Letters from the Earth
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Sound@One |
| Durchschnittswertung: |
6/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Keith Connolly |
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| Matt Heyner |
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| Jason Meagher |
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| Mico |
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| Pat Murano |
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| Dave Nuss |
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| Dave Shuford |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Montana Morning
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9:45
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| 2. |
Isopropyl Ocean
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38:18
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| 3. |
Untitled
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5:58
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| Gesamtlaufzeit | 54:01 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Cosmos
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11:39
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| 2. |
John the Baptist
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37:07
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| 3. |
Seven Spaces of Empty Place
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8:13
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| Gesamtlaufzeit | 56:59 |
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Rezensionen

Die No-Neck Blues Band ist keineswegs eine Bluesband, sondern es handelt sich um ein siebenköpfiges Musikerkollektiv, das sich der Freiformimprovisation widmet. Derartige Improvisationen wurden auf bisher (Stand 10/2010) fast zwei Dutzend CDs veröffentlicht.
Das Doppelalbum Letters from the Earth, aufgenommen angeblich live auf dem Dach eines New Yorker Hauses, erschien ursprünglich 1998 beim bandeigenen Label Sound@One, 2006 folgte eine Neuausgabe bei Very Friendly Records. "Very friendly" ist es jedoch nicht, was die mindestens sechs Herren und evtl. eine Dame (den Namen "Mico" kann ich nicht zuordnen) hier fabrizieren.
Freiformatige Improvisationen bietet das Septett, und die zum Teil noch in Überlänge. Wer dabei was macht und welche Instrumente oder sonstigen Klangerzeuger dabei eingesetzt werden, erfährt man nicht. Es lassen sich auf jeden Fall Schlagzeug und Gitarre sicher identifizieren, offenbar wurden auch verschiedene Streich- und Blasinstrumente verwendet; da bin ich aber schon nicht mehr ganz sicher. Hin und wieder werden ein paar elektronische Klangeffekte eingebaut. Gesang gibt es keinen, zumindest keinen richtigen; an der ein oder anderen Stelle habe ich den Eindruck, dass es sich um textlose Lautäußerungen handelt.
Wie klingt die Musik nun? Schwer zu beschreiben. Ziemlich seltsam jedenfalls. Allerlei nicht immer identifizierbare Geräusche kullern und purzeln aus den Boxen, völlig durcheinander, ohne dass irgendeine Struktur erkennbar wäre. Das Schlagzeug wuselt beständig vor sich hin, dazu plingt, zischt, fiept und ziept halt sonst noch irgendwas. Wie oben schon erwähnt, lässt sich an manchen Stellen eine elektrische Gitarre identifizieren, manchmal habe ich auch den Eindruck, einem malträtierten Streich- oder Blasinstrument zu lauschen. Vor allem auf der zweiten CD treibt das Septett das Ganze arg extrem, da kriechen die Geräusche durchweg in Zeitlupe aus den Boxen, was die Geduld des Hörers auf Dauer arg strapaziert.
Die erste CD zeigt sich teilweise etwas zugänglicher. Nicht etwa, dass dort so etwas wie Melodien vorhanden wäre, aber zumindest das überlange Isopropyl Ocean hat doch eine Art rudimentärer Struktur, bildet doch ein geradezu flotter Groove des Schlagzeugs die Grundlage des Stücks. Dazu gibt's dann aber auch nicht mehr als Gefiepe und Geziepe und Gezische und ich weiß nicht was. Erst so ab der weiten Hälfte gewinnt das Stück mehr Dynamik, dann treten Geräusche dazu, die an eine sägende E-Gitarre erinnern und bringen das Stück in die Nähe von Krautrock à la Can oder Faust.
Ich mag's ja durchaus gerne abstrus und abstrakt, aber das hier ist mir doch über weite Strecken zu zäh und gleichförmig. Eine gewisse Faszination lässt sich jedoch nicht abstreiten, wenn die's nur nicht so gnadenlos in die Länge ziehen würden...
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.10.2010 |
| Letzte Änderung: |
18.10.2010 |
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