Aqua
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Brain |
| Durchschnittswertung: |
9.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Edgar Froese |
Synthesizer, Orgel |
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Gastmusiker
| Christoph Franke |
Synthesizer (1) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
NGC 891
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13:50
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| 2. |
Upland
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6:10
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| 3. |
Aqua
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17:00
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| 4. |
Panorphelia
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9:45
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| Gesamtlaufzeit | 46:45 |
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Rezensionen

"Aqua" war das erste Soloalbum des "Tangerine Dream"-Gründers, gleichzeitig war es auch die erste Schallplatte, die mit Kunstkopf-Technologie aufgenommen wurde. Der musikalische Stil entspricht im Großen und Ganzen dem der TD-Alben der frühen Siebziger, speziell "Zeit", "Atem" und "Phaedra".
"NGC 891", benannt nach einer Galaxie, steht mit seinem rhythmischen Sequencer-Muster am stärksten in der Tradition der klassischen Tangerine Dream. Hier wird Froese noch von seinem Bandkollegen Christoph Franke unterstützt. Das folgende "Upland" erinnert dagegen mehr an die frühen TD-Werke: freie elektronische Geräusche bilden die Grundlage für ein langes, mächtiges Orgelsolo.
Das lange Titelstück würde ohne weiteres auch auf das zwei Jahre zuvor erschienen "Zeit" passen. Über nervös pulsierenden, blubbernden Synthies und Naturgeräuschen wogt langsam eine fast schon statische elektronische Klangfläche auf und ab. Beim abschließenden "Panorphelia" dominiert das Mellotron, begleitet wieder von diversen elektronischen Geräuschen.
Verglichen mit den "Tangerine Dream"-Platten aus dieser Zeit bietet "Aqua" sicherlich nichts weltbewegend Neues, dennoch handelt es sich um ein faszinierendes Stück elektronischer Musik.
| Anspieltipp(s): |
Upland, Aqua |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
16.5.2012 |
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Auch "Aqua" (wie die meisten seiner Soloalben) wurde 2004 von Edgar Froese neu bearbeitet und 2005 mit neuem Cover auf dem eigenen Label Eastgate veröffentlicht.
Der Titeltrack erhielt größtenteils einen "zeitgemäßen" Rhythmus, der dem Stück fast schon funkig-trancige Züge verleiht. Bei den anderen Stücken sind die Änderungen allerdings nicht so gravierend. In "Panorphelia" und "NGC 891" wirken digitale Keyboards unterstützend und weitgehend unauffällig mit, ohne die Atmosphäre der Originale zu zerstören. Allerdings wurden die beiden Stücke jeweils um mehrere Minuten gekürzt. An "Upland" von 2005 fällt mir nur noch der bessere Sound auf. Mit "Upland dawn" gibt es noch zusätzlichen Track, der auf der Basis von "Upland" zunächst diverse avantgardistische Effekte bietet. Darauf folgt zu kräftigem Rhythmus ein nicht besonders originelles Keyboardthema a la Harold Faltermeyer.
Da ich mich nie so richtig für die Originalaufnahmen von "Aqua" erwärmen konnte, stören mich die Bearbeitungen von 2004/05 nicht. Bei denjenigen, die "Aqua" im Original geschätzt haben, werden Teile des Titeltracks in der 2005er Version möglicherweise für leichtes Entsetzen sorgen. Viel besser fände ich eine Doppel-CD mit der alten und neuen Version. Mit einer einzelnen CD als Neuauflage wird einfach die Geschichte korrigiert, was ich nicht wünschenswert finde.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.12.2006 |
| Letzte Änderung: |
28.12.2006 |
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