Tableau No.1
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jean-Pierre Alarcen |
electric & acoustic guitars, keyboards |
| Daniel Goyone |
keyboards (1-3) |
| Gerard Cohen |
bass guitar |
| Jean-Lou Besson |
drums & percussion |
| Serge Millerat |
percussion |
| Philippe Leroux |
drums & percussion (1-3) |
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| Claude Arini |
keyboards & orchestral direction (4-9) |
| Jean-Paul Asselini |
keyboards (4 & 5) |
| Francis Lockwood |
keyboards (8) |
| Michel Zacha |
voice (7) |
| Alain Rivet |
voice (7) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tableau No1 - 1er Mouvement
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15:42
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| 2. |
Tableau No1 - 2eme Mouvement
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5:29
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| 3. |
Tableau No1 - 3eme Mouvement
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20:34
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| 4. |
Sambaba
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6:56
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| 5. |
Salut Besson
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3:58
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| 6. |
Mon Amour, Mon Amour!?
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3:42
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| 7. |
Nationale 20
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7:14
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| 8. |
Soir
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5:13
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| 9. |
Vieux Garçon
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4:28
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| Gesamtlaufzeit | 73:16 |
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Rezensionen

Ein seltsames Album tischen Musea hier als Wiederveröffentlichung auf. Jean-Pierre Alarcen ist ein französischer Gitarrist und Keyboarder, der dem ein oder anderen als Mitglied der Prog-Band Sandrose bekannt sein, derer gleichnamiges Album von 1972 die erste Wiederveröffentlichung des Musea-Labels war und bis heute zu deren Verkaufsschlagern gehört.
Tableau No.1 versucht sich an der Vereinigung zweier an sich sehr unterschiedlicher Stile: Jazzrock und klassische Musik. Dabei arbeitet Alarcen allerdings - was den klassischen Teil angeht - mit einer Bandbesetzung; ein Orchester wird zwar teils durch ein 'String-Ensemble'-Keyboard simuliert, dies allerdings durchaus angenehm und ohne grossen Käsefaktor. Was die Kompositionen angeht, so besteht der klassische Teil aus meist sehr ruhigen, getragenen Passagen mit gelegentlichen Anflügen von Bombast via vollere Orgelklänge und Paukenwirbel. Meist geht es dabei sehr melodisch und romantisch, grossenteils aber geradezu sakral zu. Diese kirchenmusikalische Stimmung sorgt auch dafür, dass der Vergleich mit den Enid, der ansonsten von Soundauswahl und kompositorisch beackertem Feld nahe läge, nur bedingt möglich ist.
Allerdings ziehen sich klassischen Teile des Tableau durch die ruhige, sanfte Stimmung doch ganz schön in die Länge. Gottseidank werden sie aufgelockert durch den schon erähnten Jazzrock, der durchaus feurig und schön treibend daher kommt, gute Soli bietet und in seinen besten Momenten an Chick Coreas latinangehauchte Stücke erinnert; sonderlich originell ist das Gebotene allerdings nicht unbedingt.
Positiv fällt mir auf - andere mag das beständige Nachregeln am Lautstärkeschalter nerven! - die ungeheure dynamische Bandbreite der CD auf: leise Stellen werden auch als solche absolut ausgekostet, und der Kontrast zu den lauteren Passagen ist enorm.
Auf der CD-Wiederveröffentlichung von Tableau No.1 findet sich auch Alarcens erstes Solo-Album ("Jean-Pierre Alarcen") komplett. Dieses dreht die Verhältnisse um. Während auf "Tableau No.1" die Jazzrock-Passagen mehr die klassischen Anwandlungen auflockern, ist dieses Album mehr ein Jazzrock-Album mit lateinamerikanischem Flair, das durch zwei orchestrale Stücke (diesmal mit echten Streichern) ergänzt ist. Auch dies ist solide, aber wenig aufregende Kost.
Fazit: wer nicht erwartet, dass ihm/ihr beim Hören dieses Albums der Himmel auf den Kopf fällt und die Idee der Paarung von neoromatischer, klassicher Musik und Jazzrock reizvoll findet, sollte sich den Kauf überlegen, schliesslich bekommt man zwei ordentliche, volle Alben (Laufzeit 73:16) zum Preis einer CD. Ansonsten bleibt die Welt aber auch nicht stehen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
21.5.2002 |
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