Highly Strung
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Chris Lawrence |
Contrabass |
| Nigel Warren-Green |
Cello |
| Ian Mosley |
Drums |
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| Nick Magnus |
Keyboards & Devices |
| Steve Hackett |
Guitars & Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Camino Royale
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5.25
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| 2. |
Cell 151
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3.30
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| 3. |
Always Somewhere Else
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3.57
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| 4. |
Walking Through Walls
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3.45
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| 5. |
Give It Away
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4.05
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| 6. |
Weightless
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3.25
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| 7. |
Group Therapy
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5.40
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| 8. |
India Rubber Man
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2.30
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| 9. |
Hackett To Pieces
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2.35
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| 10. |
Guitar Boogie
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2.11
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| 11. |
Walking Through Walls
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5.55
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| 12. |
Time Lapse At Milton Keynes
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3.52
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| Gesamtlaufzeit | 46:50 |
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Rezensionen

Nach der kommerziell relativ erfolgreichen Pop-Rock-Scheibe "Cured", die mit minimalem Aufwand realisiert wurde, gibt es auf "Highly Strung" wieder ein menschliches Rhythmusteam, bestehend aus dem hervorragenden Schlagzeuger Ian Mosley (später bei Marillion) und Chris Lawrence am Contrabass.
"Highly Strung" ist, was die Gesangstracks anbelangt, richtungsmäßig der Vorgängerscheibe recht ähnlich, es ist radiogerechter Pop-Rock, diesmal mehr amerikanischer Prägung, mit einigen Frickeleien. Die Platte brachte sogar gar eine Hit-Single, "Cell 151", hervor. Von dieser Sorte ist auch "Walking through walls", was beim Joggen durch Hyde Park entstand. Wirklich sympathisch in dieser leichten Pop-Rock Kategorie ist "Give it away", mit guten Instrumental-Passagen.
"Weightless" ist eine mittelmäßige, durch Hang-Gliding über Rio de Janeiro inspirierte Ballade; solche Erlebnisse müßten eigentlich zu besseren Songs anregen. Für meinen Geschmack ist die zuckersüße Ballade "India Rubber Man"
textlich und melodisch etwas zu seicht ausgefallen. Dieser Song gerät durch Hacketts Gesang gefährlich in die Kitschnähe.
Schon wieder sind für mich die frickelnden Instrumentals die Highlights einer Hackett-Platte, wie z.B. "Always somewhere else", was auch teilweise an "Wot Gorilla" von der Genesis Scheibe "Wind and Wuthering" erinnert. Durch Steves Gitarrenspiel gewinnt der sonst nur nette Instrumentaltrack "Group Therapy" einiges an Attraktivität. Darauf soliert Hackett im Dialog mit Keyboarder Nick Magnus. Die Scheibe endet instrumental mit gleichem Thema ("Hackett to Pieces"), mit dem sie auf "Camino Royal" begann, nett aber unspektakulär.
Das gilt auch für die ganze Platte: gefällige, von hervorragenden Musikern dargebotene, radiogerechte Pop-Rock-Musik, mit einigen ausgezeichneten Instrumentalparts.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
27.4.2002 |
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Anfang 2007 wurde dieses Album, ebenso wie der Vorgänger Cured, in einer Remaster-Ausgabe mit Bonustiteln veröffentlicht. Da habe ich dann doch endlich mal meine alte Schallplattenausgabe ersetzt. Wenn man direkt bei Camino Records bestellt, erhält man eine von Hackett signierte Ausgabe - wobei es sich bei der Signatur allerdings auch um das Gekritzel eines Dreijährigen handeln könnte.
Ich muss gestehen, dass ich Highly Strung schwächer in Erinnerung hatte. Um es aber gleich vorweg zu nehmen: es ist immer noch ein schwaches Album.
Hauptübel dieser Scheibe ist, dass die Musik über weite Strecken penetrant auf AOR getrimmt ist. Dadurch geht manch guter Ansatz in Form von Hacketts immer noch beeindruckendem Gitarrenspiel leider komplett unter. Die besonders nervigen Cell 151 und Walking Through Walls zeigen dieses Problem deutlich und gehören für mich zu den Tiefpunkten dieses Albums, wozu auch Hacketts Gesang beiträgt. Hackett ist bekanntlich alles andere als ein begnadeter Sänger, aber in den meisten Fällen finde ich seinen Gesang halbwegs passabel. Hier dagegen klingt er vielfach gepresst, bemüht oder einfach nur affektiert.
Zu den Pluspunkten gehört neben den instrumentalen Stücken noch das einleitende Camino Royal, das mich etwas an Genesis' Wind And Wuthering erinnert.
Die Remaster-Ausgabe kommt mit drei Bonustiteln. Neben einer 12"-Version von Walking Through Walls (die kurze ist mir schon zu lang...) sind dies das Chuck-Berry-Cover Guitar Boogie, ein ganz witziges Rock'n'Roll-Stückchen, das in den 80ern des öfteren bei Konzerten als Zugabe gespielt wurde (hier ist es allerdings eine Studioaufnahme), sowie das Akustik-Gitarrenstück Time Lapse at Milton Keynes.
Wie gesagt, dies ist kein Glanzpunkt in Steve Hacketts Diskographie. Dennoch haben andere Prog-Größen in den 80ern schlimmeres verbrochen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.1.2007 |
| Letzte Änderung: |
1.2.2007 |
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