Sector 3
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Mercury |
| Durchschnittswertung: |
keine Wertung (1 Rezension) |
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Besetzung
| Alex Lifeson |
Guitars, Vocals |
| Geddy Lee |
Lead Vocals, Bass, Synthesizers |
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| Neil Peart |
Drums, Percussions |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Signals (Original 1982)
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| Disc 2 |
| 1. |
Signals (Audio-DVD)
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| Disc 3 |
| 1. |
Grace Under Pressure (Original 1984)
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| Disc 4 |
| 1. |
Power Windows (Original 1985)
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| Disc 5 |
| 1. |
Hold Your Fire (Original 1987)
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| Disc 6 |
| 1. |
A Show of Hands (Live, Original 1989)
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Rezensionen

Die drei Sector-Box-Sets umfassen die Jahre Rushs bei Anthem/Mercury, also 1974 bis 1989. Anschließend wechselte man zu Atlantic.
Auf Sector 3 findet sich nun die Synthie-Phase der Band wieder. Nein, nicht dass Alex Lifeson sich nun zurückzog; auch seine Soli in den 80ern liefern Futter für die Luftgitarristen in uns. Doch Lee vor allem begann nun verstärkt an den Keyboards zu komponieren. Auch der Abschied von Produzent Terry Brown nach Signals war eine Reaktion auf die immer mehr im Mittelpunkt stehenden Tasteninstrumente. Rushfans unterteilen seit dem Abschied von Brown in "alte" und "neue" Rush. Zudem wurden Pearts Lyrics deutlich songtauglicher. Die Themen verschoben sich von Science Fiction/Fantasy zu etwas, aber wirklich nur etwas bodenständigeren Inhalten, die meist von verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen inspiriert waren. Die gesamten Songtexte kann man im beiliegenden Book(let) nachlesen. Mehr dazu hier. Sei's drum. Hier geht es nun um die neuen Remasters von "Signals" bis "A Show of Hands".
Der Sound
Diese Box-Sets zielen in Richtung "i-Pod-Generation" und den damit verbundenen Hörgewohnheiten.
Signals: Das letzte Album mit Terry Brown an den Reglern gibt es sowohl als Stereomix, als auch im 5.1-Surround-Sound auf beiliegender Audio-DVD (96kHz/24-bit). Dieses Album war das erste in der Bandgeschichte, dass soundtechnisch das Niveau des Vorgängers nicht halten konnte. Im Gegenteil, es klang recht muffig. Die enthaltene Remaster mag etwas lauter sein (oh Wunder), jedoch ist er keine Offenbarung.
Grace Under Pressure ist ein Album, dessen Sound für mich immer recht allein im Rush-Kosmos stand. Sehr modern und sehr klar. Die neue Ausgabe setzt dort an, eröffnet aber keine neuen Türen bei der Erschließung der Stücke.
Power Windows: Peter Collins war als neuer Produzent eine gute Wahl, Andy VanDette konnte hier nicht allzu viel falsch machen. Guter Sound.
Hold Your Fire: Das zweite von Collins produzierte Album und der Synth-Overkill. Ok, hier gibt's - positiv formuliert - allerhand Neues zu entdecken. Hört man das Intro zu "Force Ten" ist sofort klar, dass der Sound voll ist. Doch he, was war das? Und da schon wieder. Immer wieder bilde ich mir ein, neue Keyboardparts zu hören, die mir bisher unbekannt waren. Vor allem in "Mission" gibt es Strings, die im Original nicht hörbar sind. Das kann man mögen, muss man aber nicht.
A Show of Hands ist das Live-Album das klingt, als hätte man perfekten Studioversionen eine hallige Gesangspur und den Applaus der Fans untergemischt. Der Sound ist ok, das war er auf den vorherigen CDs allerdings auch.
Inzwischen habe ich auch von anderen Rush-Maniacs gehört, dass sie den neuen Remasters teilweise recht skeptisch gegenüberstehen. Oder wie es der Amerikaner sagt: Give 'em to the dogs...
So, die Jahre bei Anthem sind Geschichte, Rush besannen sich auf die Gitarre und die Keyboards gerieten wieder mehr in den Hintergrund. Aber dies ist...das nächste Kapitel in der Geschichte des unkaputtbaren Power-Trios Rush.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.12.2011 |
| Letzte Änderung: |
28.2.2012 |
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