Dark Matter
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Paul Cook |
drums and percussion |
| Michael Holmes |
guitar and effects |
| John Jowitt |
bass guitar and backing vocals |
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| Peter Nicholls |
lead vocal and backing vocals |
| Martin Orford |
keyboards and backing vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sacred Sound
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11:40
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| 2. |
Red Dust Shadow
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5:53
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| 3. |
You Never Will
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4:54
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| 4. |
Born Brilliant
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5:20
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| 5. |
Harvest Of Souls
1. first of the last 2. the wrong host 3. nocturne 4. frame and form 5. mortal procession 6. ghosts of days
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24:30
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| Gesamtlaufzeit | 52:17 |
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Rezensionen

Fast vier Jahre haben sich die britischen Alt-Neo-Progger seit ihrem letzten Album The Seventh House Zeit gelassen, bis endlich Dark Matter das Licht der Welt erblickte. Und das Warten hat sich gelohnt. Nicht, dass es auf diesem Album besonders viel Neues zu entdecken gäbe, nicht dass IQ sich auf stilistisches Neuland begeben hätten, nein. IQ haben das abgeliefert, was sie am besten können: melodiösen NeoProg, gespickt mit krummtaktigen breaks und bridges, atmosphärischen Effekten, mal rockig-fetzig, mal düster-nachdenklich.
Mike Holmes spielt immer noch seine gefühlvollen Soli, John Jowitt greift knackig-kraftvoll in die Saiten, Martin Orford unterlegt alles mit herrlichen Keyboardteppichen, dieses Mal sind es mächtige, fette Kirchenorgelwände, Paul Cook spielt solide unauffällig wie immer und Peter Nicholls hängt dem Ganzen mit seiner unverwechselbaren Stimme, die wie schon auf den letzten Alben durchgehend sauber intoniert, das typische IQ-Gewand um.
Dark Matter ist ein Album, das die Tradition der letzten Alben seit Ever fortführt. Wer also IQ 1993, 1997 und 2000 schätzt, der wird auch von IQ 2004 nicht enttäuscht sein.
Der longtrack "Sacred Sound" eröffnet mit schwebenden, wabernden Orgelklängen und Windesrauschen das neue Opus, dann folgt ein fetziger 7/8-Takt, das Stück wird in der Folge getragen von einer grummelnden, sich stets wiederholenden bassline und Orgelakkorden. Ein erstes Gitarrensolo...., ja wir haben sie vermisst, die NeoProg Opas. Über einen ruhigen, beinahe sakralen Mittelteil (genial diese mächtige (Konserven-)Kirchenorgel), geht das Stück über in einen temporeichen, beinahe hektischen, Schlussteil, der mich teilweise ein wenig an "leap of faith" (Ever) erinnert.
""Red Dust Shadow" ist ein ruhiges Stück im Stile von "sleepless incidental", "the sense in sanity" oder "capricorn" (alle von Subterranea). Zwischendurch gibt es einen pinkfloydesquen Ausbruch mit Riffing, ein wenig Hammondorgel und "falschem" Mellotron. Ganz nett, aber nicht wirklich berauschend. Solide eben.
"You never will" beginnt ähnlich wie der opener, ist in der Folge dann einfacher aufgebaut und hat eine etwas banale Melodie. Kurz lässt man es krachen, ein Gitarrensolo und Schluss. Ist nichts besonderes.
"Born brilliant" beginnt mit Maschinengeratter und -gezische "Marke" Pink Floyd, dann folgt ein dumpf pulsierender Synthibass und ein 6/4-Takt, düstere Synthesizerakkorde, die an Oxygene und Equinoxe (J. M. Jarre) erinnern und eine weinende Gitarre. Das Teil hat Atmosphäre.
