Live
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Spiegelei/EMI |
| Durchschnittswertung: |
11.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peter Wolbrandt |
Gitarre, Gesang |
| Jan Fride |
Schlagzeug |
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| Hellmut Hattler |
Bass, Gesang |
| Johannes A. Pappert |
Altsaxophon |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Jerk of Life
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5:09
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| 2. |
Nam Nam
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15:09
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| 3. |
Holiday am Matterhorn including Gipfelsturm
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12:59
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| 4. |
Sarahs Ritt durch den Schwarzwald
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6:00
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| 5. |
Andy Nogger
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3:30
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| 6. |
Andy Nogger - Gutter King
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6:59
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| 7. |
Hallo Ja Ja, I don't know
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10:18
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| 8. |
Lonesome Liftboy
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5:12
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| 9. |
Kraan Arabia
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12:30
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| Gesamtlaufzeit | 77:46 |
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Rezensionen

Kraan gehört zu den Gruppen, die man nicht genug loben kann. Nicht zuletzt gilt das für das Live-Album. Wenn man - was zumindest bei mir des öftern vorkommt - von Prog-Klischees die Nase voll hat, sich vor Schwulst-Lyrics ekelt, gnadenlos geschmacklose Cover nicht mehr sehen, prätentiösen Soundbombast nicht mehr hören und aufgeblasenes Geschwafel über ewige musikalische Wahrheiten nicht mehr ertragen kann - dann, ja, dann ist es Zeit für Kraan: Hier wird gezeigt, wie Musik klingt, die aus Musik gemacht ist. Das Zusammenspiel des berühmten Hattler-Basses mit Gitarre und Schlagzeug erzeugt einen Drive, der im Prog nicht gerade sehr häufig zu finden ist.
Das wäre mein Wunschtraum: Daß sich möglichst viele neoprogressive Bands bei Kraan inspirieren lassen, umgehend zu besseren Menschen werden, dem Keyboarder eine Hand auf den Rücken binden, den Sänger knebeln, dem Graphiker seine scheußliche Coverzeichnung um die Ohren hauen, schweigend ihre Instrumente nehmen und anfangen - zu spielen.
(Juni/2001)
| Anspieltipp(s): |
Nam Nam |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
2.5.2002 |
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Prog ohne Keyboards - da werden manchem Prog-Fundamentalisten sicher die Haare zu Berge stehen. Aber mit ihren langen Jazz-Funk-Rock-Improvisationen passt die 1971 gegründete Formation Kraan sowieso nicht in gängige Prog Klischees. Nachdem ihre Platten lange nicht erhältlich waren, kann man sich jetzt endlich wieder von ihren Qualitäten überzeugen, und das 1975 erschienene Livealbum eignet sich da gut zum Einstieg.
Wie schon erwähnt, ist die Kraan Musik sehr jazzbeeinflusst; es handelt sich aber mehr um Jazz der "lockeren" Art. Die Stücke fließen pulsierend dahin, vor allem von Hellmut Hattlers exzellentem Bass angetrieben, die Gitarre bringt immer wieder interessante Soli, die aber nie nach "selbstverliebtem Genudel" klingen. Am überraschendsten sind die Töne, die Johannes Pappert seinem Saxophon entlockt: mal klingt es wie eine Violine, dann mal wieder wie ein Synthie, aber eigentlich kaum mal wie ein Saxophon.
Auch in den langen Titeln klingt die Musik nie bemüht, alles wirkt wie locker aus dem Ärmel geschüttelt. Gesungen wird übrigens kaum, was aber kein Nachteil ist, denn Gesang ist nicht gerade die Stärke dieser Band. Nur der Song "Andy Nogger" hat etwas mehr Text.
Fazit: ein Muss für Jazz-Rock interessierte.
| Anspieltipp(s): |
Nam Nam, Holidays am Marterhorn |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
6.2.2006 |
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Jetzt ist es wohl an der Zeit, dass ich leicht den Miesepeter spiele... Aber nur leicht, denn auf jeden Fall ist "Live" ein nettes, erfrischendes Live-Album, in dem beschwingt und sehr spielfreudig musiziert wird. Aber dennoch: ein bisschen mehr Power und Rotz darf der Jazzrock für mich schon haben, um mich endgültig zu begeistern, und das fehlt mir hier einfach. Es muss ja kein Schwulst und kein Bombast sein, aber fetten Druck und "Wow"-Effekte dürfen schon sein...
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
22.5.2002 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kraan
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