Hounds Of Love
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
EMI |
| Durchschnittswertung: |
11.25/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Kate Bush |
voices,fairlight,piano |
| Stuart Elliott |
drums |
| Alan Murphy |
guitar |
| Paddy Bush |
balalaika,dijeridu,harmonic vocals,violins,fujare |
| Charlie Morgan |
drums |
| Jonathan Williams |
cello |
| Youth |
bass |
| Moris Pert |
percussion |
| Eberhard Weber |
bass |
| The Medici Sextet |
strings |
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| Donald Lunny |
bouzouki |
| John Sheahan |
fiddles,whistles |
| Del Palmer |
fairlight bass |
| Kevin McAlea |
synthesizer,synthesizer sequences |
| Danny Thompson |
double bass |
| Liam O'Flynn |
Uillean pipes |
| Brian Bath |
guitar |
| The Richard Hickox Singers |
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| John Williams |
guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Running Up That Hill (A Deal With God)
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5:04
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| 2. |
Hounds Of Love
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3:03
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| 3. |
The Big Sky
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4:41
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| 4. |
Mother Stands For Comfort
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3:08
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| 5. |
Cloudbusting
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5:10
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| 6. |
And Dream Of Sheep
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2:46
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| 7. |
Under Ice
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2:22
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| 8. |
Waking The Witch
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4:19
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| 9. |
Watching You Without Me
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4:07
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| 10. |
Jig Of Life
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4:04
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| 11. |
Hello Earth
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6:13
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| 12. |
The Morning Fog
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2:35
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| Gesamtlaufzeit | 47:32 |
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Rezensionen

Das Glanzalbum von Kate Bush ist eigentlich ein Doppelalbum aus zwei zu kurzen Hälften: Hounds of Love bildet die - ehemals - erste Seite, "The Ninth Wave" die zweite.
Die erste Hälfte bietet uns das, was man bei Kate Bush wohl als "eingängig" bezeichnen muß. Die Singles "Running up that hill", "Hounds of Love" und "Cloudbusting" sind wohl bekannt - hier gibt es in alter Bush-Art sparsame Instrumentierung und eine besondere Betonung des Rhythmuselements. Und natürlich dadurch eine Menge Raum für Kates mal gehauchte, mal selbstbewusst hinge"wutzte" Vocals. Großartig ist auch der Bass in "Mother Stands For Comfort" von Eberhard Weber, der vergessen läßt, daß kaum Harmonieinstrumente eingesetzt werden.
"The Ninth Wave" bietet nun (noch) eher das, was Progfans am Herzen liegt: Ein durchgehendes Konzepten und experimentelleres Material.Das Klavierintro "And dream of Sheep", eine wunderschöne Ballade, die wieder ganz auf Kates Stimme fokussiert, leitet Amos-esque ein; "Under Ice" wird düsterer, bedrohlich setzt das Streichquartett seine Staccatos, Bush sing tiefer als gewohnt... "Waking the Wish" bietet Samples und Klavier, Streicher, Synthies, Pink Floyds Helikopter, Glocken out of tune... ein tolles Gemälde aus vielen Facetten einer leicht pathologischen Welt. "Watching you without me" dreht die Volumeregler wieder etwas runter, Tupfer und Stimme, hypnotische Drums, melodischer Bass. "Jig of Life" kommt mir Geigen und Flöten folkisch und mystisch daher, und Kate gibt ihr sotto voce auf und klingt mit einem Mal wahnsinnig voll, selbstbewußt, präsent - einfach beeindruckend. "Hello Earth" besteht wieder aus Streichern, Klavier, Stimme, Rhythmusgruppe... und einem Männerchor! Überraschender kann ein Break eigentlich nicht kommen. Verstörender Track. Schließlich erlöst uns "The Morning Fog" mit luftigerem Klang - und läßt den Eindruck zurück, endlich wieder mal ein wirklich wichtiges Album gehört zu haben.
| Anspieltipp(s): |
Cloudbusting, Hello Earth |
| Vergleichbar mit: |
Tori Amos |
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| Veröffentlicht am: |
9.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
9.6.2002 |
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Dieses Album war eines meiner absoluten Favoriten der 80er Jahre und zählt auch heute noch zu meinen Lieblingsalben. Doch was hat diese Platte mit Progrock zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel: sie ist weder besonders rockig, noch besonders virtuos, bombastisch, frickelig oder kompliziert. Der Rhythmus ist stets einfach gehalten und sich austobende Solisten gibt`s auch nicht.
