Pomeroy
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Ander |
guitar |
| Pablo |
guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Polyhedron
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8:54
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| 2. |
Jesse Harding
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6:08
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| 3. |
Suomi
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5:53
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| 4. |
Boston Steamer
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9:25
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| 5. |
Antiuoquia
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8:09
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| 6. |
Synaesthesia
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4:04
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| Gesamtlaufzeit | 42:33 |
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Rezensionen

Ander, Pablo, Hugo und Isra sind vier spanische Jungs, die sich 2007 zu einer Band zusammengeschlossen haben und 2008 das Album "Pomeroy" raushauen. Einfach mal so, als wäre es das einfachste von der Welt ein komplexes, mitreißendes, beeindruckendes Instrumentalwerk zu schaffen. Und weil das ja alles so einfach ist, verschenken sie das Teil auch noch (siehe MySpace-Seite der Band oder oben auf den Labellink klicken... und laden).
Rauhe, aber melodische Gitarrenriffs überlagern und verzwirbeln sich zu einem komplexen, aber trotzdem durchschaubaren Geflecht. Kurze Soli schneiden wie Messerstiche durch das Riff-Netz. Der Bass brilliert mit melodischen Läufen und das Schlagzeug explodiert regelmäßig im Untergrund. Die Spanier kreieren mal metallisch angehauchte Rifforgien, mal melodische Postrock-Klangwälle und mal einfach fast schon sanft dahingleitende epische Tonlandschaften mit mediterraner Leichtigkeit. Und ein Händchen für ungewöhnliche Arrangements haben die Jungs auch, da sei exemplarisch die Stelle gegen Ende von "Suomi" erwähnt, wenn sich aus dem E-Gitarren-Riffing langsam eine akustische Gitarre herausschält und dann genauso langsam, majestätisch, sich wieder ins E-Gitarren-Nirvana verliert.
Ander und Pablo, die beiden Gitarristen, haben ihre Fripp-Lektion gelernt und glänzen immer wieder mit schnellen Arpeggio-Läufen. Bassist Hugo schwebt in ganz eigenen Sphären und Drummer Isra gibt das Tier (und liefert eine der beeindruckensten Schlagwerkerleistungen der letzten Zeit ab).
Normalerweise verzichte ich ja aus prinzipiellen Überlegungen und Empfindungen auf Downloads, aber das wäre hier ein grandioser Fehler gewesen. Normalerweise gelingt es mir – wenn ich dann doch was heruntergeladen habe – nicht, eine emotionale Beziehung dazu aufzubauen, aber das ist hier kein Thema, zu beeindruckend ist die gebotene Musik. Wer rifforientierten, komplexen, aber eben doch auch melodischen Mathrock mag, der sollte hier auf jeden Fall zugreifen.
| Anspieltipp(s): |
alles... aber "Polyhedron" ist vielleicht noch ein Tick besser als der Rest |
| Vergleichbar mit: |
Gordian Knot, Aziola Cry, At War With Self, Kong und natürlich King Crimson |
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| Veröffentlicht am: |
18.9.2009 |
| Letzte Änderung: |
20.3.2013 |
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Wundervolles Album, dass mir der fleißige Feedbacker Julian da empfohlen (heißen Dank nochmal! Dafür gibt's auf der nächsten Freakshow ein Eis!) und Thomas völlig zu Recht zwölfbepunktet hat!
In eher beschaulichem, nicht wirklich abgewetzten Soundgewand bieten Jardín de la Croix herrlich dynamischen Matheprog in einer erstaunlich reifen Manier dar.
Klar hört man hin und wieder die Mannen von Tool, die Herren von King Crimson im Hintergrund wohlwollend nicken, aber das ganze ist von einer Leichtigkeit, die diesen Band vollkommen abgeht. Sehr eigenständig - das ist ne Nachwuchsband? Wer wissen will, was in der Unterhaltungsindustrie alles schief läuft, sollte sich mit Ander, Pablo, Hugo und Isra beschäftigen... Es ist unglaublich, was die Jungs auf ihrem kostenlos downloadbaren Debüt (?) leisten, wie sie scheinbar mühelos edle, krummtaktige Gitarrengewitter (die Jungs kennen offenbar die geraden Zahlen nicht - warum auch?) und leises Gitarrenakustisches, das seine iberische Herkunft nicht verhehlen will, ineinander auflösen. Das ist Prog in großer Vollendung, fernab sowohl von Hochglanz als auch von Garagenkrach, fernab vom (KC)-Klontum und vom (Latin-)Klischee, fernab aber vor allem von Drachen und Schachbrettern. Laden und lauschen!
| Anspieltipp(s): |
Load 'em all! |
| Vergleichbar mit: |
Prog, wie er sein sollte |
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| Veröffentlicht am: |
28.6.2010 |
| Letzte Änderung: |
28.6.2010 |
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