The Yellow Shark
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Rykodisc |
| Durchschnittswertung: |
13/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Frank Zappa |
Conductor |
| Ensemble Modern |
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| Peter Rundel |
Conductor, Violin |
| Dietmar Wiesner |
Flute |
| Catherine Milliken |
Oboe, English Horn, Didgeridoo |
| Roland Diry |
Clarinet |
| Wolfgang Stryi |
Bass Clarinet, Contrabass Clarinet, Tenor Saxophone |
| Veit Scholz |
Bassoon, Contrabassoon |
| Franck Ollu |
Horn |
| Stefan Dohr |
Horn |
| William Formann |
Trumpet, Flügelhorn, Piccolo Trumpet, Cornet |
| Michael Gross |
Trumpet, Flügelhorn, Piccolo Trumpet, Cornet |
| Uwe Dierksen |
Trombone, Soprano Trombone |
| Michael Svoboda |
Trombone, Euphonium, Didgeridoo, Alphorn |
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| Daryl Smith |
Tuba |
| Hermann Kretzschmar |
Piano, Harpsichord, Celeste, Dramatic Reading |
| Ueli Wiget |
Piano, Harpsichord, Celeste, Harp |
| Rainer Römer |
Percussion |
| Rumi Ogawa-Helferich |
Percussion, Cymbalom |
| Andreas Böttger |
Percussion |
| Detlef Tewes |
Mandolin |
| Jürgen Ruck |
Guitar, Banjo |
| Ellen Wegner |
Harp |
| Mathias Tacke |
Violin |
| Claudia Sack |
Violin |
| Hilary Sturt |
Viola, Dramatic Reading |
| Friedemann Dähn |
Violoncello |
| Thomas Fichter |
Contrabass, Electrocontrabass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Intro
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1:43
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| 2. |
Dog Breath Variations
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2:07
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| 3. |
Uncle Meat
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3:24
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| 4. |
Outrage at Valdez
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3:27
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| 5. |
Times Beach II
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7:31
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| 6. |
III Revised
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1:45
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| 7. |
The Girl in the Magnesium Dress
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4:33
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| 8. |
Be-Bop Tango
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3:43
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| 9. |
Ruth is Sleeping
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5:56
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| 10. |
None of the Above
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2:17
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| 11. |
Pentagon Afternoon
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2:28
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| 12. |
Questi Cazzi Di Piccione
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3:03
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| 13. |
Times Beach III
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4:26
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| 14. |
Food Gathering in Post-Industrial America, 1992
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2:52
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| 15. |
Welcome to the United States
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6:39
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| 16. |
Pound For a Brown
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2:12
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| 17. |
Exercise #4
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1:37
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| 18. |
Get Whitey
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7:00
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| 19. |
G-Spot Tornado
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5:17
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| Gesamtlaufzeit | 72:00 |
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Rezensionen

"The Yellow Shark" ist das letzte zu Lebzeiten erschienene Frank-Zappa-Album. Er tritt darauf in erster Linie als Komponist in Erscheinung, dessen Werke von einem hochangesehenen Kammerorchester - dem "Ensemble Modern" - interpretiert werden. Zwar war der gesundheitlich schon stark angeschlagene Maestro bei den Konzertaufnahmen in Europa zugegen, und er ist auf der CD mit einigen Worten auch selbst zu vernehmen. Im wesentlichen beschränkte sich seine Rolle auf der Bühne aber auf die eines Dirigenten und auch das nur bei wenigen Stücken. Der Löwenanteil der insgesamt achtzehn Tracks (ohne das Intro) wurde von Peter Rundel dirigiert.