Abschliessend folgt mit "Harvest of Souls" der Höhepunkt des Albums und das längste Stück, das IQ bisher geschrieben haben. Hier werden alle IQ-typischen Ingredienzien zu einem grossen Hauptgang verschmolzen. Zwischendurch kriegt man aber auch harte, rockige Klänge auf die Ohren, wie sie ein Neal Morse geschrieben haben könnte. Das ist überhaupt eines der wenigen wirklich neuen Charakteristika von Dark Matter: manchmal wird es etwas härter und fetziger. Das ist leider nur selten der Fall und hätte für meinen Geschmack durchaus öfter sein dürfen.
Womit wir bei den negativen Punkten der Platte wären: wie erwähnt sind track 2 und 3 ziemlich gewöhnlich und nicht wirklich essentiell. Track 4 kann durch seine Atmosphäre überzeugen. Stark sind die beiden longtracks, die abwechslungsreich und spannend sind. Aber das sind bloss 40 Minuten überzeugende Musik. Kann es denn wirklich sein, dass die Herren Holmes und Orford in mehr als 3 Jahren nur 40 Minuten neue Musik komponiert haben? Dark Matter ist mit etwas mehr als 52 Minuten Spielzeit doch recht kurz ausgefallen.
Egal. Noch stehe ich im Banne der Scheibe und des Konzerts in Aschaffenburg. IQ sind dort ihrem Ruf als hervorragende Live-Band wieder einmal gerecht geworden und hatten das Colos-Saal voll im Griff.
Fazit: Auf "Dark Matter" haben sich IQ gegenüber den letzten Alben kaum verändert. Eine kleine Nuance hier, eine sanfte Retouche dort, aber grosso modo ist das Album als das zu erkennen, was es ist: ein klassisches IQ-Album. Und: wollten wir überhaupt etwas anderes als genau das? Eigentlich nicht. So wirkt zwar alles irgendwie vertraut und bekannt, aber enttäuscht ist man doch nicht. Geht mir auf jeden Fall im Moment noch so. Der Test of Time steht natürlich noch aus. Ich denke aber, dass das Album in der Nähe und auf einer Höhe mit "the seventh house" anzusiedeln ist.
| Anspieltipp(s): |
Sacred Sound, Harvest of Souls |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.5.2004 |
| Letzte Änderung: |
17.5.2004 |
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IQ schaffen es mit DARK MATTER ähnlich wie Marillion mit MARBLES die Spaltung ihrer Fan-Szene ein gutes Stück weit wieder aufzuheben. IQ hatten mit SUBTERRANEA ähnlich wie später Marillion mit ANORAKNOPHOBIA ihre Fanbasis in Traditionalisten und Modernisierer entzweit, um sie nun wieder zusammenzufügen.
EVER war ein respektables Album, das seinerzeit viel Lob eingeheimst hat, meines Erachtens aber zeitbedingt etwas überbewertet ist. Mit dem Konzeptalbum SUBTERRANEA haben IQ ein überaus ambitioniertes Werk geschaffen, das mit neuen (Keyboard-) Sounds und einer stimmigen Atmosphäre überzeugt. Demgegenüber stellt THE SEVENTH HOUSE nur ein solides Zwischending dar, das zwar einige druckvolle Stücke enthält, in der zweiten Hälfte aber auch einige Hänger aufweist.
DARK MATTER ist von vorne bis hinten von gleichmäßig hoher Qualität. Bei aller Unterschiedlichkeit der Songs strahlt jeder einzelne Song eine ungewöhnlich dichte, geradezu klaustrophobische Atmosphäre aus. Selten hat ein Alben-Titel besser gepasst als zu diesem finsteren Werk, das dadurch geradezu zu einem musikalischen Konzeptalbum wird.
Bereits und besonders beim Opener Sacred Sound, einer außerordentlich starken Endzeitnummer, fällt mir - wirklich nur mir? - der Griff in die Soundkiste Genesis 1970-1972 auf. Dieser Orgelsound, der immer wieder auftaucht, verleiht der Düsternis des Albums seine ganz spezielle Note. Den kurzen Stücken gelingt es dabei keineswegs schlechter als den Longplayern diese Atmosphäre zu vermitteln. Und wenn am Schluss das majestätische Harvest of Souls in epischer Breite über einen hinweggerollt ist, ist man erst mal überwältigt, bevor der Finger wieder zur Repeat-Taste geistert.
