A New World Record
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
9/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jeff Lynne |
Lead Vocals, Guitars, E-Piano |
| Bev Bevan |
Drums, Percussion, Backing Vocals |
| Richard Tandy |
E-Piano, Piano, Moogs, Mellotron, Guitars, Backing Vocals |
| Kelly Groucutt |
Bass, Backing Vocals |
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| Mik Kaminski |
Violin |
| Hugh McDowell |
Cello |
| Melvyn Gale |
Cello |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Tightrope
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5:00
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| 2. |
Telephone Line
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4:38
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| 3. |
Rockaria!
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3:12
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| 4. |
Mission (A world record)
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4:24
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| 5. |
So fine
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3:55
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| 6. |
Livin' Thing
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3:31
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| 7. |
Above the Clouds
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2:16
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| 8. |
Do Ya
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3:45
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| 9. |
Shangri-La
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5:34
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| Gesamtlaufzeit | 36:15 |
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Rezensionen

Bereits auf "Face the music" begann Jeff Lynne mit seinem Electric Light Orchestra, die opulenten Arrangements der Vergangenheit zurückzufahren und vermehrt auf intelligent komponierte und arrangierte Popmusik zu setzen. Der kommerzielle Erfolg gab ihm in Recht: mit dem schwülstigen "Telephone line", der mit klassischem Gesang versetzten Rock'n'Roll-Nummer "Rockaria" und dem schwungvollen "Livin' thing" gelangen ihm die entsprechenden Charterfolge, die erst durch das nachfolgende Doppelalbum "Out of the blue" weltweit noch weiter getoppt werden sollten.
Auch wenn die Streicher immer mehr in den Hintergrund gedrängt wurden und zu schmückendem Beiwerk verkommen, enthält auch "A new world record" immer noch einige Ansätze, die mehr die sinfonische Seite des Electric Light Orchestra in den Vordergrund stellen. Ob nun das Intro zum dramatisch anschwellenden Opener "Tightrope", das schwelgerisch-verträumte "Mission", das etwas an die Beatles erinnernde "Above the clouds" oder auch der erst sachte, dann bombastisch davon schwebende Schlusspart von "Shangri-la": gute Popmusik muss keineswegs nur auf ausgelutschte Plattitüden zurückgreifen.
Eine kleine Ergänzung aufgrund der Ende 2006 erschienen Neuauflage unter dem Titel "30th Anniversary Edition": Neben informativen Liner Notes von u.a. Jeff Lynne, sowie ergänzenden Fotos im Booklet, bekommt man hier gleich 6 Bonustracks präsentiert. Zum Großteil handelt es sich dabei jedoch nur um verschiedene Mixe bzw. Instrumentalversionen der Titel "Telephone line" (2x), "Tightrope", "Above the clouds" und "So fine". Mit "Surrender" ist zwar ebenfalls eine bisher unveröffentlichte Nummer dabei, wobei die nette Rock'n'Roll Nummer sicherlich nicht zu essentiellen Tracks der Bandhistorie zu zählen ist.
Insgesamt ist diese Neuauflage für den Fan jedoch eine durchaus interessante Ergänzung des bisherigen Materials.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.1.2005 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2012 |
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Hier fängt das ELO an, für mich uninteressant zu werden, auch wenn "A New World Record" zu meinen Lieblingsplatten gehörte, als ich 12 war ;-)
"So Fine" finde ich einen absoluten Griff ins Klo, ein peinlicher Versuch, wie die Beach Boys zu klingen. "Livin' Thing" könnte auch "Evil Woman 2" (siehe "Face the Music") heißen, so ähnlich sind beide Songs aufgebaut. Da hatte man wohl Hitparadenblut geleckt? "Mission" schließlich schrammt mir ein bisschen zu nah an der Kitschgrenze vorbei.
