Time, Space And The Electric
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Todd Grubbs |
Guitars, Keyboards, Mandolin |
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Gastmusiker
| Derek Sherinian |
Keyboards |
| Don Preston |
Moog |
| Jeff Henry |
Drums, Percussions |
| Mark Prator |
Drums, Percussions |
| Bo Smith |
Vocalizations |
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| Alan Tatum |
Bass |
| Sean Malone |
Bass |
| Patrick Bettison |
Bass |
| John Wesley |
Guitar |
| Ralph Santolla |
Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Time, Space and the Electric
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1:07
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| 2. |
Thank you Mr. Maniac
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3:47
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| 3. |
The Fearless Future
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5:15
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| 4. |
Dreaming Aboard An Alien Aircraft
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7:17
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| 5. |
Edith
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4:28
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| 6. |
The Electric Life
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6:52
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| 7. |
A View From Inner Space
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5:07
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| 8. |
The Argument
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3:59
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| 9. |
You Are Here
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4:14
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| 10. |
The Ballad of Emy and LU
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4:43
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| 11. |
Curved Time
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4:56
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| Gesamtlaufzeit | 51:45 |
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Rezensionen

Oh, oh, ein instrumentales Progmetal-Album. Von einem Gitarristen! Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ich genau wusste ? ohne vorher einen einzigen Ton gehört zu haben ? was mich da erwartet: Griffbrettgewichse ohne Punkt und Komma, Tonleitern rauf, Tonleitern runter, möglichst schnell und ohne Rücksicht auf Songwriting, Melodien oder sowas wie Gefühl. Hauptsache jeder hört, dass man der tollste Gitarrist aller Zeiten ist.
Ob das bei Todd Grubbs anders ist? Naja, nicht wirklich. Ziemlich viele Gastmusiker hat der Herr Grubbs um sich gescharrt. U.a. auch den Meister aller instrumentalen Progmetal-Alben himself: Derek Sherinian, der direkt bei 3 Songs sein Keyboard malträtiert. Zum einen beim typischen, klischeetriefenden Opener ?Time, Space and the Electric?, beim überraschend eingängigen ?The Fearless Future? und beim recht hörbaren, ruhigen ?Edith?, welches er mit sanften Pianoklängen veredelt.
Das ebenfalls recht eingängige ?The Electric Life? ?wird durch die Hilfe von Fretless Bass und Chapman Stick-Experte Sean Malone (Gordian Knot, Cynic) deutlich aufgewertet, der dem Protagonisten Grubbs ? Gott sei Dank! ? ein wenig die Show stiehlt. Bei ?A View From Inner Space? gesellen sich noch Chris Poland und der gute John Wesley dazu, machen den Song aber leider nicht viel spannender als eine philosophische Diskussion über Schwarzbrot mit Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski.
Tastenurgestein Don Preston versucht mit einem kurzen, aber feinen Solo ?You Are Here? ein wenig aufzupeppen, was so lange gelingt, bis Grubbs wieder den Gitarrenlehrer raushängen lässt. ?Seht her, wie geil ich Gitarre spielen kann!? (?Sieh her, wie geil ich gähnen kann!?)
Dazwischen langweilt Grubbs mit den unspektakulären, total langweiligen ?Dreaming Aboard An Alien Aircraft?, ?The Argument?, ?Curved Time?, dem ruhigen ?The Ballad of Emy and Lu?, aus dem man echt hätte was machen können, und bestätigt leider wieder einmal meine anfänglichen Befürchtungen: Es braucht wirklich kein Mensch auf diesem Planeten ein weiteres instrumentales Progmetal-Album von einem Gitarristen.
Auch nach etlichen Hördurchgängen gehören nur die Songs mit Sherinian und Malone zu den wenigen positiven Eindrücken von ?Time, Space and the Electric?. Schlecht gespielt ist das Zeuch natürlich nicht, klar. Aber so essenzielle Zutaten wie Ideen und Melodien, bzw. einfach gutes Songwriting gehen hier ? wie immer ? so schnell unter, wie ein von der Mafia einbetonierter Pizzabäcker.
| Anspieltipp(s): |
The Fearless Future |
| Vergleichbar mit: |
Instrumentalen Progmetal-Alben von Gitarristen |
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| Veröffentlicht am: |
21.5.2008 |
| Letzte Änderung: |
21.5.2008 |
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