Doch was diese Interpretin und speziell auch dieses Album ausmacht, ist eine begnadete, feenhafte Stimme, die den Hörer in eine Traumwelt voll Mystik und Melancholie entführt und sich tief in sein Innerstes eingräbt. Mehrstimmige Chorarrangements lassen einem eine Gänsehaut über den Rücken laufen, die Kompositionen sind zum Teil lieblich, dann wieder von hypnotisierender Monotonie, die Melodien mal eingängig, dann wieder schrill-schräg, aber immer authentisch und durch die unverwechselbare Stimme spannend und packend.
Der erste Teil des Albums ist mit Stücken wie "Running up that hill" und "the big sky" eher etwas poppiger gehalten, der zweite Teil beginnt mit "...and dream of sheep", einer wunderschön zerbrechlichen Ballade, den Zyklus The ninth wave. Mit "under ice" folgt ein schräges, schrilles Stück, welches Spannung aufbaut. "Hello earth" schliesslich ist der Höhepunkt des Albums. Die glockenhelle Stimme hält einen gefangen, wechselt sich mit düsterem Männerchorgesang ab, schliesslich leitet das Lied nahtlos in ein auf-/erlösendes, verspieltes Finale über.
Ein magisches Album, das verzaubert und einen in eine andere Welt entführt. Wer rockige, komplexe, bombastische Musik mag, wird vielleicht enttäuscht sein, wer sich jedoch von einer göttlichen Stimme betören lassen will, sollte sich diese Scheibe zulegen.
Gehört in jede Plattensammlung.
| Anspieltipp(s): |
And dream of sheep, Hello earth |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
12.5.2003 |
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Zur Musik haben meine Vorredner schon alles wesentliche gesagt, daher nur noch kurz der Hinweis, dass "Hounds of Love" 1997 aus Anlass des 100-jährigen EMI-Jubiläums in einer um 6 Bonustitel erweiterten Ausgabe veröffentlicht wurde. Neben Remix-Versionen von "The Big Sky" und "Running Up That Hill" sind dies das ursprünglich nur als Promo-Single veröffentlichte "Be Kind To My Mistakes" sowie die Single B-Seiten "Under The Ivy", "Burning Bridge" und "My Lagan Love". Herausragend sind dabei vor allem die Klavierballade "Under The Ivy" und das a capella gesungene traditionelle Stück "My Lagan Love".
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
20.10.2005 |
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Mit “Hounds Of Love” hat Kate Bush eindeutig eines ihrer besten Alben vorgelegt. Dieses ist thematisch in zwei Teile gegliedert. Der erste, die ehemalige A-Seite der Platte, ist wie das Ganze Album mit „Hounds Of Love“ betitelt und enthält dabei die vier Singleauskopplungen der Platte. Die ehemalige B-Seite der LP, mit „The Ninth Wave“ überschrieben, geht dagegen eher in Richtung progressiver Rockmusik. Inhaltlich werden dabei die Träume und Visionen einer Frau „aufgearbeitet“, die gerade einem Schiffsunglück entgangen ist und einen Tag im Wasser treibt.
„Running Up That Hill“ ist der erste Titel des Albums und ein richtig guter Popsong. Besonders interessant dabei die Rhythmusfraktion, die man so auch noch nicht allzu oft gehört hat. Ebenfalls toll: Der Hintergrundgesang Kate Bushs, der hier eine unglaublich dichte und fesselnde Atmosphäre erzeugt und dem Lied somit eine ganz spezielle Stimmung verpasst.
