L'Isola di Niente
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
14/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Franz di Cioccio |
drums, percussion, voice |
| Jan Patrick Djivas |
bass, voice |
| Franco Mussida |
guitar, voice |
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| Mauro Pagani |
violin, flute, voice |
| Flavio Premoli |
keyboards, voice |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
L'Isola di Niente
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10:42
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| 2. |
Is My Face On Straight?
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6:38
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| 3. |
La Luna Nuova
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6:21
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| 4. |
Dolcissima Maria
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4:01
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| 5. |
Via Lumiere
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7:21
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| Gesamtlaufzeit | 35:03 |
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Rezensionen

Äh, Moment mal. Ich werde doch keine Fehlpressung erwischt haben? Hm, schnell die Scheibe noch mal aus dem CD-Player geholt, drauf geguckt. Ne, steht schon "Premiata Forneria Marconi: L'Isola Di Niente' drauf. Na bei diesen bekloppten Italo-Proggern weiss man ja nie was einen erwartet, also wird diese ausgiebige fett klassische Chorpassage am Anfang schon ihre Richtigkeit haben. Ah, jawoll, jawoll, was für ein Gänsehaut übergang: plötzlich Gitarren-Schläge, und dieser Bass: wirklich flinke Finger und Druck ohne Ende, und jetzt Gesang, angeschrägte Gitarren-Arpeggios dazu, whoops, der nächste grandiose Übergang: ruhige Symphonik, die gehauchten, sanften Vocals, klassisch anmutende Begleitarrangements in den Synthies, whoops, der nächste Übergang: ruhig, ruhig, fliessende Zupfgitrre, whoops, das ist der Chor ja wieder, whoops, da wieder die fetten Gitarren-Schläge. Puh, was für ein ein Anfang. Na, hoffentlich geht es so endgeil weiter.
Huch, was ist denn das? Englischer Gesang plötzlich? Klingt ein bisschen gequält, nicht so federleicht und eindringlich wie sonst. Ne, das gibt Abzug in der A-Note. Aber sonst, musikalisch, schon nett: so ein richtig jazziges Solo zwischendurch lasse ich mir doch gerne mal gefallen, und dann der burleske Teil mit Wechselbass und Akkordeon, warum nicht? Vielseitig.
Hui, jetzt geht aber die Post ab: erst lullt man uns mit folkig hüpfendem polyphonen 5/4 ein, mal wieder ein jazziges Zwischenspiel, hüpft nochmal ein bisschen rum und die ganze Band treibt plötzlich los wie von den vier Reitern der Apokalypse vor sich hin getrieben. "Du hattest auch schon mal weniger hektische Musik laufen!", schallt es aus der anderen Zimmerecke, aber ich überhöre die implizite Aufforderung, die CD auszutauschen, geflissentlich... Warum auch: schliesslich schwellen plötzlich wieder sanft und melancholisch die Mellotron-Streicher, der Gesang schwebt, na ja, das war nicht von langer Dauer, jetzt frickelt man sich wieder in Rekordtempo durch eine halsbrecherische Melodie. Schön :-)
Ah, jetzt aber, wie heisst das Stück, Dolcissima Maria, 'die sanfte Maria', schätze ich mal. Ja, genau klingt es, federleichter, mediterraner 'Chanson', nette Arrangements mit umspielenden Flöten- und Violinen-Linien, genau der Ruhepunkt der jetzt nötig war.
Whoops, der Kontrast zum nächsten Stück ist ja mal wieder grandios: ein unbegleitetes Monster-Jazz-Frickel-E-Bass-Solo als Auftakt, danach wieder Hektik pur mit kreischenden Synthies, aber wie es sich für eine ordentliche Prog-Platte gehört ein hymnisches Ende, auch, wenn ich das schon mal irgendwo gehört habe. 'Isn't it a pity?' Ja, das dürfte es sein. Schön, wirklich schön.
| Anspieltipp(s): |
L'Isola di Niente, La Luna Nuova |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
28.5.2002 |
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