Das Beste IQ-Album seit EVER! Und das Beste seit SUBTERRANEA!
| Anspieltipp(s): |
Sacred Sound, Red Dust Shadow |
| Vergleichbar mit: |
teilweise Genesis 1970-72 |
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| Veröffentlicht am: |
30.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
8.3.2012 |
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Bislang habe ich mich auf den BBS nie zu IQ-Alben geäußert (doch, halt, zu The Lens), obwohl die Gruppe sogar unter meinen Rezensenten-Top-Ten auftaucht. Vermutlich wartet auch niemand darauf, dass ich mich äußere, aber irgendwann muss es ja mal sein.
Es gibt eine Reihe von IQ-Alben, die ich ziemlich gerne höre, sie sind unterhaltsam, melodiös, klingen instrumental oft sehr angenehm, und Peter Nicholls Klagegesänge nehme ich mit Humor. Mir ist zwar ziemlich rätselhaft, wie man ein Album wie Dark Matter tatsächlich als düster empfinden kann, dazu ist die Musik nun wirklich zu harmlos, aber das beeinträchtigt nicht unbedingt das Vergnügen.
Musikalische Neuerungen enthält Dark Matter absolut gar keine, sieht man von ein paar veränderten Klangfarben ab. Ich bezweifle allerdings auch, dass sich irgend jemand von einem IQ-Album wirklich musikalische Neuerungen wünscht. Man (ich) hofft (hoffe), dass die Band das, was sie macht, gut macht. Dann ist man eigentlich zufrieden. In der Beziehung stimme ich völlig mit Jörg überein.
Subterranea fand ich nie so besonders gut, die Liverversion ist für meinen Geschmack etwas besser als die Studioversion, aber insgesamt fand ich die Musik immer etwas fad und die Story dürftig. The Seventh House war von den neueren CDs der Band nach meiner unmaßgeblichen Meinung die beste. Es sind zweifellos ein paar Langeweiler drauf, aber die besseren Tracks wie z.B. der Titelsong, sind überzeugender aufgebaut, als das, was man auf Dark Matter findet. Ich war schon im Vorfeld nicht besonders erfreut darüber, dass es auf der neuen CD ein 25-Minutenstück geben würde. So lang sind die meisten Symphoniesätze von Beethoven nicht, und als Jahrhundertkomponisten würde ich die Jungs von IQ nun wirklich nicht gerade bezeichnen.
Ich finde IQ sind eine Spaß-mach-Band. Live bringen sie das wunderbar rüber, und so höre ich auch ihre Alben. Dark Matter hat mich weder groß überrascht noch groß enttäuscht. Dass der eine Subterranea besser findet, der andere The Seventh House und der dritte Dark Matter, ich befürchte, das liegt vor allem daran, dass sich diese Alben alle nur sehr graduell unterscheiden. Der eine mag halt lieber Erdbeereis und der andere lieber Schokoladeneis, aber Eis bleibt es in beiden Fällen. IQ gehören jedenfalls zu den Gruppen, die ihre Rezepte im Griff haben, und das ist doch eigentlich prima.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
1.7.2011 |
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Hier eine kurze "Zu-Wort-Meldung" zu einem Album, dass nun schon einige Zeit meinen CD-Player und meine Ohren mit Beschlag belegt hat... IQ ist einer von den Klassikern des Neo-Prog, der bisher komplett an mir vorbeigegangen ist (der andere ist, hm, Marillion, wenn auch nicht komplett). Das hat vielfältige Gründe, von denen ein paar in den "babyblauen Annalen" offenbart werden. Wer's wissen will, also dort nachlesen ;-)
Von IQ hatte ich bisher also nichts, und einen Backkatalog nachkaufen wollte ich nicht, da es einfach zu viele interessante Neuveröffentlichungen gibt. Aber vom schlechten Gewissen geplagt, etwas zu verpassen, habe ich mir trotzdem "Dark Matter" zugelegt... und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!
