Mainhorse
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Free Records |
| Durchschnittswertung: |
8.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Warren Bernhardt |
piano |
| Patrick Moraz |
keyboards, vocals |
| Peter Cockett |
guitar, violin, vocals |
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| Bryson Graham |
percussion, drums |
| Jean Ristori |
bass, cello. vocals |
| Peter Lockett |
guitar, violin, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Introduction
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5:09
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| 2. |
Passing Years
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3:55
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| 3. |
Such a Beautiful Day
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4:44
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| 4. |
Pale Sky
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10:17
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| 5. |
Basia
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5:32
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| 6. |
More Tea Vicar
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3:33
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| 7. |
God
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10:31
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| Gesamtlaufzeit | 43:41 |
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Rezensionen

Falls jemand ein Beispiel dafür sucht, dass Keith Emerson in der Rockmusik mal ein überaus einflussreicher Keyboarder gewesen ist, bitteschön: Hier ist mal wieder eins.
Dabei saß bei Mainhorse ein Mann an den Tasten, der selbst zu einer Berühmtheit werden sollte. Doch die Eigenständigkeit, die Patrick Moraz später bei Yes demonstrierte, sucht man hier noch vergeblich. Gelang es ihm auf Relayer, sich deutlich von Rick Wakeman abzusetzen, so wirkt das Vorbild Emerson auf der Mainhorse-LP doch einigermaßen übermächtig.
Das hängt natürlich nicht nur mit Moraz´ Keyboardspiel zusammen, sondern mit der Musik insgesamt. Wer diese Platte hört und nicht denkt: "Aha, ca. 1970, very Nice", der dürfte sich noch nicht allzu viel mit Rock und Prog beschäftigt haben.
Womit wir schon bei der Charakterisierung der Platte angelangt sind. Musikalisch, d.h. kompositorisch/technisch waren Mainhorse mit den großen Bands ihrer Zeit absolut konkurrenzfähig. Das Album klingt souverän, gekonnt, unterhaltsam. Freilich wird hier versucht, einen Nagel auf den Kopf zu treffen, der bereits von anderen tief in die Wand gekloppt wurde. Man kann alle musikalischen Facetten des Progs kennen, ohne dieses Album je gehört zu haben. Aber für denjenigen, der nach klassischem Prog in früher Emerson-Manier giert, ist Mainhorse ein ganz fetter Tipp.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.11.2003 |
| Letzte Änderung: |
3.11.2003 |
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Es kommen immer wieder sehr interessante Schätze zu Tage, wenn man mal in den Archiven kramt. Mainhorse wurden 1968 in der Schweiz gegründet und vor allem der Name des Keyboarders und Bandgründers ist in Progressive Rock Kreisen kein Unbekannter. Es handelt sich um niemand anderen als Patrick Moraz, seines Zeichens später Keyboarder bei Refugee, Yes und den Moody Blues. Während er später, vor allem bei Yes, den mehr jazzigen Stil bevorzugte, so klingen seine Hammondattacken auf diesem Frühwerk zum Großteil noch eher klassisch bzw. Keith Emerson beeinflusst, sein Können und Virtuosität blitzt aber dennoch immer wieder auf.
Leider ging diese Scheibe zur damaligen Zeit völlig unter, was anhand ihres druckvollen, temporeichen Stils völlig unverständlich erscheint. Mainhorse klingen typisch nach frühen 70ern, neben der dröhnenden Hammond, röhrt auch die Gitarre recht schwungvoll, die Rhythmusmaschine tickert unaufhörlich und der mehrstimmige Gesang wurde geschmackvoll und abwechslungsreich arrangiert. Stilistisch sind Mainhorse Grenzgänger zwischen Hard und Progressive Rock, finden neben vielen virtuosen Passagen, aber auch Raum für stimmungsvolles, zurückgeschraubtes Blues-Feeling und leichten Jazz Rock / Psychedelic Touch. Einzig mit dem etwas nach Kaffeehausmusik klingenden Instrumental "More tea vicar" griff die Band daneben.
Solange aus den Schatztruhen der Vergangenheit immer wieder solch interessante Alben ausgegraben werden, machen Wiederveröffentlichungen aus den 70ern weiterhin Sinn. Es muss ja nicht immer ein prachtvoller Edelstein entdeckt werden, auch blinkende Silbermünzen haben ihren Reiz.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.12.2004 |
| Letzte Änderung: |
18.12.2004 |
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