Neben neuen Versionen von Stücken, die bereits auf älteren Zappa-Alben zu hören waren (und die zum Großteil von Ali N. Askin für Kammerorchester arrangiert wurden), gibt es auch eine Reihe zuvor unveröffentlichter Musiken. Am bekanntesten davon wurde "Welcome to the United States" - das parodistische Rezitativ, mit dem Zappa das Formular "vertonte", dessen Ausfüllung die US-Behörden für Ausländer zur Einreise-Bedingung machten. Darin enthalten war u.a. die fahndungstechnisch zweifellos äußerst raffinierte, mit klarem "ja" oder "nein" zu beantwortende Frage, ob man in terroristische Aktivitäten verwickelt sei. Heute, nach den Ereignissen des 11. Septembers und den zahlreichen Verschärfungen des US-Einreiserechts hat das Ganze einen noch surrealeren Charakter bekommen, zugleich aber auch einen bitteren Beigeschmack, der sich im Jahr 1992 noch nicht erahnen ließ.
Übrigens profitieren deutsche Hörer bei dieser scheinbar so ganz und gar amerikanischen Nummer von der Tatsache, dass die CD im deutschsprachigen Raum aufgenommen wurde. Denn "Welcome to the United States" beginnt mit einem zünftigen Karnevalstusch und der schönen Frage: "Wolle mer´n reinlasse?" Ein Zusatzgag, von dem das US-Publikum nicht viel haben dürfte.
Trotz dieses Höhepunkts in Zappas an Sarkasmen nicht gerade armem Schaffen ist "The Yellow Shark" nur passagenweise ein lustiges Album. Es erschließt sich dem Hörer nicht so leicht, und es bietet auch nicht eine jener Comedy-Shows, zu denen der Künstler seine Konzerte gerne umfunktionierte. Mit Rockmusik hat die Platte wenig im Sinn. Man muss sich auf teilweise recht verwickelte, zuweilen introvertierte Orchesterklänge einlassen, die vielen Hörern sicherlich kalt und unnahbar erscheinen werden. Zappa wollte "modern" sein (und war es ja auch), so dass "Orchester" hier nicht gleichbedeutend ist mit Anleihen bei der romantischen Musik des 19. Jahrhunderts wie sonst so oft im Prog.
Ich bezweifle, dass es viele Fans gibt, die an der Platte jede Note lieben werden. Dazu wirkt sie vielleicht etwas zu diszipliniert, man hofft eigentlich auf mehr Momente des Übersprudelns, auf einen großzügigeren Umgang mit dem Modell kammermusikalischer Ernsthaftigkeit. Aber obwohl Zappa diese "Ernsthaftigkeit" (und auch das "Ernst-genommen-werden") hier ganz offenkundig anstrebte, will ich diesen Aspekt auch nicht überbetonen: Man kann auf "The Yellow Shark" wundervolle Musik finden, und es wird einem dabei sogar noch insofern leicht gemacht, als das Ganze in immerhin neunzehn Häppchen aufgeteilt ist. Man muss sich also nicht durch prätentiöse Mammutkompositionen quälen. Und so wird man schließlich auch die "stimmungsvollen" Momente entdecken: "Outrage at Valdez" oder "Get Whitey" z.B.
Das Ensemble Modern war im Vorfeld der Europa-Auftritte zu Zappa in die USA gereist, um so eine intensive Zusammenarbeit einzuleiten. Auf dieser CD fiedeln und tuten also nicht gelangweilte Musiker Dinge vom Blatt, die sie nicht interessieren und die sie erst kurz zuvor zur Kenntnis genommen haben (wie es bei manchen sog. Classic-meets-Rock-Projekten schon vorgekommen sein soll..). Zu den Resultaten der günstigen Konstellation zählt es, dass auf "The Yellow Shark" einige der sogenannten "unspielbaren" Stücke Zappas (die er zuvor mit dem Synclavier auf technischem Wege realisiert hatte), nun tatsächlich von Menschenhand erklingen. Die Begeisterung des Ensemble Modern machte in diesem Fall das Unmögliche möglich. Der abschließende "G-Spot Tornado" (zuerst auf "Jazz from Hell") gehört, wie überall zu lesen, zu diesen spieltechnischen Kabinettstücken, obwohl er dem Hörer eher leicht ins Ohr geht.
Fazit? Nein, kein Fazit. Aber was ist nun eigentlich "modern"? Das hier - oder doch eher Civilization Phaze III? Sinnlose Frage?
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.1.2004 |
| Letzte Änderung: |
31.1.2004 |
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