Everything That Happens Will Happen Today
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Todomundo |
| Durchschnittswertung: |
6/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| David Byrne |
Gesang, Gitarre, Keyboards, Percussion |
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| Brian Eno |
Gitarre, Bass, Keyboards, Percussion, Gesang |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Home
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5:06
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| 2. |
My Big Nurse
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3:19
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| 3. |
I Feel My Stuff
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6:24
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| 4. |
Everything That Happens
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3:43
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| 5. |
Life is Long
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3:42
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| 6. |
The River
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2:26
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| 7. |
Strange Overtones
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4:16
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| 8. |
Wanted For Life
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5:06
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| 9. |
One Fine Day
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4:54
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| 10. |
Poor Boy
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4:17
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| 11. |
The Lighthouse
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3:46
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| Gesamtlaufzeit | 46:59 |
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Rezensionen

Anfang der 80er Jahre spielten der Elektronik-Spezialist Brian Eno und "Talking Heads"-Chef David Byrne zusammen ein Album mit seltsamen und gleichzeitig eingängigen Klangexperimenten ein. Schlappe 27 Jahre später gibt es ein neues gemeinsames Werk der beiden. Es begann damit, dass Brian Eno eine Reihe musikalischer Ideen angesammelt hatte, aus denen er noch nichts rechtes hatte machen können. Also schickte er eine CD mit "rough mixes" an Byrne, der ihnen eine Songstruktur verpasste und Texte hinzufügte.
Bei dem Wort "Songstruktur" dürfte klar sein, dass hier weder Klangexperimente wie auf dem ersten Eno/Byrne-Album noch Eno-typische Ambient-Klänge zu erwarten sind. Tatsächlich handelt es sich bei Everything That Happens Will Happen Today um ein Pop-Album. Wer sich mit Enos Werk auskennt, wird davon nicht gleich schockiert sein, denn Eno versteht sich darauf, wunderbare, skurrile, schräge Popmusik zu fabrizieren, die mit dem üblichen Hitparadeneinerlei rein gar nichts zu tun hat; seine ersten beiden Soloalben oder das mit John Cale entstandene Wrong Way Up sind schöne Beispiele dafür. Dieses Album hier jedoch nicht.
Der elektronische Anteil ist hier gering, Eno beschränkt sich oft auf Gitarre und Bass, dazu kommen dezente Keyboards und elektronische Klangeffekte. Byrne steuert neben dem Gesang nur gelegentlich noch Gitarre oder auch ein paar Tastenklänge dazu. Unterstützt werden die beiden von einer Reihe Gastmusiker, darunter auf einem Song Robert Wyatt am Schlagzeug.
Wie schon erwähnt, handelt es sich hier also um ein Popalbum. Leider fehlt ihm die sympathische Verschrobenheit und Schrulligkeit von Enos anderen Pop-orientierten Alben. Vieles ist hier doch zu simpel aufgebaut, oder besser gesagt, es fehlen in den meisten Fällen die schrägen Einwürfe, die beispielsweise Here Come The Warm Jets ausmachten. Nur gelegentlich wird ein Song mal mit ein paar elektronischen Klangspielereien aufgepeppt, aber das reicht nicht, um der Musik einen ähnlichen Unterhaltungsfaktor wie den erwähnten Alben zu verleihen. Es ist sicherlich keine Pop-Dutzendware, was den Hörer hier erwartet, aber auch nichts, was nachhaltig im Gedächtnis bleibt. Schade, ich hätte von den beiden mehr erwartet!
| Anspieltipp(s): |
Home, I Feel My Stuff |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.3.2009 |
| Letzte Änderung: |
19.3.2009 |
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