Far from home
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Steve Winwood |
Guitar, Percussion, Conga, Drums, Keyboards, Programming, Vocals, Multi Instruments |
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| Jim Capaldi |
drums, percussion, backing vocals |
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Gastmusiker
| Davy Spillane |
Uilleann Pipes on "Holy ground" |
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| Mick Dolan |
AKAI S1000 programming, Rhythm guitar on "Nowhere is their freedom" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Riding High
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5:34
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| 2. |
Here Comes a Man
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5:09
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| 3. |
Far From Home
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8:36
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| 4. |
Nowhere Is Their Freedom
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7:00
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| 5. |
Holy Ground
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7:51
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| 6. |
Some Kinda Woman
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5:29
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| 7. |
Every Night, Every Day
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5:32
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| 8. |
This Train Won't Stop
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5:26
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| 9. |
State Of Grace
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7:18
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| 10. |
Mozambique
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4:24
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| Gesamtlaufzeit | 62:19 |
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Rezensionen

Zwanzig Jahre nach "When The Eagle Flies" gab es ein neues TRAFFIC-Album. Allerdings wäre es sinnvoller von einem WINWOOD-Album mit Unterstützung Jim Capaldis zu sprechen. Gewidmet ist die CD übrigens dem damals schon verstorbenen Chris Wood, der die ReUnion erst komplett gemacht hätte.
Wenn man bedenkt, das hier bis auf sehr wenige Ausnahmen nur zwei Musiker spielen, ist das Ganze ziemlich komplex geworden. Der Klang ist sehr flüssig, d.h. obwohl natürlich diverse Overdubs notwendig waren, klingen die Songs fast live.
Uns erwartet ein Stilmix aus Winwoods Soloschaffen und TRAFFIC ab "John Barleycorn Must Die". "Schon der erste Track "Riding high" erinnert an dessen Solo-Song "Talkin' back to the night", erste Überraschung ist der mit schönen Sequenzerbeats unterlegte Titelsong.
Das nachfolgende "Nowhere is their freedom" läßt mit seiner Orgel und eingesteuten Flöten Erinnerungen an TRAFFIC aufleben.
"Holy ground" ist eine Komposition mit Davy Spillane, getragen irisch mit schönen Wechselspiel Orgel, Uilleann Pipe - eine typische Winwoodballade. Die darauffolgenden Songs mit Ausnahme einer weiteren Ballade "State of grace" lassen die Ära der großen TRAFFIC-Besetzung mit Congas oder Bläsern aufleben, flotte Nummern, manchmal leicht zum Soul neigend, mit tollen Gitarren- und Orgeleinlagen. Winwood zeigt hier, das er ein hervorragender Multi-Instrumentalist ist. Auch Capaldis Schlagzeug ist nicht ganz so monoton wie auf den anderen Stücken.
Für die zwanzigjährige Pause machen die beiden Herren das sehr gut, Winwoods Stimme ist eh über jeden Zweifel erhaben - gelungenes Alterswerk!
| Anspieltipp(s): |
Nowhere is their freedom, Mozambique |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.4.2004 |
| Letzte Änderung: |
12.4.2004 |
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Nachdem es in den 80ern immer wieder Gastauftritte Capaldis auf Winwood-Alben gegeben hatte, lag es irgendwann nahe, wieder ein gemeinsames Traffic-Album aufzunehmen. Wie in früheren Zeiten war die Aufgabenteilung klar: Steve Winwood schrieb die Musik, Jim Capaldi den Text. Da braucht es also nicht zu wundern, daß das Ergebnis stark an die Winwood-Soloalben erinnert, wobei auch Einflüsse von Traffic natürlich durchaus vorhanden sind. Warum oder ob man den wankelmütigen Dave Mason nicht zum Comeback bat - das läßt sich nur spekulieren. Chris Wood jedenfalls war bereits 1983 verstorben. Und gerade sein Saxophon- und Flötenspiel war ein markanter Bestandteil von Traffics Musik, der sehr vermißt wird. Zwar kann man vereinzelt ein paar Einlagen an diesen Instrumenten hören, die kommen aber aus dem Synthesizer. Traffic waren auch bekannt für die gute Percussionarbeit - und auch dieses Element ist auf einigen Songs zu finden. Bleiben noch die häufigen instrumentalen Ausflüge früherer Tage, die auch schon mal etwas länger dauern durften. Aber davon scheint sich Steve Winwood mittlerweile distanziert zu haben, Ausnahme: "Far from home".
Dieses Reunion-Album ist gut gespielt, besonders Winwoods Orgel ist sehr markant. Capaldis Schlagzeugspiel ist unspektakulär. Die Musik wirkt homogen und wie aus einem Guß. Winwood hat versucht, die Elemente, die Traffic früher ausmachten zu integrieren. Dennoch hört sich das Ergebnis nicht wie ein typisches Traffic-Album an, sondern vielmehr wie ein Winwood-Album mit größerer Komplexität.
Im Jahre 2004 wurden Traffic in die "Rock'n'Roll Hall of Fame" aufgenommen. Daraufhin planten Winwood und Capaldi ein weiteres Album aufzunehmen. Dazu wird es aber nicht mehr kommen, da Jim Capaldi im Januar 2005 verstarb.
| Anspieltipp(s): |
Far from home, State of grace |
| Vergleichbar mit: |
Steve Winwood |
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| Veröffentlicht am: |
25.11.2005 |
| Letzte Änderung: |
25.11.2005 |
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