Auf der Positivseite zu vermerken sind die symphonischen Ansätze in "Tightrope" und "Shangri-La", der Kontrast von wildem Rock'n'Roll und Operngesang in "Rockaria", oder der krachende Rocker "Do Ya", der ursprünglich für Jeff Lynnes frühere Formation The Move entstand. Schließlich noch "Telephone Line", das ich gar nicht so schwülstig finde. Außerdem hat dieses Stück mich überhaupt erst auf das ELO aufmerksam gemacht, als es damals in der HR3 Hitparade lief:-)
Insgesamt also etwas durchwachsen. Wer "Face The Music" schon zu poppig findet, sollte die Finger von "A New World Record" lassen.
| Anspieltipp(s): |
Tightrope, Telephone Line |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.1.2005 |
| Letzte Änderung: |
19.1.2005 |
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Meine Wiederentdeckung des Jahres 2006. Die 30 anniversary edition ist schuld. ELO ? da war doch mal was ?
?Livin? thing? in der Hitparade, damals noch donnerstags, auf HR 1 mit dem unverwechselbaren Werner Reinke. Nirgendwo sonst konnte ?carpet crawler? auf ?Marleen? prallen. ??einer von den beiden muss dann geh?n??. Nirgendwo sonst konnte man erfahren, dass Stevie Wonder mit ?I wish? allen Putzfrauen dieser Welt ein Denkmal setzt. Und was rief Elton John Kiki Dee am Ende einer durchzechten Nacht auf dem Weg zur Toilette nach? Richtig: ?Don?t go breaking, my heart!? Reinkes Dolmetscherinstinkt war einzigartig. Daran musste einfach mal erinnert werden.
Man legt diese CD in den Player und schon ist 1977. Das war auch die Zeit, in der der ARD Musikladen vom Undergroundimage zur Puffkulisse wechselte und vorwiegend c-und d-prominente Hupfdohlen präsentierte. Das Elektrische Leicht Orchester ? ja, auch so lässt sich das übersetzen - ist dort zwar nie aufgetaucht, hat sich schrittweise allerdings auch dem Zeitgeist gebeugt, wie Jochen bereits erwähnte. Rockaria klingt irgendwie so, als müsste jeden Moment der ?Dancing Queen?- Refrain ertönen. ?Tightrope? hat eine gehörige Portion ?New York City? von T.Rex verdaut. In ?So fine? kommt ein Motiv vor, das etwas später einen Hit für Paul Niklas abwarf: ?Dancin? with the captain?. Einige Jahre darauf wurde die Tonfolge dann vollens prostituiert und verdreckte die Hitparaden der frühen 80er als ?Get fresh - on the weekend?. Wurde Lynne da beklaut, oder hat er das unter Pseudonym selber veranlasst? Seine späteren Xanadu-Sünden lassen da durchaus Spekulationen zu.
Nichtsdestotrotz ist ?So fine? eine unschuldige feine Nummer und der ?Neue Weltrekord? mir die liebste Platte vom ELO. Warum? Weil: - Jeff Lynne wie immer mit voller Nase singt. (Gut, dass ist eventuell auch eine verzichtbare Neuigkeit.) - ?Livin? Thing? nicht das Plagiat -, sondern die Steigerung von ?evil woman? ist; und das liegt wiederum vor allem am Text, weil sich die 3 ?i? in ?Livin? Thing? prägnanter singen lassen als die rundere Floskel ?evil woman? vom Vorgängeralbum; - ?Telephone line? eine absolut unkapputtbare Nummer ist und deshalb - letztens die Bonustracks ein besonderes Lob verdienen, da die beiden Alternativ Mixe eben dieser Melodai den ganzen Anhang wie eine Mini-Oper erscheinen lassen, denn zuerst erklingt der Übersong mit hörbar anderer Phrasierung im Gesang und abschließend nach allen anderen Beigaben als instrumentales Grand Finale.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
CCR? Simple Ohrwürmer en masse, die niemals Staub ansetzen |
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| Veröffentlicht am: |
23.12.2006 |
| Letzte Änderung: |
23.12.2006 |
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