Blackwater Park
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Mikael Akerfeldt |
voice, guitars |
| Peter Lindgren |
guitars |
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Gastmusiker
| Martin Mendez |
bass guitar |
| Steven Wilson |
voice, guitar, piano |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The leper affinity
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10:23
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| 2. |
Bleak
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9:16
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| 3. |
Harvest
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6:01
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| 4. |
The drapery falls
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10:54
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| 5. |
Dirge for November
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7:54
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| 6. |
The funeral portrait
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8:44
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| 7. |
Patterns in the ivy
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1:53
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| 8. |
Blackwater park
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12:08
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| Gesamtlaufzeit | 67:13 |
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Rezensionen

Es soll ja Leute geben, die sofort abschalten, wenn ihnen die Grunts und Screams des Death Metal zu Ohren kommen. Manchmal ist das verständlich - im Falle von Opeth zieht es einen Verlust nach sich, der wahrscheinlich durch nichts anderes in der gegenwärtigen Musikszene ausgeglichen werden kann: Sollte irgendwann in ferner Zukunft Death Metal in den großen Konzertsälen unserer Metropolen gespielt werden, wird er sich wahrscheinlich wie dieses Album anhören: grunzig brachial für eine Weile, dann plötzlich Übergang zur akustischen Gitarre mit geradezu ästhetischen Vocals, dann ein Instrumentalgewitter mit donnernden Drums und blitzenden Gitarrenergüssen (die wie selbstverständlich fehlende Keyboards ersetzen), daraufhin Gitarrensoli, die nach Andy Latimer klingen, dann das Ganze von vorn in immer neuen Variationen.
"Blackwater Park" (es soll mal in den 70ern eine Band dieses Namens gegeben haben) ist das erste Album der Schweden, das von Steven Wilson (Mastermind von Porcupine Tree) produziert wurde, und gelegentlich steuert er auch schon mal eine kleine Vocalportion bei oder ein Pianosolo (wie gesagt: Keyboards gibt's hier nicht, aber ich käme beim Hören nie auf die Idee, sie zu vermissen). Wilson hat sicherlich gewusst, wieso es sich lohnen könnte, ausgerechnet Opeth zu unterstützen: Death Metal kombiniert mit typischen Elementen vom Stachelschweinbaum musste geradezu ein faszinierendes Mischungsverhältnis geben, das man so noch nicht gehört hatte. Deshalb ist es auch nicht weiter schlimm, dass die Songs auf "Blackwater Park" (die fast alle um 10 Minuten lang sind) nach ähnlichem Strickmuster konzipiert sind, denn das wird mit so viel Raffinesse dargeboten, dass es auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilt.
Übrigens ist "Harvest" ("nur" 6 Minuten lang) ein Song auf dem Album, der sich durch seine ungewöhnlich ruhige balladenhafte Atmosphäre besonders hervorhebt - sein fast hypnotischer Charakter nimmt vorweg, was es neuerdings auf "Damnation" in Albumlänge zu hören gibt, aber m.E. kommt auf "Damnation" kaum ein so gänsehauterzeugender Song wie "Harvest" vor - falls ich nach mehrmaligem Hören meine Meinung nicht noch ändere. Aber wie auch immer man zum neuen Album stehen mag - man sollte "Blackwater Park" gehört haben, denn wer weiß, wann und von wem es mal wieder so was Originelles zu hören gibt.
| Anspieltipp(s): |
Bleak; Harvest |
| Vergleichbar mit: |
Porcupine Tree; Diverse Death Metal Bands |
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| Veröffentlicht am: |
11.7.2003 |
| Letzte Änderung: |
12.7.2003 |
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Da also hat sich Steven Wilson die Ideen für seinen Porcupine Tree-Sound auf In Absentia hergeholt! Und gleich den Schweden eine sehr ausgeglichene Produktion für ihren melodisch-progressiven Death Metal verpasst.
Blackwater Park klingt in seinem Wechselspiel aus hartem, gegrowltem Death Metal und seinen sanften, klar gesungenen Gegengewichten wie aus einem Guss. Das richtige Gefühl für Melodie stellt sich übrigens wie gewohnt in beiden Richtungen ein! Und das Album ist darüber hinaus ausgewogener als die beiden stilistisch ähnlich gelagerten Vorgängeralben. Während My Arms, Your Hears etwas rifflastiger daherkam und Still Life etwas weicher, herrscht hier genau die richtige Mischung aus Gefühl und Härte vor. Blackwater Park ist die Krönung der ersten fünf Opeth-Alben und deren Quintessenz.
Die Special Editon enthält noch die Stücke Still Day beneath the Sun (4:34) und Patterns in the Ivy II (4:12) sowie das Video zu Harvest. Die beiden Bonus-Tracks sind kleine akustische Nummern mit Gesang zur Gitarre, die auch Crosby Stills & Nash zur Ehre gereichen würden. Sehr harmonisch und recht hübsch. Harvest geht von der Instrumentierung her etwas mehr in die Vollen, filmisch gibt es dazu ein paar Szenen aus dem Leben der Band zu sehen: beim Tischtennis, in der Bandküche, im Fahrstuhl, im Studio mit Steven Wilson... nette Beigabe, aber nur für Fans nötig.
| Anspieltipp(s): |
The Leper Affinity, Harvest |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.7.2011 |
| Letzte Änderung: |
6.3.2012 |
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