Absolut schöne, mitreissende keyboardlastige Rockmusik mit einer gewissen Portion "Schmackes" von der Gitarre. Toll produziert, geschmackvolle Sounds und für meine Ohren auch richtig gut komponiert. Anfänglich hatte ich etwas mit dem "Gesang" von Peter Nicholls zu kämpfen, aber jetzt empfinde ich das eigentlich eher als Markenzeichen, ein Stilmerkmal ohne das die Songs wahrscheinlich gar nicht richtig wirken würden. Besonders beeindruckend ist in dieser Hinsicht für mich die Sympho-Ballade "Red Dust Shadow".
Ein absoluter Ohrwurm ist ausserdem das relativ rockige "Born Brillant" mit seinem pumpendem (Synthie?-)Bass. Einfach nur geil ;-))
RJGs Beethoven-Einwurf ist interessant und hat mich etwas nachdenklich gemacht: Aber Entwarnung, wie so oft, gibt es hier keinen durchkomponierten 25-Minuten-Monstertrack (daran würden wahrscheinlich die meisten Prog-Acts grandios scheitern), sondern eine gelungene Suite aus mehreren Teilen, die akustisch klar erkennbar sind (und im Booklet auch ehrlicherweise aufgeschlüsselt sind). Solche Longtracks finde ich echtes "Futter für die Ohren" und das ist ein wichtiger Punkt, warum ich Prog-Fan bin.
Fazit: Wenn man gut gemachten, melodischen Rock auf dem Fundament des Neo-Prog mag, sollte man nicht auf IQ, mindestens nicht auf "Dark Matter", verzichten. Das werde ich mir auch merken und sicherlich noch das eine oder andere Mal kaufend tätig werden ;-)
| Anspieltipp(s): |
Red Dust Shadow, Born Brilliant |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.7.2004 |
| Letzte Änderung: |
29.7.2004 |
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Ganz anders (in Bezug zum Livealbum "Forever Live" ? siehe meine dortige Rezi) verhält es sich beim neuen IQ-Album. Peter Nicholls ist immer noch sofort zu erkennen ? aber er kann singen. Richtig! Klasse. So nützt man die Zeit zwischen zwei Alben sinnvoll ;-) mit Gesangsunterricht.
Und Herr Orford hat zu Weihnachten neue Ausrüstung bekommen. Gerade die verschiedenen Stimmungen, die er durch seine Instrumente erzeugt, gefallen mir hier auf dem Album besonders. Kein 80er Gedudel mehr: ebenso ein dicker Punkt für die Band.
5 Songs sinds, und ich vergebe 2 x sehr gut, 2 x gut und 1 x befriedigend ? setzen, danke.
Sacred Sound ist ein schöner, anscheinend IQ typischer Song (ich kenne nur das Album und das angesprochene Livealbum): knapp 12 Minuten stimmungsvoller Prog. Der erste gute.
Red dust shadow gefällt mir, auch ohne dass ich ihn jetzt genauer beschreiben könnte, schwankt zwischen 2 und 3 und geht mit der besseren Note durchs Ziel.
You never will ? der einzige Song, den ich vorab durch den Sampler des Eclipsed Magazins schon kennengelernt hatte. Und der Grund, warum ich zögerte das Album zu kaufen. Das hier ist ganz nett und schön, aber plätschert vorbei, ohne irgendwie hängenzubleiben. Zu glatt, nicht schlecht, aber halt auch nicht gut und drum gibt?s hier ? befriedigend.
Dann kommt Born brilliant ? und wenn das Eclipsed diesen Song für den Sampler genommen hätte, wäre ich wohl am Erstverkaufstag in den Laden gelaufen. Bedrohliche unterschwellige Stimmung macht den Song von Anfang an spannend, und das einzige was hier schlecht ist: er ist mit 5.20 Minuten viel zu kurz geraten. Den hätte ich gerne doppelt so lange mit dieser Spannung, dieser Atmosphäre. Vielen Dank, eine 1.