Der nächste Track, „Hounds Of Love“, lebt dann von seinen Streicherarrangements und wird durch die Drums schön vorangetrieben. Klasse hier auch wieder Kate Bushs wandlungsfähige Stimme, bei der man sich auch überhaupt keinen anderen Hintergrundsänger als sie selbst, vorstellen kann. „The Big Sky“, der dritte Track auf der Platte und gleichzeitig auch die dritte Singleauskopplung, ist dann allerdings auch das schwächste Stück. Allzu poppig kommt die Nummer aus den Boxen und belegte von den vier Singleauskopplungen auch die schlechtesten Plätze.
Es folgt „Mother Stands For Comfort“, ausnahmsweise mal keine Single. Schön feenhaft klingt hier Kate Bushs Gesang erneut, wohingegen die Instrumentierung reichlich abgefahren ist. Man hört so etwas wie Fensterscheibenbersten, einen Perkussionspart, der fast wie Schüsse klingt und einen sehr sphärischen Synthesizersound. „Cloudbusting" heißt schließlich das fünfte Lied auf der „Hounds Of Love“ Seite, gleichzeitig die vierte Singleauskopplung ganz sicher eines der besten Stücke auf der Platte. Wunderschön gelungen hier das Zusammenspiel der Streicher mit der Stimme Kate Bushs. Dazu noch eine Melodie zum Dahinschmelzen. Ein perfektes Pop-Lied.
Auf der „The Ninth Wave“ Seite wird es dann nicht mehr so eingängig. Noch mehr Wert wird jetzt auf den ausdrucksstarken Gesang Kate Bushs gelegt, der nun zudem auch noch ein Stückchen mehr im Mittelpunkt steht. Das zeigt sich gleich bei „And Dream Of Sheep“ und noch deutlicher wird es bei „Under Ice“, eine Nummer, die zusätzlich von ihrem beeindruckenden Cellopart lebt. Ein sehr gutes Stück Musik, welches man so oder so ähnlich, kaum vorher oder aber danach gehört hat.
„Waking The Witch“ klingt dann fast schon verstörend. Zunächst nur aus Klavier und Wortfetzen bestehend, entwickelt es sich schließlich zu einem Song mit Kirchenglocken, einer männlichen “Growling-Stimme“, dem zum Teil stakkatohaften Gesang Kate Bushs und reichlich Samples. „Watching You Without Me“ kommt anschließend erneut sehr schön „schwebend“ daher, ohne groß eine Melodie zu haben. Und bei „Jig Of Life“ wird es ganz Irisch. Ein toller Song, klasse Rhythmus, klasse Instrumentierung und man wird fast dazu verleitet, es dem „Lord of the Dance“ gleichzutun.
„Hello Earth“, im Anschluss daran, ist erneut ein schöner und ruhiger Song, bei dem vor allem wieder Kate Bushs Stimme und ein männlicher Hintergrundchor überzeugen können. Man hört schließlich ein Echolot und dann die Aussage auf Deutsch: „Tiefer, tiefer, irgendwo in der Tiefe gibt es ein Licht“ Die Dame scheint nun kurz vor dem Ertrinken zu sein. Warum Kate Bush sich dazu der deutschen Sprache bemächtigte, darüber fehlt mir allerdings die Information. „The morning Fog“ ist dann wieder ein fröhliches Lied, in dem Kate Bush aufzählt, wem sie alles noch sagen will, dass sie ihn liebt.
Fazit: „Hounds Of Love“ ist ein richtig gutes Album geworden, bei dem der Titel „Poplieder“ nur auf die ersten fünf Stücke zutrifft. Ab Lied Nummer 6 wird es schließlich deutlich experimenteller, aber auch interessanter. Dabei steht Kate Bushs Stimme über allem. Und wer mal ein anspruchsvolleres Album aus den 80ern hören möchte, der sollte hier zugreifen.
| Anspieltipp(s): |
Running Up That Hill, Cloudbusting, Under Ice, Jig Of Life, Hello Earth |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.9.2012 |
| Letzte Änderung: |
18.9.2012 |
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