Voice in the Light
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Gary Wehrkamp |
guitar, keyboards, vocals |
| D.C.Cooper |
vocals |
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| Kurt Barabas |
bass |
| Nick D'Virgilio |
drums |
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Gastmusiker
| Michael Sadler |
vocals (13) |
| Trisha O'Keefe |
vocals (4,6,13), voice "Rachel" |
| Rick Fisher |
backing vocals (3,4,11) |
| Jim Roberti |
acoustic guitar (4) |
| Joe Stone |
guitar (3,10) |
| Chris Alla |
guitar (1) |
| Shawn Gordon |
keyboard solo (10) |
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| J.J. Astromsky |
voice "John" |
| Jackie Vade |
voice "Young Rachel" |
| Alan J. Ferone |
voice "Doctor LeFever" |
| William F. Crawford |
speech (5) |
| Moe Rock |
voice "Newscaster" |
| Junior Riehl |
voice "Auctioneer" |
| Heidi Kristen Crawford |
voice "Sarah" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Room 316
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1:33
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| 2. |
Friends forever
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2:56
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| 3. |
Coming of Age
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4:58
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| 4. |
Incident at Haldeman's Lake
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11:34
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| 5. |
Reflections Pt. 1
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3:21
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| 6. |
I promise you
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2:57
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| 7. |
Consummation Opus
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4:24
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| 8. |
Truth and Tragedy
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2:57
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| 9. |
Shattered Dreams
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13:29
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| 10. |
Viper
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5:36
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| 11. |
Betrayed by Love
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7:16
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| 12. |
Turning Point
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4:48
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| 13. |
Revelation
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13:06
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| Gesamtlaufzeit | 78:55 |
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Rezensionen

Schon bestimmt ein Jahr erhältlich, hat es dieses Album noch nicht auf diese Seiten geschafft. Gut, da gibt es sicherlich viele Alben, für die das gilt, aber sicherlich nicht so viele, die als Prog-Supergroup bezeichnet werden. Und die mit Gary Wehrkamp, Nick D'Virgilio, D.C. Cooper und Kurt Barabas mit zumindest in der Szene bekannten Namen aufwarten kann (auch wenn dieser Supergroup-Hype des Plattenlabels natürlich absonderlicher Quatsch ist, oder wer kennt gleich Under The Sun?).
Aber was ist dann das Problem von ?Voice in the Light?, diesem Debütalbum einer Retortenband namens Amaran's Plight? Ich schätze, das Problem heißt Gary Wehrkamp, seines Zeichens Cheffe bei Shadow Gallery und auch der Musical-Director dieses Werks. Zugegebenermaßen kenne ich die 'wichtigen' Werke von Shadow Gallery wie ?Tyranny? und ?Room V? nur vom weghören, aber wenn Kollege Kästner die Worte ?Der Sound, die Hintergrundgeschichte, die Texte, der Gesang, die Chöre, die Instrumentierung. Alles trieft vor Kitsch und Schmalz. Und zwar so, dass ich es wieder witzig finde? (über ?Tyranny?) schreibt, dann fühle ich mich sofort an ?Voice in the Light? erinnert.
?Voice in the Light? erzählt die Geschichte eines Mannes, der eine Nahtod-Erfahrung macht, als er als Teenager in einen eingefrorenen See einbricht. Er empfängt eine Nachricht von ?der anderen Seite? und irgendwann in seinem späteren Leben wird er sich der Nachricht wieder bewusst, verfolgt die Spur seiner Vergangenheit und trifft schwere Entscheidungen mit der Nachricht im Hinterkopf. Eine wichtige Rolle scheint auch eine gewisse Rachel zu spielen, deren Bilder vom Kleinkind bis zur Frau das Booklet bevölkern. Die Story beruht auf dem gleichnamigen Buch von John W. Crawford, der wohl auch die Idee zu einer Vertonung hatte und mit dieser an Wehrkamp herangetreten ist. Das kitschige Cover warnt schon ein bisschen davor, was einem hier wohl musikalisch bevorsteht.
So wird diese Geschichte mit allerlei hymnisch-bombastischem Melodic Rock mit Prog-Einsprengseln umgesetzt. Alles ist kräftig in Zucker-Watte gepackt, selbst wenn die Gitarren mal krachen, klingt das irgendwie brav und zurückhaltend. Die Produktion ist aufgeplustert und umspült den Hörer mit aufdringlichen Melodien, die erst eingängig, dann aber schnell nervig wirken. D.C. Cooper mit seiner weichen, relativ hohen Stimme, ist genau der Sänger, den solch eine Musik braucht, insofern die richtige Wahl. Ein ums andere Mal schrammt die Musik allerdings ganz knapp an der Banalitätskante vorbei, so dass das Album leider - siehe oben! - nicht besonders witzig wirkt. Es gibt auch ein paar ?Spielszenen? und Dialoge, die aber so sanft eingebunden werden, dass sie den musikalischen Fluss nicht stören.
Neben einigen gelungenen Gitarre- / Keyboard-Duellen und einigen guten Gitarrenpassagen, ist vor allem Nick D'Virgilio der Lichtblick des Albums. Sein satter Drumsound und sein groovendes Drumming sind eine echte Ohrenweide. Und zumindest in den Longtracks ?Incident at Haldeman's Lake? und ?Shattered Dreams? liefern Amaran's Plight richtig guten Stoff ab. Plötzlich gibt es mitreißende Ohrwurm-Melodien, engagierten Gesang und einigermaßen abgepfiffene Instrumentalpassagen, wie gesagt insbesondere von der Gitarre, und Rhythmuswechsel par excellence. Das ist richtig gut und macht immerhin schon mehr als ein Viertel des Albums aus. ?Geht doch!? möchte man ausrufen und ärgert sich zugleich, dass der Rest des Albums anscheinend wegen entweder schluderiger Arbeit oder zuwenig Inspiration so platt verschenkt wird. Tiefpunkt des Albums ist die Ballade ?Reflections Pt. 1?, eine Art ?Dust in the Wind? für Arme, welches gleich nach dem gelungenen Longtrack besonders böse auffällt.
Bei den Gästen sticht einem der Name Michael Sadler ins Auge, dessen Auftritt ? zumindest auf der regulären Version des Albums ? aber unspektakulär ist. Den Track ?Reflections Pt. 2?, auf dem er gerüchteweise seine längeren Passagen hat, gibt es nur auf der japanischen Edition als Bonustrack. Immerhin liefert Labelchef Shawn Gordon ein gutes Keyboard-Solo ab.
Fazit: Wer auf Melodic Rock mit ziemlich hohem Kitsch-Faktor und (leicht-)proggigen Elementen steht, der sollte ?Voice in the Light? mal eine Chance geben. Auch Shadow Gallery-Fans dürften hier Spaß haben. Alle anderen sollten jetzt auch wissen, was sie tun sollten.
| Anspieltipp(s): |
nur "Incident at Haldeman's Lake" und "Shattered Dreams" hören und glücklich sein ;-) |
| Vergleichbar mit: |
Journey, REO Speedwagon bis AOR-Kansas, so die Ecke halt... |
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| Veröffentlicht am: |
9.9.2008 |
| Letzte Änderung: |
9.9.2008 |
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