Are you sitting comfortably?
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Paul Cook |
drums |
| Tim Esau |
bass |
| Mike Holmes |
guitars |
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| Paul Menel |
vocals |
| Martin Orford |
keyboards,sax,flute |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
War heroes
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6:26
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| 2. |
Drive on
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4:57
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| 3. |
Nostalgia
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2:32
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| 4. |
Falling apart at the seams
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7:47
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| 5. |
Sold on you
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4:40
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| 6. |
Through my fingers
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5:31
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| 7. |
Wurensh
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9:38
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| 8. |
Nothing at all
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4:46
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| 9. |
Nothing at all (live)
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4:44
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| Gesamtlaufzeit | 51:01 |
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Rezensionen

Nach den kommerziell mässigen Erfolgen der ersten Alben forderte die Plattenfirma diesmal Material mit Hitpotential. Die Band setzte sich wie beim letzten Album aus Paul Cook (dr), Tim Esau (b), Mike Holmes (g), Martin Orford (kb) und Paul Menel (voc) zusammen. Und so wurde denn die Order der Geldgeber umgesetzt. Das Resultat war das bis zum heutigen Tag wohl schlechteste IQ-Album.
Die ersten beiden Titel sind zum Heulen (vor allem "Drive on" ist total banal. Hört sich zum Teil an wie ein Mix aus Duran Duran und den ganz frühen Talk Talk, aber viel schlechter). "Sold on you" ist eine Kastastrophe und "Through my fingers" kann einen auch nicht recht erwärmen. "Wurensh" kommt wenigstens in Ansätzen etwas proggig daher und "Nothing at all" ist ganz nett. "War heroes" reitet sechs lange Minuten auf den gleichen 4 Akkorden herum, alles ist tumber 4/4-Takt, keine Variationen wecken Prog-feeling,
nach 4.45min. folgt dann ein kurzes, triviales Gitarrensolo, der Background hört sich an wie
Stadiongegröle, der Sound ist dünn. Ich finde dieses Stück nicht einmal als Pop-Stück gut. Wäre da nicht der Geniestreich "Nostalgia/Falling apart at the seams", man könnte das Album glatt vergessen.
Aber diese 10 Minuten Musik gehören zum Besten, was der Neo-Prog hervorgebracht hat. Eines der schönsten Synthi-Intros beginnt dieses Werk, eine wehmütige, wimmernde Gitarre legt sich darüber, die Rhythmus-Sektion unterlegt das Ganze mit einem trockenen Groove. Man kann die Nostalgie förmlich spüren. Der zweite Teil des Doppelstückes zeigt sich dann anfänglich rockig-aggressiv, um zum Finale hin das Nostalgia-Thema nochmals aufzunehmen. Ein wunderschönes Gitarrensolo trägt einen davon....
Zur Produktion ist zu sagen, dass sie sicherlich besser ist, als bei allen vorhergehenden Alben, doch das wird zur Nebensache. Gerade dieses so moderne, perfekt produzierte Pop-Kommerz-Album ist einfach zu aalglatt und zu wenig progressiv um mit den Vorgängern auch nur entfernt mithalten zu können. Das leidige Thema der Qualität des Gesangs (wer ist nun besser, Menel oder Nicholls) kann auch hier nicht beantwortet werden, da es einfach Geschmackssache ist. Für mich bleibt Peter Nicholls der "wahre" IQ-Frontman.
Fazit : Nostalgia rettet dieses Album davor, in den dunkelsten Ecken der Musikgeschichte zu verschwinden, vergessen zu werden und zu verstauben.
| Anspieltipp(s): |
Nostalgia/Falling apart at the seams |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.5.2008 |
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