If I Could Do It All Over Again, I'd Do It All Over You
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Decca |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Richard Sinclair |
Bass, Gesang |
| Pye Hastings |
Gitarre, Gesang |
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| David Sinclair |
Orgel, Klavier, Cembalo |
| Richard Coughlan |
Schlagzeug |
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Gastmusiker
| Jimmy Hastings |
Saxophon, Flöte |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
If I Could Do It All Over Again, I'd Do It All Over You
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3:05
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| 2. |
And I Wish I Were Stoned / Don't Worry
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8:12
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| 3. |
As I Feel I Die
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5:12
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| 4. |
With an Ear to the Ground You Can Make It / Martinian / Only Cox / Reprise
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9:51
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| 5. |
Hello Hello
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3:44
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| 6. |
Asforteri
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1:20
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| 7. |
Can't Be Long Now / Francoise / For Richard / Warlock
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14:17
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| 8. |
Limits
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1:32
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| 9. |
A Day in the Life of Maurice Haylett
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5:40
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| 10. |
Why? (And I Wish I Were Stoned)
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4:22
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| 11. |
Clipping the 8th (Hello Hello)
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3:13
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| 12. |
As I Feel I Die
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4:39
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| Gesamtlaufzeit | 65:07 |
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Rezensionen

Lange Jahre war dieses Album vergriffen, jetzt liegt Caravans Zweitling in einer Remaster Version vor, zusammen mit den nachfolgenden Alben bis "Cunning Stunts", und alle sind noch mit Bonusmaterial versehen.
Auf "If I Could..." finden Caravan bereits zu ihrem klassischen Stil. Der Titelsong ist ein kurzes, flottes, humoristisches Stückchen, das seinen Reiz vor allem aus dem stimmlichen Kontrast der beiden Sänger bezieht. Schön ist auch das Orgelsolo in der Mitte des Songs. "And I Wish..." beginnt noch etwas im leicht 60s Pop beeinflussten Stil, der auch Caravans Debutalbum prägte. In der ersten Hälfte ist es in bedächtigem Tempo gehalten, danach wird es schneller, und Pye Hastings legt sogar ein kurzes Solo hin; bei den frühen Caravan spielt die Gitarre sonst keine große Rolle. Auch das folgende "As I Feel I Die" steht stilistisch noch in der Tradition des Vorgängeralbums. Zunächst beginnt es sehr langsam und schwermütig, dann geht es abrupt in einen flotten Teil mit schöner Orgel über.
In der knapp zehnminütigen Suite "With an Ear..." zeigt sich dann erstmals der leicht jazzige, manchmal von folkigen Anklängen durchsetzte Stil, der auch die beiden großartigen Nachfolger "In the Land of Grey and Pink" und "Waterloo Lily" prägen sollte. Lange, fließende Instrumentalparts, bei denen mal die Orgel, mal Saxophon oder Flöte etwas mehr in den Vordergrund treten, ohne dass es zu ausgeprägten Soli (oder gar zum berüchtigten "selbstverliebten Genudel") kommen würde. Gesang wird hier nur sparsam, aber dennoch effektvoll eingesetzt.
Nach zwei kürzeren, etwas bizarren Songs folgt eine weitere Suite, die meist nur "For Richard" genannt wird und nicht nur der Höhepunkt dieser CD, sondern eines der besten Stücke im gesamten Caravan Repertoire ist. Nach einem sanften, lyrischen Auftakt mit wunderschöner Flöte und federleichtem Gesang von Pye Hastings (an sich finde ich seine Stimme ein bisschen "piepsig", aber in solchen Momenten passt keine andere besser) folgt ein langer Instrumentalteil. Orgel, Saxophon und Flöte umschlingen sich, immer wieder tritt eines dieser Instrumente eine kurze Zeit in den Vordergrund, um von einem anderen wieder verdrängt zu werden, dazu liefern Bass, Gitarre und Schlagzeug ein solides Rhythmusfundament. Dabei wirkt "For Richard" nie bemüht, das Stück fließt einfach so dahin. Ein wenig fühle ich mich hier an Kraans hervorragendes 1975er Livealbum erinnert, allerdings ist "For Richard" dann doch nicht ganz so jazzorientiert.
Mit "Limits" folgt dann zur Erholung ein leichteres Stückchen, bei dem Jimmy Hastings mal wieder an der Flöte brilliert.
An Bonusmaterial erhält die neue CD Ausgabe von "If I Could..." Demo Versionen einiger Albumsongs sowie den Song "A Day in the Life of Maurice Haylett", benannt nach dem Toningenieur der Band.
Fazit: der erste Höhepunkt im Schaffen von Caravan, für Canterbury Interessierte unverzichtbar, für jeden anderen dringend empfohlen!
| Anspieltipp(s): |
With an Ear..., For Richard |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.4.2002 |
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"If I Could Do It All Over Again, I'd Do It All Over You" ist vielleicht schon mein Lieblings-Caravan-Album. Für die meisten Fans scheint dies "In the land of grey and pink" zu sein, aber ich mag einfach den rohen Sound und die verhältnismässige Kraft, die Caravan hier noch ausstrahlen lieber. Vor allem der energetische, mitreissende Jams "For Richard" verleiht dem Album Flügel, die dem manchmal allzu understateden "In the land..." m.E. fehlen.
Sehr empfohlen für alle Canterbury-Entdecker.
| Anspieltipp(s): |
Can't Be Long Now / Francoise / For Richard / Warlock |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
3.6.2002 |
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