Tales of Ithiria
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Asis Nasseri |
guitar, grunts, vocals |
| Luz Marsen |
drums |
| Claudio Quarta |
guitar |
| Andreas Nad |
bass |
| Su Ehlers |
soprano |
| Veronika Kramheller |
soprano |
| Fiffi Fuhrmann |
tenore, crumhorn |
| Hans Wolf |
piano, organ, cembalo |
| Judith Marschall |
violin |
| Michael Stapf |
violin |
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| Ally Storch-Hukride |
violin |
| Steffi Hertz |
viola |
| Patricia King |
violoncello |
| Anna Batke |
flute |
| Johannes Schleiermacher |
violoncello |
| Ivica Kramheller |
violone |
| Florian Bartl |
oboe |
| Michael Schumm |
timpani, bells, classical percussion |
| Andreas Fuchs |
corno |
| Mark Pendry |
clarinet |
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Gastmusiker
| Mike Terrana |
speaker's voice |
| Dieter Roth |
solo & rhythm guitars |
| Lulyta Garza |
voice on "Hijo De La Luna" |
| Michael Gründel |
tenore |
| Sylvia Lindauer |
soprano |
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| Konrad Nägeli |
classical guitar |
| Julia Schweigger |
flute |
| Mathias Kirchgeßner |
guitar |
| Rebecca Faviola |
concert harp |
| Pre-Thiria Orchestra |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Origin
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1:57
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| 2. |
Tales of Ithiria
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8:07
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| 3. |
From Deep Within
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0:26
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| 4. |
Upon Fallen Autumn Leaves
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6:38
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| 5. |
In des Königs Hallen
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2:05
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| 6. |
La Terra Santa
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4:56
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| 7. |
Vor dem Sturme
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0:36
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| 8. |
The Sleeping Child
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6:12
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| 9. |
Hijo De La Luna
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4:21
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| 10. |
On These Endless Fields
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1:04
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| 11. |
The Hidden Sign
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6:25
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| Gesamtlaufzeit | 42:47 |
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Rezensionen

Einen Produktions-Overkill kann man Asis Nasseri sicherlich nicht vorwerfen. Nach vier Jahren Wartezeit erscheint nun das vierte Studioalbum von Haggard, das vierte in elf Jahren (wenn man das Livealbum mal außen vor lässt). Nun, wahrscheinlich ist es nicht einfach, immer wieder an die 30 Musiker unter einen Hut zu bringen und die komplexen Kompositionen auf Platte zu bannen.
Hat sich was getan bei Haggard? Eigentlich nicht so viel. „Tales of Ithiria“ stellt eine Fantasy-Geschichte um das fiktive Land Ithiria in den Mittelpunkt des Albums. Diesmal hat sich also Nasseri alles selbst ausgedacht und sich nicht von einer historischen Persönlichkeit inspirieren lassen.
Das Album beginnt mit einer ruhigen Einleitung, in der ein Erzähler, der später hin und wieder nochmals auftritt, aber nicht störend wirkt, in die Geschichte einführt, bevor dann die haggard-typische musikalische Schlacht eröffnet wird. Es entfaltet sich die Musik von Haggard, diese – für mich – immer noch unglaubliche Kombination aus Metal-Gitarren, profundem Bass, Grunzgesang (wieder etwas öfter als zuletzt, finde ich), Soprangesang, opulente Chöre, Trompeten, Geigen, Celli, Oboen, Flöten, lyrische Klavierpassagen, Cembalo, Orgel und harten Double-Bass-Drumgewittern. Klassische Musik verwoben mit mittelalterlichen Klängen und heftigem Metal. Das Kammerorchester liefert sich wieder wilde Duelle mit den Todesmetallern. Wiederum kann man sicherlich nicht behaupten, Haggard hätten sich musikalisch weiterentwickelt oder gar signifikant verändert, allenfalls in Nuancen werden andere Schwerpunkte gesetzt. Scheint so, also wäre das komplexe Konzept des Asis Nasseri nicht so ohne weiteres veränderbar.
Es gibt ein paar „Ausreißer“ auf dem Album, etwa wenn in „In Des Königs Hallen“ die Instrumentierung bis auf eine Art Posaunenchor zurückgefahren und eine fast sakrale Atmosphäre beschworen wird. Oder auch die Adaption von „Hijo De La Luna“, die Vertonung einer spanischen Legende, die ja schon zu zweifelhaften Hitparaden-Ehren gekommen ist. Die Haggard'sche Version ist zwar nicht schlecht, der reizvolle Gegensatz aus harten Gitarren und balladeskem Soprangesang wirkt auch hier, aber der Song wirkt im Albumkontext trotzdem wie ein Fremdkörper.
Neben allerlei Gegrunze wird wiederum in englisch, deutsch, latein und spanisch gesungen. Bei aller Inszenierung übertreiben es Haggard nie und bleiben auch in bombastischen Ausbrüchen nahezu filigran. Natürlich ist der Effekt des Überraschenden, des Neuen nun lange schon verbraucht. Mir gefällt allerdings diese ungewöhnliche musikalische Fusion immer noch sehr gut. Und wie schon gesagt, bei vier Alben in elf Jahren kann man jetzt auch nicht von Übersättigung sprechen, „more of the same“ ist es natürlich trotzdem. Andrerseits, welche andere Formation bietet schon derartige Musik in dieser Perfektion? Ärgerlicher finde ich da schon die relativ kurze Spielzeit, die dann zum Teil mit „Hijo De La Luna“ ein bisschen verschenkt wird.
Aber: Wer Haggard bisher schon mochte und wer diese Musik immer mal wieder genießen möchte, der kommt an „Tales of Ithiria“ gar nicht vorbei.
| Anspieltipp(s): |
vorne geht's los... |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.8.2008 |
| Letzte Änderung: |
31.8.2008 |
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