommer des Jahres 1990 wurde das Guðmundur Ingólfsson Trio vom isländischen Radio angefragt, ob man nicht einige Jazz Standards für eine Live-Aufnahme einspielen wolle. Das Trio war begeistert, war aber der Meinung, dass ein Sänger bzw. eine Sängerin dem Projekt gut zu Gesicht stünde.
Gudmunður Steingrímsson (in Island auch unter dem Namen "Papa Jazz" bekannt) erinnerte sich an Björk, die er kurz zuvor im Jazzprogramm eines lokalen Radiosenders gehört und die als 16 Jährige Aufnahmesessions seiner Band gebannt verfolgt hatte. Sie liebte alle Arten von Musik, speziell Jazz.
Man fragte Björk an, ob sie Interesse an diesem Projekt habe und sie sagte sofort zu. Sie wählte eine Liste von Songs aus, die sie einspielen wollte und die Band übte die Stücke ein.
Nach einem ersten Auftritt Ende August, der vom Publikum begeistert aufgenommen wurde, mietete man Anfang September das Syrland Studio in Reykjavik und spielte die vorliegenden 16 Titel ein. Kurz vor Weihnachten wurde das Album dann veröffentlicht und erreichte in Island bald Platinstatus.
Der onomatopoetische Ausdruck "Gling-Glo" heisst soviel wie "Ding-Dong" oder "Klingelingeling". Das Album enthält einerseits isländische Traditionals bzw. isländisches Liedgut, andererseits auch einige umgeschriebene ausländische Kompositionen. So finden sich Adaptationen von "Ruby Baby" (von Leiber und Stoller), der Jazz-Standard "I Can`t Help Loving That Man" (von Hammerstein und Kern), dann Irving Berlins "You Can`t Get A Man With A Gun" (aus dem Musical "Annie Get Your Gun"), schliesslich eine Version von "Quién será?" (ein Mambo des Mexikanischen Komponisten Pablo Beltrán Ruiz) und eine Bearbeitung von "The Blacksmith Blues" (im Original vom Ella Mae Morse). Der Titel "Pabbi Minn" ist eine isländische Version von "O Mein Papa".
Gesungen wird auf Gling-Glo fast ausnahmslos auf Isländisch, was absolut reizvoll und spannend ist, ja den Stücken einen exotisch-rauhen Charme verleiht, der fasziniert. Dazu be- und verzaubert Björks aussergewöhnliche Stimme den Hörer ein ums andere Mal. Mit welcher Ausdrucksstärke, Vielfarbigkeit und "Spielfreude" die knapp 25-jährige die Stücke performed ist schlicht und ergreifend beeindruckend. Die Band spielt sich ebenso groovig-relaxt wie gekonnt-souverän durch die 16 kurzweiligen, flotten Titel.
"Gling-Glo" ist sowohl für Jazzliebhaber wie auch für Björkfans ein echter Leckerbissen. Auch dem offenen Proghead kann ich das Album nur wämstens ans Herz legen. Es zeigt schön den Werdegang von Björk Guðmundsdóttir und ihr musikalisches Talent. Sehr empfohlen.
| Anspieltipp(s): |
durchhören |
| Vergleichbar mit: |
wenig |
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| Veröffentlicht am: |
5.12.2011 |
| Letzte Änderung: |
7.12.2011 |
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