Harvest of souls beschließt mit über 24 Minuten das Album. Verschiedene Songteile mit verschiedenen Stimmungen gehen wunderbar fließend ineinander über. Ruhige, rockige, stellenweise sogar etwas harte Teile wechseln mit proggigen, angefrickelten Stellen und erinnern mich beim Teil "Mortal procession" (alle Songteile haben eigene Titel) herrlicherweise an das große "Supper?s Ready". Und da das schon so ziemlich die beste Referenz ist, die man einer Band erweisen kann, gibt es hier natürlich die volle 1.
Ein modernes Prog-Album, sehr gut produziert, das wirklich gefällt. Einen höheren Genuß-Faktor als die Neue meiner geliebten Flower Kings hat es hier auch noch.
| Anspieltipp(s): |
Born brilliant, Harvest of souls |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.8.2004 |
| Letzte Änderung: |
10.8.2004 |
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Sicherlich kann der kritische Hörer beim Genuss des aktuellen Outputs von IQ den Briten vorwerfen, auf Nummer sicher zu gehen und sich vieler bekannter Elemente aus der eigenen Vergangenheit zu bedienen. Hier ist der Grat zwischen einer willkommenen Stilsicherheit und einer vorzuwerfenden Aufwärmung alter Ideen natürlich recht schmal. Einige Passagen wirken auf Anhieb vertraut und sind sofort als typisch für den Sound der Engländer erkennbar. Dennoch handelt es sich hier keinesfalls um eine sture Aufwärmung altbekannter Stilmerkmale, sondern eher um eine Bündelung der langjährigen Stärken des Neoprog-Aushängeschildes. Hierzu gehören in erster Linie die symphonisch-breitflächigen Keyboardsounds von Martin Orford, der hier verstärkt in die Retrokiste greift und auch mal in Form von Mellotronsamples erhabene Chorsequenzen beisteuert. Die Saitenbearbeitung von Mike Holmes variiert wie eh und je zwischen dynamischen Riffs und jubilierenden Höhenflügen. Die Rhythmussektion in Person von John Jowitt und Paul Cook präsentierte sich selten derart variabel. In kraftvoller Manier verleiht der pumpende Bass dem breitwandigen Neoprog die notwendige Dynamik.
Peter Nicholls steuert wiederum emotionalen Gesang bei und veredelt die Kompositionen mit einer Mixtur aus ergriffener Melodramatik sowie zerbrechlich-wehleidigen Einschüben. Trotz der geboten Bandbreite des neoprogressiven Pomps wirkt der musikalische Inhalt aber nicht überladen bzw. überfrachtet. Es wird stets auf wohl dosierte atmosphärische Elemente Wert gelegt, was mit einem eleganten Songwriting einhergeht. Ohne jeden Zweifel haben IQ mit "Dark Matter" ihre Ausnahmestellung in ihrem Metier untermauert.
| Anspieltipp(s): |
Sacred Sound, Born Brilliant |
| Vergleichbar mit: |
wohl am ehesten mit IQ |
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| Veröffentlicht am: |
19.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
19.10.2004 |
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Im Februar 2008 wurde dieses Album von GEP als Vinylausgabe in limitierter Auflage (1500 copies) veröffentlicht. Zur Musik ist bereits alles gesagt worden. Deshalb nur noch ein paar kurze Ergänzungen. Die Langrille bietet sauberen Klang und das Cover, welches ich in seiner Farbzusammensetzung schon immer klasse fand, wirkt in Übergrösse noch um einiges besser.
Bis jetzt wurden davon allerdings nur lausige 20 Exemplare verkauft.
Ein tolles Album, aber wohl nur etwas für Sammler.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.5.2008 |
| Letzte Änderung: |
30.5.2008 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IQ
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