Idiot Jones Will Have His Day
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Adam Gates |
guitar, vocals |
| Marc MIRV Haggard |
guitar, vocals |
| Craig McFarland |
bass, vocals |
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| Thomas Muer |
guitar |
| Jeff Gomes |
drums, percussion, vocals |
| everyone |
Keyboards (Rhodes, Wurlitzer, Clavanet, pump organs, Kimbal Caravan. Mini Moog. MicroKorg. Korg Prophecy, Emax and JAYMAR toy piano) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Idiot Jones Will Have His Day
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8:53
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| 2. |
Occam's Razor
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3:39
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| 3. |
Kicking The Can
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3:02
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| 4. |
Your Time To Lose
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4:07
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| 5. |
Nerve Pill
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7:56
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| 6. |
Spaceman, Time To Go
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3:59
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| 7. |
MBO
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2:29
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| 8. |
Drowning Not Waving
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5:09
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| 9. |
Self Replicating Machine
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8:49
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| 10. |
Elves The Chopping Song
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3:11
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| Gesamtlaufzeit | 51:14 |
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Rezensionen

Wenn man sich die nicht wenigen side projects der Band Primus ansieht, tauchen immer wieder dieselben Namen auf. Zwei davon sind Mark "MIRV" Haggard (u.a. Gitarre auf Claypools Highball with the devil) und Adam Gates (den man im Primus-Universum u.a. als Bob C. Cock kennt). Nachdem Gitarrist Bryan Kehoe (der auch in mehreren Claypool-Bands gespielt hat) bei M.I.R.V. seinen Hut genommen hatte, um fortan unter dem Banner The Kehoe Nation zu musizieren, rückte Adam Gates nach. Der Namensgeber der Band nahm sich zunächst eine Auszeit, was wiederum Gates dazu veranlasste, sich kurzerhand zum Bandleader zu erklären und M.I.R.V. in Madame Blavatsky Overdrive umzutaufen. Zwar kam Mark Haggard wenige Zeit später wieder zurück, doch MBO blieben MBO und damit auch das Baby von Gates.
Musikalisch behielt MBO die Vielfalt von M.I.R.V. bei, erweiterte den Sound aber durch eine dicke Portion (Prog-) Rock der 60er und 70er - allen voran The Beatles, aber nicht minder deutlich Yes und The Kinks sowie Queen, Supertramp und ein bisschen Rush. Bereits die Aufzählung verheißt einen recht orchestralen Sound, und genau den bekommt man auf "Idiot Jones Will Have His Day" auch zu hören. Um eine Hilfestellung zu geben, welche Musik man wohl erwarten kann, listen MBO auf ihrer Homepage ihre musikalischen Favoriten auf und spannen dabei einen Bogen von den genannten Yes, Beatles und Kinks über Brian Eno, Pink Floyd, Genesis (pre Lamb), Tom Waits, King Crimson (Live 1971-75), Sigur Ros und einigen anderen bis hin zu Radiohead. Tatsächlich hört man sie alle mal mehr, mal weniger aus den Songs heraus. Exemplarisch sei hier einfach der Opener und Titelsong genannt, der nach einem typischen Yes/King Crimson-Auftakt eigentlich fast alle genannten Interpreten in sich vereinen kann.
Diese Beschreibung hört sich aber leider aufregender an, als das Hörvergnügen tatsächlich ist, denn "Idiot Jones Will Have His Day" ist vor allem eine eher entspannte Angelegenheit. Das Album plätschert mitunter etwas sehr retro dahin und kann nur selten richtig packen. Während eine Band wie Jellyfish, die ja einmal eine durchaus vergleichbare Mischung angerührt haben, immer frisch und aufregend klangen und sogar zum Tanzen anregen konnten, lehnen sich MBO manchmal etwas zu gemächlich zurück und langweilen zumindest mich schnell. Liebend gerne hätte es für mich öfter so krachen können wie bei "Occams Razor", dessen Riff stark nach King Crimson klingt. Auch das fast achtminütige "Nerve Pill" ist wirklich gut, und in der Tat klingen MBO eigentlich immer authentisch und nie bemüht, womit sie wohl sicherlich den einen oder anderen Anhänger gewinnen dürften.
Zu diesem Zweck hat die Band ihr Album mit einer Creative Commons-Lizenz versehen und zum freien Download (160kbs) ins Netz gestellt. Sie bitten lediglich darum, dass man ihnen bei Gefallen einen selbst gewählten fairen Betrag (whatever amount you think is "fair"..totally your call) via PayPal zukommen lässt.
Wie gesagt - mir persönlich ist diese Musik oftmals etwas zu unaufgeregt, aber schlecht ist das Album keineswegs. Wenn man mit den genannten Interpreten etwas anfangen kann, sollte man es also einfach wagen, den Link anzuklicken. Wer weiß - vielleicht hat man danach ja sogar Lust, ein paar Dollars nach West Oakland zu schicken!?
| Anspieltipp(s): |
Idiot Jones Will Have His Day, Occams Razor, Nerve Pill |
| Vergleichbar mit: |
ProgPop à la Yes/KC meet The Beatles |
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| Veröffentlicht am: |
29.3.2009 |
| Letzte Änderung: |
28.2.2012 |
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