The Helpless
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Lynx Music |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Sebastian Kowgier |
Vocal, Guitars |
| Urszula Swider |
Keyboards |
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| Cezary Swider |
Bass |
| Wojciech Bilinski |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Signal
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3:45
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| 2. |
Matter of Time
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7:10
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| 3. |
Towards the Light
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5:30
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| 4. |
Faded Memories
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7:16
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| 5. |
The Helpless
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7:26
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| 6. |
Main
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4:35
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| 7. |
Full of Pride
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5:38
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| 8. |
Illusions
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11:53
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| Gesamtlaufzeit | 53:13 |
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Rezensionen

GRENDÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖL!!! Eine Band, die sich nach einem Begriff benennt, der unter Proggern mindestens ebenso als ewiger Schlachtruf der Hardcore-Jester bekannt ist wie als Sagengestalt aus dem Beowulf-Epos, wird wohl oder übel damit leben müssen, dass sie schon durch ihren Namen als Marillion-Klon abgestempelt wird. Dabei ist diese Schlussfolgerung bei den Polen von Grendel allerhöchstens zur Hälfte berechtigt. Denn mit frühen Marillion im speziellen wie mit Neoprog im allgemeinen hat die Musik auf "The Helpless" herzlich wenig zu tun.
Mit der Erwartung, dass es sich bei Grendel um einen Klon halten könnte, liegt man dagegen nicht ganz so falsch, bewegt sich die Band doch musikalisch eindeutig im Dunstkreis der polnischen Band, die in den letzten Jahren nachhaltig die Progszene aufmischen konnte. Schon beim Opener "Signal" wird klar, wohin die Reise geht. Sanfter und angenehmer Gesang von Sebastian Kowgier, der auch immer elegische Gitarrensoli auspackt, größtenteils geschmackvolle Keyboards von Urszula Swider, die sich erfreulich oft auf Piano-Sounds verlässt, dazu noch unauffälliges ? man könnte auch sagen songdienliches ? Bass- und Drumspiel ? fertig ist der Polenprog von heute, wenn er nicht gerade als Hochglanz-Neoprog der Marke Satellite daherkommt.
Das erinnert alles nicht nur der Beschreibung nach an Riverside, sondern auch beim Hören dürften Grendels Landsleute der Vergleich sein, der einem als erstes in den Sinn kommt. Moment, mag der geneigte Leser nun einwenden, wo sind denn da die markanten Basslinien, die z.B. "Second Life Syndrome" so geprägt haben? Wo die metallischen Ausbrüche? Wo der bisweilen aggressivere Gesang?
Die Antwort ist einfach: Sie sind einfach nicht vorhanden. Und hier liegt das ? neben der zu eindeutigen Fokussierung auf ein Vorbild ? zweite große Problem von "The Helpless". Wo es Riverside verstehen, ihre Musik durch subtile Untertöne und immer wieder vorkommende Ausbrüche größtenteils interessant zu halten, sinken Grendel zu oft in einen zwar gefälligen und auf Hochglanz polierten, aber eben auch ziemlich eintönigen Einheitsbrei ab. Songs wie "Main" sollen so sicher unheimlich "laid-back", gelassen und edel klingen (letzteres klappt auch), sind aber vor allem zäh wie Kaugummi. Einzig der abschließende Longtrack "Illusions" lässt die Gitarren ab und zu mehr krachen und ist auch rhythmisch interessanter als der Rest des Albums gestrickt, kann aber am Gesamteindruck kaum noch rütteln.
"The Helpless" kann man daher summa summarum nur beinharten Riverside-Fans empfehlen, die unbedingt weitere ? und definitiv ordentlich gemachte! - Musik im Stile ihrer Helden, vor allem der "Voices In My Head"-EP, brauchen. Alle anderen stellen sich ein Album ins Regal, über das man sich zwar kaum aufregen wird, das aber andererseits auch bald eine ähnlich dicke Staubschicht wie ein Hera-Lind-Schinken in einem Männerhaushalt aufweisen wird.
| Anspieltipp(s): |
Matter of Time |
| Vergleichbar mit: |
Riverside, Porcupine Tree, Quidam |
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| Veröffentlicht am: |
26.6.2009 |
| Letzte Änderung: |
26.6.2009 |
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